WEDDELL®

500 g/kg Boscalid

Wirkstoff:

500 g/kg Boscalid

Formulierung:

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
63985834 x 5 kg Umkarton

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

entfällt

WEDDEL® ist ein Fungizid mit sehr guter Wirksamkeit gegen Sclerotinia scleretiorum an Winterraps und Buschbohnen, so wie gegen Botrytis Arten an Weinreben und Buschbohnen.


Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

UFI CODE:

GUHQ-7CD8-NV0U-008X

Wirkungsweise

Wedell enthält den Wirkstoff Boscalid, der zur Gruppe der Pyridin-Carboxamide gehört und als Succinat-Dehydrogenase-Hemmer (FRAC-Gruppe 7, C2) klassifiziert ist. Das Produkt wirkt vorbeugend und wird nach der Applikation über die Pflanzenoberfläche aufgenommen und systemisch in der Pflanze akropetal verlagert. Boscalid greift direkt in die Elektronentransportkette der Pilzzellen ein, wodurch die Bildung von Aminosäuren und Lipiden verhindert und die Energiegewinnung der Schaderreger gestört wird. Auf diese Weise hemmt Wedell die Sporenkeimung, das Wachstum des Keimschlauches sowie das Myzelwachstum pilzlicher Schadorganismen.


Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Boscalid: C2

Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
BuschbohneSclerotinia sclerotiorum, Botrytis cinerea
WeinrebeBotrytis cinerea
WinterrapsSclerotinia sclerotiorum, Wurzelhals- und Stängelfäule (Leptosphaeria maculans), Kohlschwärze (Alternaria brassicae)

Anwendung

Verträglichkeit

Wedell ist mit der empfohlenen Aufwandmengen sehr gute Pflanzenverträglichkeit. Nach unseren Erfahrungen wird das Produkt von allen gängigen Sorten gut vertragen. Dennoch können in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen Schäden an der behandelten Kultur nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wir empfehlen daher, die Pflanzenverträglichkeit unter betriebsspezifischen Bedingungen vor der Anwendung zu prüfen. Das Risiko möglicher Kulturschäden ohne vorherige Verträglichkeitsprüfung liegt beim Anwender. Bitte beachten Sie, dass Sorten standort- und wetterabhängig unterschiedlich reagieren können. Für detaillierte Hinweise verweisen wir auf die regionalen Empfehlungen der Fachberatung.

Anwendung

ACKERBAU

Anwendungsnummer: 00B142-00/00-001
Pflanzenerzeugnisse:Winterraps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Sclerotinia sclerotiorum
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 57 bis 69
Von Einzelblüten der sekundären Infloreszenzen sichtbar (geschlossen) bis Ende der Blüte
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,5 kg/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NT852) Auf derselben Fläche müssen mindestens 7 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.
Anwendungsnummer: 00B142-00/00-003
Pflanzenerzeugnisse:Winterraps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Wurzelhals- und Stängelfäule (Leptosphaeria maculans)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Bis BBCH 59
Bis Erste Blütenblätter sichtbar; Blüten noch geschlossen
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bis Mitte Oktober und nach Vegetationsbeginn
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,5 kg/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NT852) Auf derselben Fläche müssen mindestens 7 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.
Anwendungsnummer: 00B142-00/00-002
Pflanzenerzeugnisse:Winterraps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 65
Ab Vollblüte: ca. 50 % der Blüten am Haupttrieb offen
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NT852) Auf derselben Fläche müssen mindestens 7 Tage Abstand zwischen zwei Behandlungen mit diesem Mittel eingehalten werden.

