Hinweise zur sachgerechten Anwendung
Das Organosilikon-Netzmittel Silwet Gold ist ein nichtionisches Netzmittel, das eine noch bessere Verteilung der Spritzbrühe auf den Blättern, eine noch stärkere Haftung und bessere Penetration im Vergleich zu konventionellen Zusatzstoffen zeigt. Silwet Gold reduziert signifikant die Oberflächenspannung der Spritzbrühe, wodurch auch bei schwer zu benetzenden Pflanzenoberflächen eine hohe Verteilung (Spreitung) erreicht wird. Silwet Gold ist sehr gut geeignet, um auch bei niedrigsten Wasseraufwandmengen eine gute Benetzung der Pflanzen zu erreichen.
Bei pH-Werten der Spritzbrühe über pH 9 oder unter pH 5 kann es zu einer Leistungsminderung von Silwet Gold kommen. Die optimale Leistung von Silwet Gold wird erreicht bei pH-Werten zwischen pH 5 und pH 8.
Verträglichkeit
Salate können auf Spritzungen empfindlich reagieren, insbesondere bei Tankmischungen von mehreren Produkten. Daher wird der Einsatz von Zusatzstoffen in diesen Kulturen generell nicht empfohlen. Für den Zierpflanzenbau empfehlen wir aufgrund der wechselnden Kulturbedingungen und der Vielzahl von Kulturarten und -sorten Vorversuche an einigen Pflanzen zur Abklärung der Verträglichkeit, bevor der gesamte Bestand mit Zusatz von Silwet® Gold behandelt wird.
Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen
| Pflanzenerzeugnisse: | Ackerbau, Gemüsebau und Zierpflanzenbau |
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen - Herbizide |
| Anwendungszeitpunkt: | In Verbindung mit Herbiziden. |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 3 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,025 bis 0,1% |
| Hinweis: | Zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen über 40 cm Pflanzenhöhe sollten 0,05 % (100 ml in 200 l Wasser/ha) eingesetzt werden. |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Wein-, Obst- und Hopfenbau |
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen - Herbizide |
| Anwendungszeitpunkt: | In Verbindung mit Herbiziden. |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: In einfacher und mehrfacher Anwendung |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,025 bis 0,1% |
| Max. Aufwandmenge: | Im Gemüsebau werden Anwendungskonzentrationen von 0,025-0,05 % empfohlen. Die Wassermengen richten sich nach der Pflanzenhöhe. Höhere Konzentrationen, insbesondere in Verbindung mit höheren Wasseraufwandmengen, sind bei sehr dichten Pflanzenbeständen sinnvoll. Eine Anwendungskonzentration von 0,1 % bzw. 200 ml/ha darf nicht überschritten werden. |
| Wasseraufwandmenge: | 200 ml/ha |
| Hinweis: | |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Ackerbau |
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen - Fungizide |
| Anwendungszeitpunkt: | In Verbindung mit Fungiziden |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 3 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,025 bis 0,1% |
| Max. Aufwandmenge: | Zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen über 40 cm Pflanzenhöhe sollten 0,05 % (100 ml in 200 l Wasser/ha) eingesetzt werden. Zur Behandlung von Halmgrunderkrankungen im Getreide oder zur Bekämpfung von Sclerotinia sclerotiorum im Raps, werden 0,1 % (200 ml in 200 l Wasser/ha) empfohlen. |
| Wasseraufwandmenge: | 375 ml/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Gemüsebau |
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen - Fungizide |
| Anwendungszeitpunkt: | In Verbindung mit Fungiziden. |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 3 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,025 bis 0,1% |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung |
| Pflanzenerzeugnisse: | Weinbau und Zierpflanzenbau |
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen - Fungizide |
| Anwendungszeitpunkt: | In Verbindung mit Fungiziden |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: In einfacher und mehrfacher Anwendung |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,025 bis 0,1% |
| Wasseraufwandmenge: | 375 ml/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung |
| Pflanzenerzeugnisse: | Hopfenbau |
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Zusatzstoff zur Verbesserung der Benetzung und Durchdringung in Kulturbeständen - Fungizide |
| Anwendungszeitpunkt: | In Verbindung mit Fungiziden |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: In einfacher und mehrfacher Anwendung |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 0,025 bis 0,1% |
| Wasseraufwandmenge: | 200 ml/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung |