QuickPhos Bags

563,4 g/kg Aluminiumphosphid

Wirkstoff:

563,4 g/kg Aluminiumphosphid

Formulierung:

Gaserzeugendes Produkt (GE)

Bienen:

nicht gefährdet (B3)
ArtikelnummerPackungsgrößen
63102224 x 3,4 kg Umkarton

Piktogramm:

GHS02 , GHS05 , GHS06 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

QUICKPHOS ist ein gaserzeugendes Produkt (GE), das 563,4 g/kg Aluminiumphosphid in Form 10 oder 34 g Beuteln zur Verwendung als Insektizid zur Nachernte Bekämpfung von Schädlingen in Getreide- oder Reislagern.

Nur für den beruflichen Anwender.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

UFI CODE:

85FQ-HCYY-5V0G-GE6X

Wirkungsweise

Die Beutelrolle in dieser Alu-Verpackung ist gebrauchsfertig. Beutelrollen entwickeln sehr giftiges Phosphorwasserstoffgas. Wenn sie mit Luft- oder Warenfeuchtigkeit in Berührung kommen, beginnt die nicht wieder zu bremsende Entwicklung des Phosphorwasserstoffgases, das aufgrund seines karbidähnlichen Geruchs erkennbar ist. Deshalb muss das Produkt nach Öffnen der Alu-Verpackung gleich verwendet werden


Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe) Aluminiumphosphid: 24A

Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
RäumeInsekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Reis (ORYSA)Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Reis (ORYSA) (gesackt)Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Reis (ORYSA) (geschüttet und gesackt)Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Reis (ORYSA) (geschüttet)Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
SäckeInsekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Vorratslagerndes Getreide (CEREA) (geschüttet und gesackt); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, ReisInsekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, ReisInsekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis (gesackt)Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis (geschüttet)Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)

Anwendung

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Wartezeit (F) *: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Anwendung

VORRATSSCHUTZ

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-001
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Auf gasdichten Schüttböden bei Lagerung unter gasdichten Planen bzw. in hinreichend gasdichten Räumen einschließlich Flachlager, Lagerräume und Speicher (hinreichend gasdicht im Sinne der TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-002
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: In Sackstapeln bei Lagerung unter gasdichten Planen auf gasdichten Böden bzw. in gasdichten Räumen einschließlich Flachlager, Lagerräume und Speicher (hinreichend gasdicht im Sinne der TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-003
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Auf gasdichten Schüttböden bei Lagerung unter gasdichten Planen bzw. in hinreichend gasdichten Räumen einschließlich Flachlager, Lagerräume und Speicher (hinreichend gasdicht im Sinne der TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-004
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: In Sackstapeln bei Lagerung unter gasdichten Planen auf gasdichten Böden bzw. in gasdichten Räumen einschließlich Flachlager, Lagerräume und Speicher (hinreichend gasdicht im Sinne der TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-005
Pflanzenerzeugnisse:Räume
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: in leeren Räumen
vor der Einlagerung (Einsatz in leeren und hinreichend gasdichten Räumen)
Anwendungszeitpunkt: bei Befalll
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Aufwandmenge:
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-006
Pflanzenerzeugnisse:Säcke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: leere Säcke in hinreichend gasdichten Räumen
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-007
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: In gasdichten Silozellen (hinreichend gasdicht im Sinne TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-008
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: In gasdichten Silozellen (hinreichend gasdicht im Sinne TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-009
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Begasungsanlagen einschließlich stationärer Container (hinreichend gasdicht im Sinne TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-010
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Begasungsanlagen einschließlich stationärer Container (hinreichend gasdicht im Sinne TRGS 512)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-011
Pflanzenerzeugnisse:Räume
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: In leeren Silozellen, leeren Räumen einschließlich Flachlager, Lagerräume, Speicher und Begasungskammern (hinreichend gasdicht im Sinne TRGS 512)
vor der Einlagerung (Einsatz in leeren und hinreichend gasdichten Räumen)
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-012
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA) (geschüttet und gesackt); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Schuten, Binnen- und Küstenmotorschiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-013
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA) (geschüttet und gesackt); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-014
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA) (geschüttet und gesackt)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Schuten, Binnen- und Küstenmotorschiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-015
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA) (geschüttet und gesackt)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-016
Pflanzenerzeugnisse:Räume
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: Schuten, Binnen- und Küstenmotorschiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-017
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis (geschüttet)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-018
Pflanzenerzeugnisse:Vorratslagerndes Getreide (CEREA); ausgenommen: Mais, Buchweizen, Hirse, Reis (gesackt)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-019
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA) (geschüttet)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-020
Pflanzenerzeugnisse:Reis (ORYSA) (gesackt)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anzahl der Behandlungen: zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Anwendungsnummer: 00A580-00/00-021
Pflanzenerzeugnisse:Räume
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Insekten (INSEC) (als Vorratsschädling)
Anwendungsbereich: seegehende Schiffe
Anwendungszeitpunkt: bei Befall
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3

zeitlicher Abstand der Behandlungen mindestens 56 Tage
Anwendungstechnik: begasen mit Beutel
Max. Aufwandmenge: 15 g/m³
Hinweis: Einwirkungszeit:
14 Tage bei 10 bis 15°C
7 Tage bei 16 bis 25°C
5 Tage bei 26 bis 35°C
Wartezeit: Wartezeit (F) *: siehe Hinweise

