Wirkstoff:
800 g/l Prosulfocarb (78,4 Gew.-%)Formulierung:
Emulsionskonzentrat (EC)Bienen:
nicht bienengefährlich (B4)| Artikelnummer | Packungsgrößen |
|---|---|
| 11016698 | 2 x 10 l Umkarton (Nur im Kombi-Pack erhältlich) |
Piktogramm:
GHS07 , GHS08 , GHS09Signalwort:
GefahrZur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
UFI CODE:
49F5-E0TA-U00R-HEYUWirkungsweise
Wirkungsmechanismus-Gruppe (HRAC/WSSA-Kode) Prosulfocarb: 15
Der Wirkstoff Prosulfocarb wird über meristematisches Gewebe von Spross und Wurzel aufgenommen. Die Hauptwirkung wird durch Aufnahme über das Hypokotyl erzielt. Die Wurzelaufnahme ist nur von geringer Bedeutung für die Wirkung. Sowohl keimende als auch bereits aufgelaufene Unkräuter und Ungräser im Keimblattstadium werden erfasst.
Wirkungsspektrum
VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN
| Pflanzen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Ackerbohne | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Futtererbse | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Kartoffel | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Sommergerste | Purpurrote Taubnessel, Stängelumfassende Taubnessel, Vogel-Sternmiere, Kletten-Labkraut |
| Sonnenblume | Kletten-Labkraut, Vogel-Sternmiere, Weißer Gänsefuß |
| Wintergerste | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Winterweichweizen, Winterroggen | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm |
| Winterweichweizen, Winterroggen, Wintergerste | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigte Anwendungen
Zusätzlich zu den festgesetzten Anwendungsgebieten hat die Zulassungsbehörde die Anwendung dieses Produktes in zusätzlichen Anwendungsgebieten genehmigt. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind in diesem zusätzlichen Anwendungsgebiet nicht immer ausreichend geprüft. Daher liegen die in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen möglichen Schäden im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit vom dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung).| Pflanzen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Bleichsellerie | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere |
| Dinkel | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Echte Kamille | Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Garten-Stiefmütterchen | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Johanniskraut (Blatt- und Blütennutzung) | Einjähriges Rispengras, Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Knollensellerie | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere |
| Kümmel | Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Lupine-Arten | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Melisse (Nutzung als teeähnliches Erzeugnis) | Einjähriges Rispengras, Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Porree | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Schnittlauch (Bulbenanzucht) | Einkeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Zweikeimblättrige Unkräuter |
| Sommerblumen, Stauden (ausgenommen: Garten-Stiefmütterchen) | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Spitzwegerich (Blatt- und Blütennutzung) | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Ziergehölze | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Zierpflanzen | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln) | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Zwiebelgemüse (Nutzung als Trockenzwiebel) | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
