UP CCC

Wachstumsregler

Zulassung
034046-60
Sicherheitsdatenblatt

Wirkstoff:

720 g/l Chlormequatchlorid conc. Chlormequatchlorid 63,6% w/w

Formulierung:

Wasserlösliches Konzentrat (SL)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
50501222x10 l Kanister

Piktogramm:

GHS05 , GHS09 , GHS07

Signalwort:

Achtung

Wachstumsregler zur Halmfestigung in Getreide


Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

Wirkungsweise

UP CCC ist ein Wachstumsregler zur Halmfestigung von Weichweizen, Roggen, Triticale und Hafer. Der Halmverstärker UP CCC wird hauptsächlich über das Blatt und die Wurzel der Pflanze aufgenommen. Das Produkt verkürzt den Halm, verstärkt die Halmwand und vergrößert den Halmdurchmesser. Dadurch wird die Standfestigkeit verbessert und das Eindringen des Erregers der Halmbruchkrankheit (Pseudocercosporella herpotrichoides) erschwert. Durch den Einsatz von UP CCC wird das Lagern verhindert bzw. hinausgezögert, welches durch die Halmbruchkrankheit, Witterungseinfl üsse oder andere Faktoren hervorgerufen wird.


Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
HaferHalmfestigung
SommerweichweizenHalmfestigung
TriticaleHalmfestigung
WinterroggenHalmfestigung
WinterweichweizenHalmfestigung

Anwendung

Hinweise zur Sachgerechten Anwendung

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Produkt vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. VV835 Stroh von behandeltem Getreide nicht für Kultursubstrate verwenden. Abtrift auf benachbarte Nicht-Getreidekulturen ist zu vermeiden, da sonst ebenfalls Verkürzungen der Pfl anzentriebe auftreten können. UP CCC sollte nicht angewendet werden: bei Staunässe, bei mangelhaft ernährten und dünn stehenden Beständen, auf Böden in schlechtem Kalkzustand, auf Grenz- und Übergangsböden. Wüchsiges Wetter und eine optimale Frühjahrsdüngung sind für die Anwendung vorteilhaft. Leichter Frost vor oder nach der Anwendung von UP CCC beeinflußt die Wirkung nicht wesentlich, wenn der Halmfestiger allein ausgebracht wurde. Es sollte mindestens 1 Stunde nach der Applikation nicht regnen. Bei extremen Witterungsbedingungen ist eine nachhaltige Beeinfl ussung der Kornausbildung durch Ährenkrankheiten nicht auszuschließen. Nicht spritzen während der Cyanamid-Phase nach dem Einsatz von Kalkstickstoff.

Verträglichkeit

Die einzelnen Getreidearten und -sorten können standortabhängig verschieden reagieren. Es wird auf die regionale Empfehlung der Fachberatung verwiesen. Als Orientierung können die folgenden Aufwandmengen gelten:
Winterweichweizen: Sorten mit guter Standfestigkeit: 0,7 - 1,0 l/ha
Sorten mit mittlerer Standfestigkeit: 1,0 - 1,5 l/ha
Sorten mit weniger guter Standfestigkeit: 1,5 - 2,1 l/ha
Sommerweichweizen: je nach Sorte: 0,5 - 1,0 l/ha
Winterroggen, Triticale: alle Sorten: 1,5 - 2,0 l/ha
Hafer: Sorten mit guter Standfestigkeit: 1,3 l/ha
Sorten mit weniger guter Standfestigkeit: 2,0 l/ha
Aktuelle Sortenliste des´Bundessortenamtes beachten!

Die einzelnen Sorten können standortabhängig verschieden reagieren. D. h.: Je länger die Sorte, je besser die Wasserversorgung, je besser der Boden, je niedriger die Temperatur, je nördlicher der Standort, um so höher ist die erforderliche Aufwandmenge. Die regionalen Empfehlungen der Fachberatung zum sortenspezifi schen Einsatz des Produktes sind zu beachten.

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Hafer
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmfestigung
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 2-Knoten-Stadium bis Ligula (Blatthäutchen)-Stadium
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 42 Tage
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(WH963-1) Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in Abhängigkeit von Art und Sorte der Kul-turpflanzen sowie von äußeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeiten beachten.
Pflanzenerzeugnisse:Sommerweichweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmfestigung
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Bestockungstrieb sichtbar: Beginn der Bestockung bis Ende der Bestockung: Maximale Anzahl der Bestockungstriebe erreicht
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1,3 l/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 63 Tage
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(WH963-1) Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in Abhängigkeit von Art und Sorte der Kul-turpflanzen sowie von äußeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeiten beachten.
Pflanzenerzeugnisse:Triticale
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmfestigung
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Erscheinen des letzten Blattes (Fahnenblatt)
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 63 Tage
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(WH963-1) Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in Abhängigkeit von Art und Sorte der Kul-turpflanzen sowie von äußeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeiten beachten.
Pflanzenerzeugnisse:Winterroggen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmfestigung
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens bis Erscheinen des letzten Blattes (Fahnenblatt)
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 63 Tage
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(WH963-1) Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in Abhängigkeit von Art und Sorte der Kul-turpflanzen sowie von äußeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeiten beachten.
Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Halmfestigung
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 1. Bestockungstrieb sichtbar: Beginn der Bestockung bis 1-Knoten-Stadium
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2,1l/ha in 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 63 Tage
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(WH963-1) Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in Abhängigkeit von Art und Sorte der Kul-turpflanzen sowie von äußeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeiten beachten.