GEMÜSEBAU

Anwendungsnummer: 00B142-00/00-005
Pflanzenerzeugnisse:Buschbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Sclerotinia sclerotiorum
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 60 bis 69
Von Vereinzelt erste offene Blüten im Bestand bis Ende der Blüte; erste Hülsen sichtbar (5 mm lang)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha
Wartezeit: 14 Tage

Anwendungsnummer: 00B142-00/00-004
Pflanzenerzeugnisse:Buschbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Botrytis cinerea
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 60 bis 69
Von Vereinzelt erste offene Blüten im Bestand bis Ende der Blüte; erste Hülsen sichtbar (5 mm lang)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 7 bis 10 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 1 kg/ha in 300 bis 600 l Wasser/ha
Wartezeit: 14 Tage

WEINBAU

Anwendungsnummer: 00B142-00/00-006
Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Botrytis cinerea
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 0,3 kg/ha in 250 l Wasser/ha
ES 61: 0,6 kg/ha in 500 l Wasser/ha
ES 71: 0,9 kg/ha in 750 l Wasser/ha
ES 75: 1,2 kg/ha in 1000 l Wasser/ha
Wartezeit: 28 Tage
(NN134) Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.

Mischbarkeit/Technik

Ansetzen der Spritzbrühe

Vor der Anwendung ist sicherzustellen, dass alle Düsen, Schläuche und Filter überprüft und die Spritzvorrichtung sauber sowie korrekt justiert ist, um eine gleichmäßige Ausbringung mit dem korrekten Volumen zu gewährleisten. Für die Zubereitung der Spritzbrühe wird der Tank zunächst zur Hälfte mit klarem Wasser gefüllt und das Rührwerk gestartet. Anschließend wird die empfohlene Mittelmenge langsam in den Tank gegeben, bevor dieser unter ständigem Rühren mit Wasser bis zum gewünschten Volumen aufgefüllt wird. Es ist wichtig, niemals mehr Spritzflüssigkeit anzusetzen, als tatsächlich benötigt wird, um Reste zu vermeiden. Die exakte Berechnung der erforderlichen Spritzflüssigkeitsmenge ist daher unerlässlich. Eine genaue Behälterskala am Spritztank sowie ein Durchflussmengenmessgerät können die korrekte Befüllung erleichtern. Darüber hinaus sollte das Spritzgerät regelmäßig gewartet und kontrolliert werden, wobei eine gültige Kontrollplakette Voraussetzung ist. Für eine optimale Anwendung sind ausschließlich empfohlene Düsen zu verwenden, und die Vorgaben des JKI-Verzeichnisses Verlustmindernde Geräte (www.julius-kuehn.de/listen) sind zu beachten. Um Abdrift zu vermeiden, ist besondere Sorgfalt erforderlich. Beim Ansetzen der Spritzbrühe wird die Verwendung der üblichen persönlichen Schutzausrüstung empfohlen.

Reinigung

Das Spritzequipment sollte unmittelbar nach der Anwendung gründlich mit einem geeigneten Spritztankreiniger gereinigt werden. Zunächst ist der Behälter vollständig zu entleeren und die technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis von mindestens 1:10 mit Wasser zu verdünnen. Diese verdünnte Restmenge wird bei laufendem Rührwerk auf der zuvor behandelten Fläche ausgebracht. Anschließend wird entweder das Reinigungsprogramm des Gerätes gemäß Bedienungsanleitung gestartet oder der Tank zu etwa 10 bis 20 % mit Wasser aufgefüllt. Die Innenflächen des Tanks sind mit einem Wasserstrahl, idealerweise unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, gründlich zu reinigen. Das Rührwerk sollte für mindestens 15 Minuten laufen, bevor die Reinigungsflüssigkeit ebenfalls über die Düsen auf der behandelten Fläche ausgebracht wird.
Die äußere Reinigung des Gerätes erfolgt mit Wasser und Waschbürste direkt auf dem Feld. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass weder das Mittel noch dessen Behälter in Gewässer gelangen und dass Waschwasser aus der Gerätereinigung nicht über Hofabläufe in die Kanalisation eingeleitet wird. Indirekte Einträge müssen vermieden werden. Verunreinigte Reinigungsflüssigkeiten sind nach den örtlichen Vorschriften sicher zu entsorgen. Bei Verschütten ist die verunreinigte Kleidung sofort abzulegen und die Haut gründlich zu waschen. Schutzkleidung sollte mit Wasser oder verdünnter Reinigungslösung gereinigt und sorgfältig ausgespült werden.