Mischbarkeit/Technik

Technik

Alu-Verpackungen nur auf Anweisung des Begasungsleiters erst unmittelbar vor Gebrauch öffnen und die darin befindliche Beutelrolle sofort ausbringen. Die Beutelrolle auf der Oberfläche der Getreidepartie ausrollen und anschließend mit Getreide bedecken (ca. 10-20 cm). Überlappung und zusammengefaltete Rollen vermeiden, sonst Brandgefahr bzw. Behinderung geregelter Ausgasung. Ein Wiederverschließen der Alu-Verpackung oder ein Umfüllen des Inhalts in andere Behältnisse ist nicht zulässig, da es zur Selbstentzündung führen kann. Unter 10° C Warentemperatur nicht begasen. Aus Verbraucherschutzgründen ist sicherzustellen, dass das gebrauchsfertige aluminiumphosphidhaltige Mittel bei Anwendung gegen Vorratsschädlinge nach Gebrauch aus der Umgebung von Lebensmitteln entfernt wird

Resistenzmanagement

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

(NB663) Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3). (NN000) Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Populationen relevanter Nutzorganismen nicht gefährdet.

Wasserorganismen

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen. (NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

Nach Kontakt mit der Haut zuerst das Mittel mit einem trockenen Tuch entfernen und dann die Haut mit reichlich Wasser abspülen.
Die gesamte Schutzkleidung muss nach Gebrauch gewaschen werden.
Der Behälter muss im Freien und Trockenen geöffnet werden.
(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SF5053) An der Luft oder bei Einwirkung von Feuchtigkeit entwickelt sich Phosphan, ein geruchloses, für Menschen und Tiere sehr giftiges und ätzendes Gas, das hochentzündlich sowie selbstentzündlich an der Luft ist. Gelegentlich tritt ein von Verunreinigungen stammender knoblauch-, fisch- oder karbidartiger Geruch auf. Dieser Geruch allein ist kein zuverlässiges Anzeichen von Phosphan, da er von Erde und anderen Materialien leicht adsorbiert werden kann und häufig erst oberhalb von gesundheitlichen Grenzwerten auftritt.
(SF514-1) Der Anwender oder eine für Messungen des eingesetzten Begasungsmittels hinreichend fachkundige Person hat gemäß TRGS 512 (Begasungen) bis zur Freigabe der Fläche regelmäßig durch Kontrollmessungen der Umgebungsluft sicherzustellen, dass außerhalb des festgelegten Gefahrenbereichs keine Konzentrationen des Begasungsmittels oberhalb der Nachweisgrenze (größer oder gleich 0.01 ppm) auftreten. Die Messergebnisse und gegebenenfalls ergriffene Maßnahmen sind aufzuzeichnen und mit der Dokumentation über die Begasung aufzubewahren.
(SF524) Bei Anwendung in Räumen/Lagern nach dem Start der Begasung diese sofort verlassen und verschließen. Bei Anwendung unter gasdichten Planen das zu behandelnde Gut gasdicht abdecken und nach dem Start der Begasung den Gefahrenbereich sofort verlassen.
(SF543) Der Anwender oder eine für Messungen des eingesetzten Begasungsmittels hinreichend fachkundige Person hat zur Freigabe von behandelten Flächen einschließlich des Gefahrenbereiches sicherzustellen, dass keine Konzentrationen des Begasungsmittels in der Luft oberhalb des im Rahmen der Wirkstoffprüfung festgelegten AOEL für Phosphorwasserstoff (0,03 ppm) auftreten. Die Messungen sind in Bodennähe durchzuführen und müssen die Bereiche umfassen, in denen die höchsten Konzentrationen des Begasungsmittels zu erwarten sind.
(SS1201-1) Bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS2204) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z. B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.
(ST3312) Atemschutzgerät mit Filter (Typ/Kennfarbe...*)) für Phosphorwasserstoff tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels und geeignete Schutzkleidung entsprechend TRGS 512. *) Atemschutzgerät, Gasfiltertyp (Kennbuchstabe, Kennfarbe) und Gasfilterklasse sind anzugeben.
(SF557) Es ist sicherzustellen, dass eine kontinuierliche Überwachung der Phosphinkonzentration mit einer Nachweisgrenze von 0,01 ppm außerhalb der begasten Bereiche erfolgt und alle Messungen protokolliert werden.
(SF558) Es ist sicherzustellen, dass bei Überschreitung des Referenzwertes von 0,03 ppm in Bereichen, in denen sich Personen aufhalten, ein optischer und ein akustischer Alarm aktiviert wird.
(SF559) Es ist sicherzustellen, dass permanente stationäre Messungen in allen Räumen, in denen sich Personen aufhalten können, in Bodennähe durchgeführt werden.
(VS005) Die Durchführung von Begasungen mit den in der Gefahrstoffverordnung Anhang III Nr. 5.2 (1) genannten Stoffen ist gemäß Gefahrstoffverordnung Anhang III Nr. 5.2 (2) erlaubnispflichtig. Bei der Anwendung des Mittels sind die besonderen Vorschriften der Gefahrstoffverordnung Anhang III Nr. 5 in Verbindung mit den Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 512 (Begasungen) zu beachten.
Gas nicht einatmen. Atemschutzgerät nach DIN EN 141 mit Filter (Typ B Kennfarbe grau) für Phosphorwasserstoff und geeignete Schutzkleidung entsprechend TRGS 512 bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels tragen. Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NT871) Vor der Anwendung ist zu prüfen, ob sich im zu begasenden Objekt wildlebende Tiere aufhalten. Bei Hinweisen auf die Nutzung eines Gebäudes durch Vögel oder Säugetiere geschützter Arten zur Jungenaufzucht hat die Begasung zu unterbleiben, sofern für die jeweilige Anwendung keine Risikominderungsmaßnahmen definiert sind, mit deren Hilfe eine Exposition ausgeschlossen werden kann.