Wirkungsspektrum
I. Folgende Unkräuter und Ungräser werden von PIROSEO® in Wintergetreide sehr gut bis gut bekämpft:
Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Ehrenpreis-Arten, Franzosenkraut-Arten, Gänsefuß-Arten, Acker-Hellerkraut, Hirtentäschelkraut, Echte Kamille (im Herbst keimende Kamille wird gut erfasst, ein gut entwickelter Kulturbestand unterstützt zusätzlich die Wirkung.), Kletten-Labkraut, Schwarzer Nachtschatten, Ausfall-Raps (keimender), Taubnessel-Arten, Acker-Vergissmeinnicht, Vogel-Sternmiere
Weniger gut bekämpfbar:
Acker-Stiefmütterchen
Nicht ausreichend bekämpfbar:
Acker-Hundskamille, Geruchlose Kamille, Knöterich-Arten, Klatsch-Mohn, Mehrjährige Unkräuter
II. Folgende Unkräuter werden von PIROSEO® in Sommergerste sehr gut bis gut bekämpft:
Kletten-Labkraut, Purpurrote Taubnessel, Stängelumfassende Taubnessel, Vogel-Sternmiere
III. Folgende Unkräuter und Ungräser werden von PIROSEO® in Kartoffeln, Ackerbohnen und Futtererbsen sehr gut bis gut bekämpft:
Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Ehrenpreis-Arten, Franzosenkraut-Arten, Hederich, Acker-Hellerkraut, Hirtentäschelkraut, Hohlzahn-Arten, Kletten-Labkraut, Taubnessel-Arten, Schwarzer Nachtschatten, Acker-Senf, Ausfall-Raps (keimender), Acker-Vergissmeinnicht, Vogel-Sternmiere
Weniger gut bekämpfbar:
Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Bingelkraut, Gänsefuß-Arten, Knöterich-Arten, Melde-Arten
Nicht ausreichend bekämpfbar:
Flughafer, Acker-Hundskamille, Echte Kamille, Geruchlose Kamille, Klatsch-Mohn, Acker-Stiefmütterchen, Mehrjährige Unkräuter und Ungräser
IV. Folgende Unkräuter und Ungräser werden von PIROSEO® in Sonnenblumen sehr gut bis gut bekämpft:
Weißer Gänsefuß, Kletten-Labkraut, Vogel-Sternmiere
Anwendung
Hinweise zur sachgerechten Anwendung
Nicht auf schweren Böden mit grobscholligem oder klutigem Saatbett, sondern nur auf Böden mit optimaler Saatbettbereitung anwenden.Wird PIROSEO® auf oberflächig ausgetrockneten Boden gespritzt, tritt die Hauptwirkung erst nach später einsetzenden Niederschlägen ein. Ein gleichmäßig hergerichtetes abgesetztes Saatbett und eine ausreichende Feuchtigkeit begünstigen eine schnelle und gute Wirkung. Das Saatgut muss mit einer ausreichenden Bodenschicht (kulturartenabhängig) abgedeckt sein.
Werden diese Bedingungen nicht eingehalten, kann es vor allem nach starken Niederschlägen zu Schäden kommen. Gleiches gilt bei Einsatz auf staunassen Böden.
Mit PIROSEO® behandelte Flächen können nach der Ernte mit allen Zwischenfrüchten und im Rahmen der üblichen Fruchtfolge ohne Einschränkungen neu bestellt werden.
Für die Anwendung in Wintergetreide gilt:
Im Falle eines vorzeitigen Umbruchs ist eine Neuansaat mit Wintergetreide ohne Pflugfurche im Herbst möglich. Der Nachbau von Sommergetreide, Mais, Rüben, Kartoffeln, Ackerbohnen, Sojabohnen, Futtererbsen und Sonnenblumen kann im Frühjahr ohne Einschränkung erfolgen.
Folgende Kennzeichnungsauflagen gelten nur für Anwendungen, bei denen die jeweilige Codierung genannt ist:
VV211: Behandelte Kulturen nicht als Lebens- oder Futtermittel verwenden, auch nicht nach Verschnitt mit unbehandeltem Erntegut.
WA706: Nur in bis Ende Oktober gedrilltem Winterweizen anwenden.
WP733: Schäden, einschließlich Ertragsminderung an der Kulturpflanze möglich.
WP734: Schäden an der Kulturpflanze möglich.
ACKERBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Winterweichweizen, Winterroggen, Wintergerste |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | Der optimale Termin für die Anwendung von PIROSEO® ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das Acker-Stiefmütterchen ausreichend erfasst. Bei starkem Besatz von Acker-Stiefmütterchen oder Acker-Fuchsschwanz kann eine Folgespritzung notwendig werden. Saattiefe mindestens 2-3 cm. Sollte im Anschluss an eine geplante PIROSEO®-Anwendung in Wintergerste mit Nachtfrösten zu rechnen sein, ist die Anwendung aus Gründen der Verträglichkeit zu verschieben, bis günstigere Temperaturen vorliegen. |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Wintergerste |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Erstes Laubblatt aus der Koleoptile ausgetreten; Keimblätter voll entfaltet; erste Blätter spreizen sich ab bis 2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen; Herbst, bis 2-Blatt-Stadium |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | Der optimale Termin für die Anwendung von PIROSEO® ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das Acker-Stiefmütterchen ausreichend erfasst. Bei starkem Besatz von Acker-Stiefmütterchen oder Acker-Fuchsschwanz kann eine Folgespritzung notwendig werden. Saattiefe mindestens 2-3 cm. Sollte im Anschluss an die PIROSEO®-Anwendung in Wintergerste mit Nachtfrösten zu rechnen sein, ist die Anwendung aus Gründen der Verträglichkeit zu verschieben, bis günstigere Temperaturen vorliegen. |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Winterweichweizen, Winterroggen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Erstes Laubblatt aus der Koleoptile ausgetreten; Keimblätter voll entfaltet; erste Blätter spreizen sich ab bis 2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen; Herbst, bis 2-Blatt-Stadium |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | Der optimale Termin für die Anwendung von PIROSEO® ist erreicht, wenn sich die Unkräuter und Ungräser im Auflauf befinden. Zu diesem Zeitpunkt wird auch das Acker-Stiefmütterchen ausreichend erfasst. Bei starkem Besatz von Acker-Stiefmütterchen kann eine Folgespritzung notwendig werden. Saattiefe mindestens 2-3 cm. |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Sommergerste |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Purpurrote Taubnessel, Stängelumfassende Taubnessel, Vogel-Sternmiere, Kletten-Labkraut |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Erstes Laubblatt aus der Koleoptile ausgetreten; Keimblätter voll entfaltet; erste Blätter spreizen sich ab bis 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen, bis 3-Blatt-Stadium |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Ackerbohne |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | Gegen ein- und zweikeimblättrige Unkräuter im Vorauflauf auf ein gleichmäßig hergerichtetes, abgesetztes Saatbett mit gutem Bodenschluss achten. Saattiefe mindestens 8 cm. Einsatz auf möglichst abgesetztem Boden bis 7 Tage nach der Saat. Schäden an der Kulturpflanze möglich (einschließlich Ertragsminderung, insbesondere bei Einsatz in Winterackerbohnen). |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Futtererbse |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | Gegen ein- und zweikeimblättrige Unkräuter im Vorauflauf auf ein gleichmäßig hergerichtetes, abgesetztes Saatbett mit gutem Bodenschluss achten. Saattiefe mindestens 5 cm. Einsatz auf möglichst abgesetztem Boden bis 7 Tage nach der Saat. Kein Einsatz in Speiseerbsen! Schäden an der Kulturpflanze möglich (einschließlich Ertragsminderung, insbesondere bei Einsatz in Winterfuttererbsen). |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Kartoffel |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen ; nach dem Aufrichten der Dämme |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | PIROSEO® wird im Vorauflaufverfahren nach der Pflanzung bis kurz vor dem Durchstoßen der Kartoffeln auf gut abgesetzte Dämme eingesetzt. Nach der Anwendung von PIROSEO® sollte keine Bodenbearbeitung mehr erfolgen, um den Herbizidfilm nicht zu zerstören. Auf Böden mit sehr hohem Humusgehalt kann die Wirkung von PIROSEO® reduziert sein. |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Sonnenblume |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Kletten-Labkraut, Vogel-Sternmiere, Weißer Gänsefuß |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: In der Kultur bzw. je Jahr: |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterung zur Anwendung: | Der Einsatz von PIROSEO® ist auf einem gleichmäßig hergerichteten Saatbett mit gutem Bodenschluss bis kurz vor dem Durchstoßen möglich. Saattiefe mindestens 3-5 cm. |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigte Anwendungen
GEMÜSEBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Schnittlauch (Bulbenanzucht) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einkeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/brechen Bodenoberfläche (ausgen. hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knospen zeigen grüne Spitzen. |
| Anwendungszeitpunkt: | 10-14 Tage nach dem Pflanzen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 400 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Bulbenanzucht |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
ZIERPFLANZENBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Sommerblumen, Stauden (ausgenommen: Garten-Stiefmütterchen) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von Keimung/Austrieb bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/durchbrechen Bodenoberfläche (ausgenommen hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knospen zeigen grüne Spitzen. |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Pflanzen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 600 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | ausgenommen: Garten-Stiefmütterchen |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (ausgenommen: Garten-Stiefmütterchen). |
| Pflanzenerzeugnisse: | Ziergehölze |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von Keimung/Austrieb bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/durchbrechen Bodenoberfläche (ausgenommen hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knopsen zeigen grüne Spitzen. |
| Anwendungszeitpunkt: | Frühjahr, vor dem Austrieb |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 500 l/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Zierpflanzen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von Keimung/Austrieb bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/durchbrechen Bodenoberfläche (ausgenommen hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knospen zeigen grüne Spitzen. |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 1000 l/ha |
| Anwendungsbereich: | Stellflächen (Freiland) |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
ACKERBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Lupine-Arten |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/brechen Bodenoberfläche (ausgen. hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knospen zeigen grüne Spitzen. |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen; bis 5 Tage nach der Saat |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
ZIERPFLANZENBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Garten-Stiefmütterchen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/durchbrechen Bodenoberfläche (ausgenommen hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knospen zeigen grüne Spitzen. |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Pflanzen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
ACKERBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Dinkel |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras, Gemeiner Windhalm, Acker-Fuchsschwanz |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Vor dem Auflaufen; bis 5 Tage nach der Saat |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
GEMÜSEBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Echte Kamille |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | 42 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Echte Kamille |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Austrieb |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 600 l/ha |
| Wartezeit: | 42 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Kümmel |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 600 l/ha |
| Wartezeit: | 90 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Kümmel |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Austrieb |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 600 l/ha |
| Wartezeit: | 90 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Johanniskraut (Blatt- und Blütennutzung) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjähriges Rispengras, Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von 2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis 4. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet. |
| Anwendungszeitpunkt: | Im Pflanzjahr, Frühjahr, nach dem Austrieb, bis zur Entfaltung des 2. bis 3. Blattes. |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 400 bis 600 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Blatt- und Blütennutzung |
| Erläuterung zur Anwendung: | Die Anwendung erfolgt, wenn die Masse der Unkräuter aufgelaufen ist. Die Anwendung in Kulturen für die Erzeugungm von Blüten und Blättern (Verwendung als teeähnliches Erzeugnis bzw. Arzneipflanzen) erfolgt nach dem Austrieb im Frühjahr. Die angegebenen Anwendungstermine/Entwicklungsstadien der Kultur sind unbedingt einzuhalten. |
| Wartezeit: | 70 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Johanniskraut (Blatt- und Blütennutzung) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjähriges Rispengras, Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von 2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis 4. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet. |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab 2. Standjahr, Frühjahr, nach dem Austrieb, bis zur Entfaltung des 2. bis 3. Blattes. |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 400 bis 600 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Blatt- und Blütennutzung |
| Erläuterung zur Anwendung: | Die Anwendung erfolgt, wenn die Masse der Unkräuter aufgelaufen ist. Die Anwendung in Kulturen für die Erzeugungm von Blüten und Blättern (Verwendung als teeähnliches Erzeugnis bzw. Arzneipflanzen) erfolgt nach dem Austrieb im Frühjahr. Die angegebenen Anwendungstermine/Entwicklungsstadien der Kultur sind unbedingt einzuhalten. |