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

UP CCC ist mit im Getreidebau üblichen Herbiziden und Fungiziden sowie herkömmlichen Pfl anzennährstoffen mischbar. Grundsätzlich ist auf Übereinstimmung der Anwendungstermine der Mischungspartner zu achten. In Kombination mit wuchsstoffhaltigen Herbiziden sollte die Stabilan® 720-Aufwandmenge um bis 0,3 l/ha reduziert werden, sofern die Mindestmenge von 0,3 l/ha nicht unterschritten wird. Keine Kombination mit Herbiziden bei der Anwendung in Hafer! Mischungen möglichst umgehend ausbringen. Für evtl. negative Auswirkungen von Tankmischungen mit von uns nicht als mischbar eingestuften Produkten haften wir nicht. Bei Verwendung mehrerer Produkte in einer Tankmischung können unvorhergesehene Wechselwirkungen auftreten. Generell sind die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sowie die Grundsätze der Guten Landwirtschaftlichen Praxis zu beachten.

Ansetzen der Spritzbrühe

Spritzgeräte regelmäßig auf dem Prüfstand testen. Gereinigten Tank zu 3/4 mit Wasser füllen, die benötigte Menge UP CCC unter Rühren einfüllen und mit Wasser auffüllen. Die Spritzflüssigkeit ist unmittelbar nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk auszubringen. Nach Arbeitspausen erneut umrühren. Auf exakte Verteilung der Spritzbrühe achten, Überdosierung vermeiden. evtl. im Gebinde verbleibende Mittelreste mit Wasser aus spülen und in den Tank geben. Unvermeidlich anfallende Spritzbrühereste im Verhältnis 1 : 10 verdünnen und auf der behandelten Fläche ausbringen.

Reinigung

Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:
- Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis von mindestens 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufen dem Rührwerk auf behandelter Fläche ausbringen. - Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenfl ächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, abspritzen. Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsfl üssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen. Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand testen lassen.

Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Nachbau

Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Eventuell auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). (NN1002) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
(NN2001) Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Wasserorganismen

(NW265) Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen. Gewässer/Grundwasser Wasserschutzgebietsauflage: keine

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB110) Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
(SS110) Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SF245-01) Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel. (Vorsichtsmaßnahmen) Die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pfl anzenschutzmitteln, sowie die Hinweise zur Beseitigung von Präparaten und Spritzbrüheresten sind zu beachten.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


(WH963-1) Die Anwendung von Wachstumsregulatoren kann in Abhängigkeit von Art und Sorte der Kul-turpflanzen sowie von äußeren Rahmenbedingungen unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Regionale Empfehlungen der Fachberatung und Sortenempfindlichkeiten beachten.

Erste Hilfe

Erste-Hilfe Maßnahme

Allgemeine Hinweise: Wenn die Symptome anhalten oder falls irgendein Zweifel besteht, ärztlichen Rat einholen.
Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten ausspülen. Bei anhaltender Augenreizung einen Facharzt aufsuchen.
Hautkontakt: Beschmutzte Kleidung entfernen und vor Wiederverwendung waschen. Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.
Einatmen: Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Betroffene Person(en) an die frische Luft bringen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen.
Verschlucken: Mund ausspülen. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. KEIN Erbrechen
herbeiführen.
Verschlucken: Mund ausspülen. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. KEIN Erbrechen herbeiführen.Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Hinweise für den Arzt:

Antidot: Kein spezifi sches Antidot bekannt.
Sofortmaßnahmen: Symptomatische Behandlung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Sicherheitsdatenblatt: http://www.nufarm.com/DE/Sicherheitsdatenbltter

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Anforderungen an Lagerräume und Behälter: Im Originalbehälter bei Raumtemperatur lagern.
Zusammenlagerungshinweise: Von Nahrungsmitteln, Getränken und Tiernahrung fernhalten.
Lagerklasse (LGK): 8B (Nichtbrennbare ätzende Stoffe)

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS05 , GHS09 , GHS07

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

H290 - Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
H302 - Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H312 - Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt.
H411 - Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 - Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P264 - Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.
P270 - Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P280 - Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P308+P313 - BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P390 - Verschüttete Mengen aufnehmen, um Materialschäden zu vermeiden.
P501 - Inhalt/Behälter einer anerkannten Abfallentsorgungsanlage zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 - Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Zulassungsinhaber: Nufarm Deutschland GmbH Im MediaPark 4eD 50670 KölnTelefon 0221/179179-0

Vertriebspartner: UPL Deutschland GmbH Kölnstr. 107D 50321 BrühlTelefon +49 (0) 2232 569341-0 Telefax +49 (0) 2232 569341-9