Resistenzmanagement

Der Wirkstoff Boscalid gehört zur chemischen Gruppe der Carboxamide und zählt damit zu den SDHI-Fungiziden (Succinat-Dehydrogenase-Hemmer). Da bereits Resistenzen gegen SDHI-Fungizide beschrieben sind, ist es wichtig, geeignete Strategien zur Resistenzvermeidung anzuwenden, um die Wirksamkeit langfristig zu sichern. Dazu gehören der Wechsel von Wirkstoffen beziehungsweise die Verwendung von Fungiziden mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus, die Einhaltung der zugelassenen Aufwandmengen ohne Reduktion sowie die Senkung des Schaderregerdrucks durch eine angepasste Fruchtfolge. Zusätzlich sollten Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um eine Verschleppung von Pilzsporen über Geräte zu vermeiden.
Das Risiko für das Auftreten resistenter Pilzstämme besteht grundsätzlich bei vielen fungiziden Wirkstoffen. Deshalb sind die empfohlenen Aufwandmengen, Spritzintervalle und die maximale Anzahl der Anwendungen unbedingt einzuhalten. Bei nachlassender oder unzureichender Wirksamkeit sollte umgehend der Pflanzenschutzberatungsdienst informiert werden.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). (NN1001) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
(NN1002) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

Wasserorganismen

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen. (NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Gewässerschutz

(EB001-2) SP 1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
(SF245-02) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(SF275-VEAC) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Ackerbaukulturen bis unmittelbar vor der Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.


(SF276-EEGE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Gemüse bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.


(SF276-EEWE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Weinbau bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.


(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.


(SS120-1) Bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.


(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


(WW750) Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.


Erste Hilfe

Erste-Hilfe Maßnahme


Erste-Hilfe-Maßnahmen allgemein: Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen). Betroffene aus dem Gefahrenbereich bringen. Opfer nicht unbeaufsichtigt lassen.
Nach Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. Bei Unwohlsein Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen.
Nach Hautkontakt: Sämtliche verunreinigten Kleidungsstücke und Schuhe ausziehen. Haut mit viel Wasser abwaschen. Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen und vor erneutem Tragen waschen. Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Nach Augenkontakt: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. Sofort einen Arzt rufen.
Nach Verschlucken: Mund ausspülen. Bei Unwohlsein Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen.Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Hinweise für den Arzt:

Symptomatisch behandeln.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Nur im Originalbehälter aufbewahren. Behälter verschlossen halten, wenn dieser nicht in Gebrauch ist. Kühl halten. Vor Sonnenbestrahlung schützen. Von Zündquellen fernhalten. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

entfällt

Gefahrenhinweise:

H411 - Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P391 - Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 - Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 - Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Haftung

Unsere Produkte werden mit äußerster Sorgfalt hergestellt und vor Verlassen des Werkes kontrolliert. Da die Anwendungsbedingungen nicht unserem Einfluss unterliegen, haften wir nur für gleich bleibende Qualität des Produktes. Das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

Registrierte Marke

WEDDELL®=reg. WZ der UPL Europe Ltd.
Pamira®= eingetragene Marke des IVA Frankfurt am Main
Zulassungsinhaber: UPL Europe Ltd. The Centre, 1st Floor, Birchwood Park Warrington, Cheshire, UK, WA3 6YN Telefon +44 (0)1925 819999 Telefax +44 (0)1925 817425

Vertriebspartner: UPL Deutschland GmbH An der Hasenkaule 10 D 50354 Hürth Telefon +49 (0) 2233 492 18 90 Telefax Beratungsnummer +49 (0) 2233 492 18 0
Stand: 30.04.2026