YUKON®

80 g/l Kupfer (5,5 % w/w) ,
640 g/l Schwefel (44.3 % w/w)

Wirkstoff:

80 g/l Kupfer (5,5 % w/w) ,
640 g/l Schwefel (44.3 % w/w)

Formulierung:

Suspensionskonzentrat (SC)
ArtikelnummerPackungsgrößen
605246710 l Kanister

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

Achtung

Vor Frost schützen.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

Wirkungsweise

YUKON ist ein flüssiges kupfer- und schwefelhaltiges Pflanzenschutzmittel. Die als Kupfersulfat vorliegende Formulierung, wird durch den Xanthane Fomulierungsstoff vervollständigt. Die besonders reine Form des dreibasischen Kupfersulfats in YUKON, welches durch ein patentiertes Herstellungsverfahren der UPL gewonnen wird, macht die Kupferionen besonders schnell verfügbar. Somit ist Yukon nach sehr kurzer Zeit wirksam. Der applizierte Schutzbelag auf den Blättern, verhindert und verringert das Auskeimen der Schadpilze und schützt durch diesen Mechanismus die Kulturpflanze. Der Formulierungsstoff Xanthane in der SC Formulierung besitzt eine herausragende Haftwirkung. Diese Eigenschaft verbessert die Dauerwirkung von YUKON deutlich. Die Regenbeständigkeit von YUKON ist auch nach Regenfällen gewährleistet. Immer wichtiger werden die besonders guten Umwelteigenschaften von Formulierungen. Dieser Punkt wurde bei der Entwicklung von Yukon besonders berücksichtigt!


Mischbarkeit/Technik

Technik

Mit gründlich gereinigter Ausrüstung einsprühen. Gießen Sie die Hälfte des erforderlichen Wassers in den Tank. YUKON® zugeben und das Rührsystem aktivieren. Füllen Sie die vorgeschriebene Menge Wasser nach. Lassen Sie das Rührwerk sowohl beim Befüllen des Behälters als auch beim Spritzen in Betrieb. Reinigen Sie das Sprühgerät so bald wie möglich nach dem Gebrauch gründlich. Reinigen Sie das Sprühgerät nicht in der Nähe von Oberflächenwasser. Stellen Sie sicher, dass das Wasser nicht durch die Entwässerung von Höfen oder Straßen verunreinigt werden kann.
Um Spritzüberschüsse nach der Behandlung zu vermeiden, muss die benötigte Spritzflüssigkeitsmenge auf der Grundlage der zu behandelnden Oberfläche genau berechnet werden.

Reinigung

Nach dem Gebrauch das gesamte Spritzgerät, -leitungen und Filter sowie verunreinigte Schutzkleidung mit Wasser oder verdünnter Reinigungslösung gründlich reinigen und gut spülen. Behälter leeren und mit einem integrierten Druckspülungsgerät spülen oder manuell dreimalig spülen.

Umweltverhalten

Wasserorganismen

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen. (NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Gewässerschutz

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

Anwenderschutz

Zur weiteren Beachtung

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
(SF245-02) Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

Auf derselben Fläche in den folgenden drei Kalenderjahren keine Anwendung von Mitteln
mit kupferhaltigen Wirkstoffen. (NT620) Die maximale Aufwandmenge von 3000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr (Hopfenanbau: 4000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr) auf derselben Fläche darf - auch in Kombination mit anderen Kupfer enthaltenden Pflanzenschutzmitteln - nicht überschritten werden.


(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW607-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


(NW706) Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.


(SF283) Es ist sicherzustellen, dass beim manuellen Entfernen von Schosserrüben ein T-Shirt, eine lange Arbeitshose und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.


(VV455) Behandelte Futter- und Zuckerrübenblätter nicht verfüttern.
Es wird empfohlen die Unterlagen über den Einsatz dieses Mittels flächengenau in geeigneter
Form zu dokumentieren und die Aufzeichnungen mindestens 5 Jahre aufzubewahren.

Erste Hilfe

Erste-Hilfe Maßnahme


Allgemeine Maßnahmen: Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Nach Hautkontakt: Sofort mit viel Wasser abwaschen. Bei bleibenden Symptomen einen Arzt hinzuziehen.
Nach Augenkontakt: BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Bei anhaltender Augenreizung einen Facharzt aufsuchen.
Nach Verschlucken: Mund mit Wasser ausspülen. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Temperaturen zwischen 5 und 40 °C halten. Nur im Originalbehälter/der Originalverpackung an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Von Hitze fernhalten. An einem vor Frost geschützten Ort lagern.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

H220 - Extrem entzündbares Gas.
H302 - Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H315 - Verursacht Hautreizungen.
H319 - Verursacht schwere Augenreizung.
H330 - Lebensgefahr bei Einatmen.
H332 - Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H410 - Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P273 - Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
P391 - Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 - Inhalt/Behälter einer zugelassenen Einrichtung zur Abfallentsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH401 - Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Registrierte Marke

YUKON®=reg. WZ der UPL Europe Ltd.
Pamira®= eingetragene Marke des IVA Frankfurt am Main
Zulassungsinhaber: UPL Deutschland GmbH An der Hasenkaule 10 D 50354 Hürth Telefon +49 (0) 2232 701 25 - 0 Telefax +49 (0) 2232701 25 - 89

Vertriebspartner: UPL Deutschland GmbH An der Hasenkaule 10 D 50354 Hürth Telefon +49 (0) 2232 701 25 0 Telefax +49 (0) 2232 701 25 -89