| Wartezeit: | 70 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Melisse (Nutzung als teeähnliches Erzeugnis) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Einjähriges Rispengras, Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von 2. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis 4. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet, |
| Anwendungszeitpunkt: | Ab 2. Standjahr, vor dem Austrieb |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 5 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 400 bis 600 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Nutzung als teeähnliches Erzeugnis |
| Erläuterung zur Anwendung: | Die Anwendung erfolgt, wenn die Masse der Unkräuter aufgelaufen ist. Die Anwendung in Kulturen zur Erzeugung von Blüten und Blättern (Verwendung als teeähnliches Erzeugnis bzw. Arzneipflanzen) erfolgt vor dem Austrieb in etablierten Beständen. Die angegebenen Anwendungstermine/Entwicklungsstadien der Kultur sind unbedingt einzuhalten. |
| Wartezeit: | 60 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Zwiebelgemüse (Nutzung als Trockenzwiebel) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar bis 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar. |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Nutzung als Trockenzwiebel |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Spitzwegerich (Blatt- und Blütennutzung) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium Schadorganismus: | Von Keimung/Austrieb bis Auflaufen: Keimscheide/Keimblätter durchbricht/brechen Bodenoberfläche (ausgen. hypogäische Keimung); Spross bzw. Blatt durchbricht die Bodenoberfläche; Knospen zeigen grüne Spitzen. |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach der Saat UND vor dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Verwendung als Arzneipflanze, Blatt- und Blütennutzung |
| Wartezeit: | 42 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Knollensellerie |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Pflanzen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. |
| Pflanzenerzeugnisse: | Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Gemeiner Windhalm, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Erläuterungen zur Kultur: | Nutzung als Bundzwiebel |
| Wartezeit: | 60 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Porree |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar bis 3. Laubblatt (> 3 cm) deutlich sichtbar |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Auflaufen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | 80 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Porree |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Bis 7 Tage nach dem Pflanzen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | 80 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Bleichsellerie |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Acker-Fuchsschwanz, Kletten-Labkraut, Einjähriges Rispengras, Vogel-Sternmiere |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach dem Pflanzen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 4 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 200 bis 400 l/ha |
| Wartezeit: | 70 Tage |
Mischbarkeit/Technik
Mischbarkeit
I. Wintergetreide:PIROSEO® ist mischbar mit AHL (nur im Vorauflauf), BeFlex®, ALLIANCE®, BROADCAST®, CADOU® SC, HEROLD® SC, MALIBU®, STOMP® AQUA.
II. Kartoffeln (bis zum Durchstoßen der Kultur): PIROSEO® ist mit BeFlex®, SENCOR® LIQUID und BANDUR® mischbar.
Mischungen im Kartoffelanbau mit AHL nur im Vorauflauf.
Mischpartner in fester Form werden als erstes Produkt in den Tank gegeben. Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während der Arbeitspausen Rührwerk laufen lassen. Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten. Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Ansetzen der Spritzflüssigkeit
Spritzbehälter mit der Hälfte der erforderlichen Wassermenge füllen, Produktbehälter kräftig schütteln, Produkt unter gründlichem Umrühren zugeben und fehlende Wassermenge auffüllen. Die Spritzflüssigkeit ist unmittelbar nach dem Ansetzen ohne Unterbrechung auszubringen. Nie mehr Spritzflüssigkeit ansetzen als notwendig. Unvermeidlich anfallende Restflüssigkeit im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Entleerte Produktbehälter gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. Beim Ansetzen von Tankmischungen bitte diese Reihenfolge einhalten: Wasser vorlegen, PIROSEO® zugeben, Mischpartner zugeben, Restwassermenge auffüllen.Reinigung
Nach Beendigung der Spritzung bzw. vor Einsatz des Spritzgerätes in anderen Kulturen, muss das gesamte Spritzgerät einschließlich der Spritzleitungen sorgfältig gereinigt werden.1. Spritze vollständig auf dem Feld leerspritzen
2. Sofern technisch unvermeidbare Restmenge vorhanden ist, sollte diese mit Wasser im Verhältnis 1:10 verdünnt und unter eingeschaltetem Rührwerk auf der bereits behandelten Fläche ausgebracht werden.
3. Spritze zweimal hintereinander spülen. Dabei jeweils mindestens 20 % des Tankvolumens mit Wasser auffüllen.
4. Reinigen Sie Filter und Düsen separat.
5. Im ersten Reinigungsdurchgang den Tank zur Hälfte mit sauberem Wasser füllen und ein geeignetes Reinigungsmittel zugeben. Rührwerk einschalten, dann Spritzgestänge und Schläuche mit der Reinigungslösung durchspülen. Füllen Sie Wasser nach und achten Sie darauf, dass der Tank vollständig gefüllt ist. Rührwerk für 15 Minuten einschalten. Spritzgestänge und Schläuche erneut durchspülen und den Tank vollständig entleeren.