(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


Erste Hilfe

Erste-Hilfe Maßnahme


Erste-Hilfe-Maßnahmen allgemein: Sofort einen Arzt rufen. Rettungskräfte: Achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit!. Vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung verwenden.
Nach Einatmen: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. Im Falle einer Exposition gegenüber Phosphine, bewegen Sie die Person aus dem kontaminierten Bereich im Freien.Sofort Notdienste anrufen. Sauerstoffbehandlung durchführen. Keine Mund-zu-Mund oder Mund-zu-Nasen Beatmung. Beatmungsbeutel oder Beatmungsgerät verwenden.
Nach Hautkontakt: Lose Partikel von der Haut abbürsten. In kaltes Wasser tauchen/nassen Verband anlegen. Haut mit viel Wasser abwaschen. Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Bei anhaltenden Symptomen, Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt: Entfernen Sie zuerst das Produkt mit einem trockenen Tuch. Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Nach Verschlucken: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Keine Mund-zu-Mund oder Mund-zu-Nasen Beatmung. Beatmungsbeutel oder Beatmungsgerät verwenden. Im Falle einer Exposition gegenüber Phosphine, bewegen Sie die Person aus dem kontaminierten Bereich im Freien.Sofort Notdienste anrufen. Sauerstoffbehandlung durchführen.Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS02 , GHS05 , GHS06 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

Gefahrenbestimmende Komponente:

Ammonium carbamate; Phosphin; Phosphorwasserstoff; Monophosphan; Ammoniak, wasserfrei; Aluminium phosphide

Gefahrenhinweise:

H261 - In Berührung mit Wasser entstehen entzündbare Gase.
H300 - Lebensgefahr bei Verschlucken.
H312 - Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt.
H318 - Verursacht schwere Augenschäden.
H330 - Lebensgefahr bei Einatmen.
H400 - Sehr giftig für Wasserorganismen.

Sicherheitshinweise:

P101 - Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 - Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P210 - Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen sowie anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.
P223 - Keinen Kontakt mit Wasser zulassen.
P234 - Nur in Originalverpackung aufbewahren.
P260 - Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P270 - Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P273 - Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
P280 - Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P305+P351+P338 - BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P308+P310 - BEI Exposition oder falls betroffen: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
P391 - Verschüttete Mengen aufnehmen.
P403+P233 - An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.
P405 - Unter Verschluss aufbewahren.
P501 - Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.
P231+P232 - Inhalt unter inertem Gas handhaben und aufbewahren. Vor Feuchtigkeit schützen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 029 - Entwickelt bei Berührung mit Wasser giftige Gase.
EUH 032 - Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige Gase.
EUH 070 - Giftig bei Berührung mit den Augen.
EUH 401 - Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
SP1 - Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.).

Haftung

Registrierte Marke

Zulassungsinhaber: UPL Europe Ltd. The Centre, 1st Floor, Birchwood Park Warrington, Cheshire, UK, WA3 6YN Telefon +44 (0)1925 819999 Telefax +44 (0)1925 817425

Vertriebspartner: UPL Deutschland GmbH An der Hasenkaule 10 D 50354 Hürth Telefon +49 (0) 2233 492 18 90 Telefax Beratungsnummer +49 (0) 2233 492 18 0
Stand: 03.06.2026