POLYVERSUM®

100 g/kg Pythium oligandrum M1 (1.000.000.000 Sporen je kg)

Wirkstoff:

100 g/kg Pythium oligandrum M1 (1.000.000.000 Sporen je kg)

Formulierung:

Wasserdispergierbares Pulver (WP)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
500056710 x 500 g Umkarton

Piktogramm:

entfällt

Signalwort:

entfällt

Biologisches Fungizid gegen Fusarium in Weizen und Gerste, sowie Sclerotinia und Phoma im Raps

Vor Frost schützen. Nur für den beruflichen Anwender.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

Wirkungsweise

Pythium oligandrum ist ein Pilz aus der Familie der Peronosporomycetes. Er wirkt über den Mykoparasitismus auf pathogene Pilze. Phytium oligandrum zersetzt das Gewebe phytopathogener Pilze durch die Produktion hydrolytischer Enzyme und erhält auf diese Weise die für sein Überleben erforderlichen Nährstoffe.


Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
BaumschulgehölzpflanzenAuflaufkrankheiten
ErbseAuflaufkrankheiten , Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
ErdbeerePhytophthora fragariae, Phytophthora cactorum
Gemüsekulturen (ausgenommen: Erbse)Auflaufkrankheiten
GersteFusarium (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung)
GurkeAuflaufkrankheiten , Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) , Fusarium, Verticillium
KohlgemüseAlternaria brassicae, Wurzelhals- und Stängelfäule
MohnHelminthosporium-Arten (Helminthosporium spp.), Peronospora
RapsStängelfäule (Sclerotinia sclerotiorum) , Wurzelhals- und Stängelfäule (Leptosphaeria maculans)
Rasen Auflaufkrankheiten
SenfAlternaria brassicae, Sclerotinia sclerotiorum, Botrytis cinerea
Sojabohne, Lupine-ArtenAuflaufkrankheiten , Colletotrichum, Sclerotinia sclerotiorum
Weinrebe (Nutzung als Tafeltraube)Graufäule (Botrytis cinerea)
Weinrebe (Nutzung als Tafeltrauben)Botrytis cinerea, Falscher Mehltau (Plasmopara viticola) , Graufäule (Botrytis cinerea)
WeizenFusarium (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung)

Anwendung

Verträglichkeit

Die Verträglichkeit von Polyversum® wurde an einer Vielzahl von Kulturen unter verschiedenen Wachstumsbedingungen geprüft.

Anwendung

ZIERPFLANZENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Baumschulgehölzpflanzen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Stecklinge
Anwendungszeitpunkt: Vor dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: tauchen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Baumschulgehölzpflanzen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,05 kg/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Erbse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,25 kg/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Erbse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 65
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 7 bis 10 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Erdbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Phytophthora fragariae, Phytophthora cactorum
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Vor dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: gießen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse:Erdbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Phytophthora fragariae, Phytophthora cactorum
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: gießen (Reihenbehandlung)
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Gemüsekulturen (ausgenommen: Erbse)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,05 kg/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)Die Wartezeit ist durch die Anwen

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Gerste
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 3-Blatt-Stadium: 3. Laubblatt entfaltet bis Mitte der Blüte: 50% reife Staubgefäße
Anwendungszeitpunkt: Herbst UND Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 14 Tag(e)
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Gurke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,005 kg/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Gurke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Stadium der Kultur: ab BBCH 61
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 1000 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Gurke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 61
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 1000 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

HOPFENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Hopfen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 09 bis 15
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,25 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 1000 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse:Hopfen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium, Verticillium
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder gießen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse:Hopfen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium, Verticillium
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: gießen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Kohlgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Alternaria brassicae, Wurzelhals- und Stängelfäule
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: gießen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 800 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Mohn
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Helminthosporium-Arten (Helminthosporium spp.), Peronospora
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 12 bis 51
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 14 Tage
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse:Raps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Stängelfäule (Sclerotinia sclerotiorum)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 2. Laubblatt entfaltet bis Vollblüte: ca. 50% der Blüten am Hauptrieb offen
Anwendungszeitpunkt: Herbst UND Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 14 Tag(e)
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Raps
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Wurzelhals- und Stängelfäule (Leptosphaeria maculans)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 2. Laubblatt entfaltet bis Vollblüte: ca. 50% der Blüten am Hauptrieb offen
Anwendungszeitpunkt: Herbst UND Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 14 Tag(e)
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Rasen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,125 kg/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Senf
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Alternaria brassicae, Sclerotinia sclerotiorum, Botrytis cinerea
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 12
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 600 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse:Sojabohne, Lupine-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,25 kg/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Sojabohne, Lupine-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Colletotrichum, Sclerotinia sclerotiorum
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 7 bis 30 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

WEINBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Nutzung als Tafeltraube)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Graufäule (Botrytis cinerea)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: tauchen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Nutzung als Tafeltrauben)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Botrytis cinerea, Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 7
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 0,25 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 1000 l Wasser/ ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Nutzung als Tafeltrauben)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Graufäule (Botrytis cinerea)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Pfropfreben (Unterlagen und Edelreiser)
Anwendungszeitpunkt: Nach dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
Abstand: 5 bis 7 Tage
Anwendungstechnik: gießen
Aufwandmenge: 0,2 kg/ha
Wasseraufwandmenge: max. 400 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium (Ährenbefall, Verminderung der Mykotoxinbildung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 3-Blatt-Stadium: 3. Laubblatt entfaltet bis Mitte der Blüte: 50% reife Staubgefäße
Anwendungszeitpunkt: Herbst UND Frühjahr
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 14 Tag(e)
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 0,1 kg/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

Beachten Sie die Beschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen für Produkte, die in Mischungen verwendet werden. Aufwandmengen dürfen nicht überschritten werden. Dieses Produkt kann nicht mit jedem Produkt gemischt werden, insbesondere nicht mit chemischen Fungiziden mischen. Vor einer Anwendung mit POLYVERSUM® sollte das Spritzgerät gründlich gereinigt werden, wenn vorher ein chemisches Fungizid appliziert wurde. POLYVERSUM® kann mit gängigen Düngemitteln ausgebracht werden.

Ansetzen der Spritzbrühe

1. Tank zu 1/2 bis 3/4 mit Wasser füllen.
2. Rührwerk einschalten.
3. POLYVERSUM® in den Spritztank füllen.
4. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen POLYVERSUM® vor der Hinzugabe in den Spritztank in 10-20 Litern sauberem Wasser anzurühren. Das Rühren sollte nach 20-30 Minuten wiederholt werden, anschließend kann die Lösung in den Spritztank gegeben werden.
5. Entleerten Produktbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen; die Wasserzuleitung unter die Wasseroberfläche verhindert ein Schäumen der Lösung. Wasserschlauch nicht direkt in die Spritzbrühe eintauchen, da die Gefahr des Brühe-Rückflusses bei Druckabfall in der Wasserleitung besteht. Fülltrichter verwenden, der in die Spritzbrühe eintaucht. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als notwendig.
7. Spritzflüssigkeit nach dem Ansetzen umgehend bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Spritzbrühe innerhalb von zehn Stunden nach dem Mischen verwenden. Spritzbrühe nicht über Nacht oder über längere Zeit stehen lassen.

Reinigung

Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gereinigt werden:

Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis von mindestens 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter Fläche ausbringen.
Ca. 10 - 20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, abspritzen.
Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. Anschließend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen. Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand testen lassen.

Resistenzmanagement

Das Risiko der Resistenzbildung ist aufgrund des besonderen Wirkungsmechanismus als gering einzustufen.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). (NN2001) Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Gewässerschutz

Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
(SB111) Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
(SF245-01) Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
(SS110) Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(ST1102) Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Mikroorganismen können ein Potential zur Auslösung von Sensibilisierungsreaktionen enthalten.

Erste Hilfe

Erste-Hilfe Maßnahme

Allgemeine Empfehlung: Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
Nach Augenkontakt: Sofort mit viel Wasser ausspülen. Nach erstem Ausspülen, jegliche Kontaktlinsen entfernen und während mindestens 15 Minuten weiter ausspülen. Bei anhaltender Augenreizung einen Facharzt aufsuchen.
Nach Hautkontakt: Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Beschmutzte Kleidung und Schuhe ausziehen.
Nach Verschlucken: Bei Exposition oder Unwohlsein GIFTZENTRALE oder Arzt anrufen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
Nach Einatmen: An die frische Luft bringen. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

Hinweise für den Arzt:

Sofortmaßnahmen: Symptomatische Behandlung.
Antidot: Kein spezifisches Antidot bekannt.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Für eine sichere Lagerung sorgen. Trocken in der Originalverpackung bei Temperaturen >0°C lagern. Unter normalen Lagerbedingungen ist das Produkt mindestens 2 Jahre haltbar. Getrennt von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln lagern. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Das Produkt entspricht nicht den Kriterien für die Einstufung und Kennzeichnung gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008(CLP).

Piktogramm:

entfällt

Signalwort:

entfällt

Gefahrenhinweise:

entfallen

Sicherheitshinweise:

entfallen

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 - Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Haftung

Unsere Produkte werden mit äußerster Sorgfalt hergestellt und vor Verlassen des Werkes kontrolliert. Da die Anwendungsbedingungen nicht unserem Einfluss unterliegen, haften wir nur für gleich bleibende Qualität des Produktes. Das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.

Registrierte Marke

POLYVERSUM®=reg. WZ der BIOPREPARÁTY, spol.sr.o., 25262, Únetice, CZ
Pamira®= eingetragene Marke des IVA Frankfurt am Main
Zulassungsinhaber: DE SANGOSSE Lieu-dit Rue BonnelFR 47480 Pont-Du-Casse
Hersteller: BIOPREPARÁTY, spol. s r. o Tylisovská 772/1CZ 160 00 Praha 6 Dejvice
Vertriebspartner: UPL Deutschland GmbH Kölnstr. 107-109D 50321 BrühlTelefon +49 (0) 2232 701 25 0 Telefax +49 (0) 2232 701 25 -89