6. Den Tank mit sauberem Wasser nachspülen und Gestänge und Schläuche mit mindestens einem Zehntel des Spritzvolumens durchspülen.
7. Reste von Reinigungswasser nicht über den Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen.
Geeignete Reinigungsmittel: Aufgrund eigener Erfahrungen empfehlen wir die Verwendung von All Clear® Extra (0,5 l/100 l Wasser). Bitte All Clear® Extra vor Gebrauch GUT AUFSCHÜTTELN!
Nachbau
Für die Anwendung in Wintergetreide gilt:Im Falle eines vorzeitigen Umbruchs ist eine Neuansaat mit Wintergetreide ohne Pflugfurche im Herbst möglich. Der Nachbau von Sommergetreide, Mais, Rüben, Kartoffeln, Ackerbohnen, Sojabohnen, Futtererbsen und Sonnenblumen kann im Frühjahr ohne Einschränkung erfolgen.
Verträglichkeit
PIROSEO® wird von Wintergerste, Winterweichweizen, Winterroggen und Sommergerste gut vertragen. Weiterhin ist PIROSEO® in allen Kartoffelsorten und Sonnenblumensorten nach bisherigen Erfahrungen gut verträglich. Sortenunterschiede sind bisher noch nicht festgestellt worden.Umweltverhalten
Nutzorganismen
NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). NN130 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft.NN166 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Pterostichus melanarius (Laufkäfer) eingestuft.
Wasserorganismen
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.Gewässerschutz
Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Gewässerschutz (siehe gesonderten Abschnitt "Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen")SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
NW642-1 Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Saumstrukturen
Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Schutz von Saumstrukturen (siehe gesonderten Abschnitt "Von der Zulassungsbehörde festgelegte Anwendungsbestimmungen").Anwenderschutz
Hinweise für den sicheren Umgang
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
SF1891 Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
Anwendungsbestimmung
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen
(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.
(NT145) Das Mittel ist mit einem Wasseraufwand von mindestens 300 l/ha auszubringen. Die Anwendung des Mittels muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Abweichend von den Vorgaben im Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" sind die Verwendungsbestimmungen auf der gesamten zu behandelnden Fläche einzuhalten.
(NT146) Die Fahrgeschwindigkeit bei der Ausbringung darf 7,5 km/h nicht überschreiten.
(NT170) Die Windgeschwindigkeit darf bei der Ausbringung des Mittels 3 m/s nicht überschreiten.
(SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS120-1) Bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SS2202) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
(SS610) Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(ST1102) Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
Erste Hilfe
Erste Hilfe Maßnahmen
Allgemeine Hinweise:
Bitte halten Sie das Gefäß, das Etikett oder das Sicherheitsdatenblatt bereit, wenn Sie die Notfallnummer, das Toxikologische Informationszentrum oder einen Arzt anrufen oder wenn Sie einen Arzt zu einer Behandlung aufsuchen.
Nach Einatmen:
Betroffenen an die frische Luft bringen. Bei unregelmäßiger Atmung oder Atemstillstand künstliche Beatmung einleiten. Betroffenen warm und ruhig lagern. Sofort einen Arzt oder ein Behandlungszentrum für Vergiftungsfälle verständigen.
Nach Hautkontakt:
Beschmutzte, getränkte Kleidung sofort ausziehen. Sofort mit viel Wasser abwaschen. Bei andauernder Hautreizung einen Arzt benachrichtigen. Beschmutzte Kleidung vor Wiedergebrauch waschen.
Nach Augenkontakt:
Sofort mit viel Wasser mindestens 15 Minuten lang ausspülen, auch unter den Augenlidern. Kontaktlinsen entfernen. Eine sofortige ärztliche Betreuung ist notwendig.
Nach Verschlucken:
Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. Wegen des Gehalts an Petroleumdestillaten und/oder aromatischen Lösemitteln kein Erbrechen herbeiführen.
Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen:
Symptome: Aspiration kann zu Lungenödem und Pneumonie führen
Risiken: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein. Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Verursacht schwere Augenreizung.
Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung:
Es gibt kein spezifisches Gegengift.
Symptomatische Behandlung.
Wegen des Gehalts an Petroleumdestillaten und/oder aromatischen Lösemitteln kein Erbrechen herbeiführen.
Hinweise für den Arzt:
Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt.Lagerung/Entsorgung/Hinweise
Lagerung
Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Von brennbaren Stoffen fernhalten. An einem Ort mit Sprinkleranlage aufbewahren. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten. Rauchen verboten.Entsorgung
Leere Verpackungen nicht weiter verwenden. Vollständig entleerte, gespülte und trockene (austropfen lassen) Verpackungen sind an den autorisierten Sammelstellen des kostenlosen Entsorgungssystems PAMIRA® mit separiertem Verschluss abzugeben (Behälter über 50 Liter sind zu durchtrennen). Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse, im Internet unter www.pamira.de oder über die kostenlose Hotline 0800-3086004.Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen über das kostenpflichtige PRE® -System entsorgen (PRE: Pflanzenschutzmittel Rücknahme und Entsorgung, kostenlose Hotline 0800 3086001 oder www.pre-service.de). Zur Entsorgung über den Sondermüll Ihres Wohnortes erhalten Sie weitere Auskünfte bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.
Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP
Piktogramm:
GHS07 , GHS08 , GHS09Signalwort:
GefahrGefahrenbestimmende Komponente:
Prosulfocarb (ISO), Hydrocarbons, C9, AromaticsGefahrenhinweise:
(H302) Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.(H304) Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
(H315) Verursacht Hautreizungen.
(H317) Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
(H319) Verursacht schwere Augenreizung.
(H410) Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise:
(P102) Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.(P261) Einatmen von Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
(P264) Nach Gebrauch Haut gründlich waschen.
(P501) Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.
(P280) Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
(P301+P310) BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/ ... anrufen.
(P331) KEIN Erbrechen herbeiführen.
(P391) Verschüttete Mengen aufnehmen.
Ergänzende Kennzeichnungselemente:
(EUH 401) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.Verpackung darf nicht wieder verwendet werden.
Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Anwendung nur durch berufliche Anwender zulässig.
(SP 1) Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen/indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Notrufnummern: 0800 181 7059 (CHEMTREC Deutschland, gebührenfrei, 24 h), +49 (0) 69 643 508 409 (CHEMTREC aus dem Ausland, 24 h).
Haftung
Haftung
Unterschiedliche, insbesondere auch örtlich oder regional bedingte Einflussfaktoren können die Wirksamkeit des Produktes beeinflussen. Hierzu gehören z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Kulturpflanzensorten, Fruchtfolge, Behandlungstermine, Aufwandmengen, Mischungen mit anderen Produkten, die nicht unseren Angaben zur Mischbarkeit entsprechen, Auftreten wirkstoffresistenter Organismen, Spritztechnik usw. Unter besonders ungünstigen Bedingungen kann deshalb eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden, für die der Hersteller oder Vertreiber keine Haftung übernimmt.Unsere Produkte werden mit äußerster Sorgfalt hergestellt und vor Verlassen des Werkes kontrolliert. Da die Anwendungsbedingungen nicht unserem Einfluss unterliegen, haften wir nur für gleich bleibende Qualität des Produktes. Das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht.
Registrierte Marke
PIROSEO®: reg. Marke SYNGENTA CROP PROTECTION AG, Basel CHBeFlex®: reg. WZ Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG, Stade
Zulassungsinhaber: Syngenta Agro GmbH Lindleystr. 8 D D 60314 Frankfurt am Main Telefon (069) 80 88 58 80
Vertriebspartner: Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG Stader Elbstraße 26 D 21683 Stade Telefon (04141) 9204-0