STEWARD®

Insektizid

Zulassung
024629-00

Wirkstoff:

300 g/kg Indoxacarb (30,0 Gew.-%)

Formulierung:

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
D1042855510 x 250 g Umkarton
D122679604 x 2,5 kg Umkarton

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Insektizid zur Bekämpfung von schädigenden Raupen (Lepidopteren) und Zikaden im Weinbau, Obstbau, Gemüsebau und Mais.


Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise

Steward® ist ein modernes Insektizid zur Bekämpfung von Traubenwickler-Arten, Springwurm, Rhombenspanner, Zikaden und Ohrwurm im Weinbau, von freifressenden Schmetterlingsraupen im Gemüsebau, von Maiszünsler an Mais und Zuckermais sowie von Kleiner Frostspanner, Apfelwickler, Schalen- und Fruchtschalenwickler, andere Wickler-Arten und freifressende Schmetterlingsraupen im Obstbau. Steward® enthält 300 g/kg Indoxacarb, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Oxadiazine, dessen Wirkungsmechanismus in die Gruppe 22 der IRAC (Insecticide Resistence Action Committee) – Klassifizierung eingestuft ist. Indoxacarb wirkt über Kontakt und Fraß gegen alle Larvenstadien. Der spezifische Wirkungsmechanismus unterscheidet sich deutlich von anderen Insektiziden und führt durch eine Lähmung zu einem schnellen Fraß-Stopp.


Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe) Indoxacarb: 22

Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
BlumenkohleFreifressende Schmetterlingsraupen
KernobstKleiner Frostspanner , Apfelwickler , Schalenwickler, Fruchtschalenwickler , Wickler (Tortricidae) , Freifressende Schmetterlingsraupen
MaisMaiszünsler
WeinrebeEinbindiger Traubenwickler, Bekreuzter Traubenwickler , Springwurm , Zikaden , Rhombenspanner
Wirsing, Rotkohl, WeißkohlFreifressende Schmetterlingsraupen
ZuckermaisMaiszünsler

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Zusätzlich zu den festgesetzten Anwendungsgebieten hat die Zulassungsbehörde die Anwendung dieses Produktes in zusätzlichen Anwendungsgebieten genehmigt. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind in diesem zusätzlichen Anwendungsgebiet nicht immer ausreichend geprüft. Daher liegen die in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen möglichen Schäden im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit vom dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung).

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Chinakohl, GrünkohlFreifressende Schmetterlingsraupen
Endivien, SalateFreifressende Schmetterlingsraupen
ErdbeereFreifressende Schmetterlingsraupen
FeldsalatFreifressende Schmetterlingsraupen
frische KräuterFreifressende Schmetterlingsraupen
GemüsepaprikaFreifressende Schmetterlingsraupen
GurkeFreifressende Schmetterlingsraupen
Himbeere, BrombeereBrombeertriebwickler (Notocelia uddmanniana)
Johannisbeerartiges BeerenobstFreifressende Schmetterlingsraupen
KohlrabiFreifressende Schmetterlingsraupen
Melisse, Minze-ArtenZikaden
Pfirsich, Aprikose, NektarineKleiner Frostspanner , Pfirsichwickler (Cydia molesta)
Radieschen, RettichFreifressende Schmetterlingsraupen
Salate, EndivienFreifressende Schmetterlingsraupen
SauerkirscheKleiner Frostspanner
SüßkirscheKleiner Frostspanner
TabakFreifressende Schmetterlingsraupen
TomateFreifressende Schmetterlingsraupen
Weinrebe (Nutzung als Keltertraube)Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia)
Weiße Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere, StachelbeereFreifressende Schmetterlingsraupen
ZierpflanzenSchmetterlingsraupen
Zwetschge, PflaumeKleiner Frostspanner

Anwendung

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Mais
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Maiszünsler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: ab Flughöhepunkt der Falter nach Warndienstaufruf
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 125 g/ha
Wasseraufwandmenge: 150 bis 400 l/ha Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Blumenkohle
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Raupen
Anwendungszeitpunkt: bei Beginn der Eiablage ; bei Befall, unter Beachtung der Schadensschwelle
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 600 bis 900 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen pro Jahr in dieser Kultur.

Pflanzenerzeugnisse:Wirsing, Rotkohl, Weißkohl
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Raupen
Anwendungszeitpunkt: bei Beginn der Eiablage ; bei Befall, unter Beachtung der Schadensschwelle
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: mindestens 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Zuckermais
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Maiszünsler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: ab Flughöhepunkt der Falter nach Warndienstaufruf
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 125 g/ha
Wasseraufwandmenge: 150 bis 400 l/ha Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kleiner Frostspanner
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auftreten der ersten Larven
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Apfelwickler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Eier und Larven
Anwendungszeitpunkt: bei Beginn der Eiablage
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schalenwickler, Fruchtschalenwickler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auftreten der ersten Larven
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schalenwickler, Fruchtschalenwickler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Eier und Larven
Anwendungszeitpunkt: bei Beginn der Eiablage
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Wickler (Tortricidae)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Eier und Larven
Anwendungszeitpunkt: bei Beginn der Eiablage
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: nach dem Auftreten der ersten Larven
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 7 Tage

WEINBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einbindiger Traubenwickler, Bekreuzter Traubenwickler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Heuwurm
Anwendungszeitpunkt: ab Schlüpfen der ersten Larven
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 50 g/ha in 400 l/ha Wasser
ES 61: 100 g/ha in 800 l/ha Wasser
ES 71: 150 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
ES 75: 187,5 g/ha in 1.500 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen pro Jahr in dieser Kultur.
Anzahl der Behandlungen: Bei längerem Falterflug kann eine Wiederholung der Behandlung notwendig werden.
VA210 Anwendung nur bei Keltertrauben.
Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einbindiger Traubenwickler, Bekreuzter Traubenwickler
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Sauerwurm
Anwendungszeitpunkt: ab Schlüpfen der ersten Larven
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 50 g/ha in 400 l/ha Wasser
ES 61: 100 g/ha in 800 l/ha Wasser
ES 71: 150 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
ES 75: 187,5 g/ha in 1.500 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen pro Jahr in dieser Kultur.
Anzahl der Behandlungen: Bei längerem Falterflug kann eine Wiederholung der Behandlung notwendig werden.
VA210 Anwendung nur bei Keltertrauben.
Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Springwurm
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 50 g/ha in 400 l/ha Wasser
ES 61: 100 g/ha in 800 l/ha Wasser
ES 71: 150 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
ES 75: 187,5 g/ha in 1.500 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen pro Jahr in dieser Kultur.
VA210 Anwendung nur bei Keltertrauben.
Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Zikaden
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 50 g/ha in 400 l/ha Wasser
ES 61: 100 g/ha in 800 l/ha Wasser
ES 71: 150 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
ES 75: 187,5 g/ha in 1.500 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen pro Jahr in dieser Kultur

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Rhombenspanner
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Knospenschwellens: Augen beginnen sich innerhalb der Knospenschuppen zu vergrößern bis 5 Laubblätter entfaltet
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 50 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: insgesamt nicht mehr als 3 Behandlungen pro Jahr in dieser Kultur
VA210 Anwendung nur bei Keltertrauben.

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen



ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Tabak
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet bis Erste Blütenblätter sichtbar, Blüten noch geschlossen; Ende des Ähren-bzw. Rispenschiebens
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 125 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 800 l/ha Wasser
Wartezeit: 7 Tage

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Endivien, Salate
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:frische Kräuter
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Melisse, Minze-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Zikaden
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 1.000 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Kultur/Objekt: Verwendung von Blättern und Blüten
Kultur/Objekt: Verwendung als teeähnliches Erzeugnis

Pflanzenerzeugnisse:Chinakohl, Grünkohl
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kohlrabi
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: mindestens 10 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kohlrabi
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: mindestens 10 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Radieschen, Rettich
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 7 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 300 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Feldsalat
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 7 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Gurke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 5 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 85 g/ha in 600 l/ha Wasser
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 128 g/ha in 900 l/ha Wasser
Pflanzengröße über 125 cm: 170 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Tomate
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 5 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 85 g/ha in 600 l/ha Wasser
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 128 g/ha in 900 l/ha Wasser
Pflanzengröße über 125 cm: 170 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Gemüsepaprika
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 5 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 85 g/ha in 600 l/ha Wasser
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 128 g/ha in 900 l/ha Wasser
Pflanzengröße über 125 cm: 170 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
Wartezeit: 3 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Salate, Endivien
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Ab 5. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 85 g/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weiße Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere, Stachelbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 170 g/ha
Wasseraufwandmenge: 1.000 l/ha Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Süßkirsche
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kleiner Frostspanner
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Bis Ende der Blüte: alle Blütenblätter abgefallen
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Zwetschge, Pflaume
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kleiner Frostspanner
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Bis Ende der Blüte: alle Blütenblätter abgefallen
Schadorganismus/Zweck
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Pfirsich, Aprikose, Nektarine
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kleiner Frostspanner
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen , bis 14 Tage vor der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Pfirsich, Aprikose, Nektarine
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pfirsichwickler (Cydia molesta)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Eier und Larven
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen, bis 14 Tage vor der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Himbeere, Brombeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Brombeertriebwickler (Notocelia uddmanniana)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium Schadorganismus: Eier und Larven
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen, bis 7 Tage vor der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 170 g/ha
Wasseraufwandmenge: maximal 1.000 l/ha Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Sauerkirsche
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kleiner Frostspanner
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Bis Ende der Blüte: alle Blütenblätter abgefallen
Stadium Schadorganismus: Larve
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 85 g/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Johannisbeerartiges Beerenobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: 170 g/ha
Wasseraufwandmenge: maximal 1.000 l/ha Wasser
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Erdbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Bis Ballonstadium: Mehrzahl der Blüten im Ballonstadium
Anwendungszeitpunkt: kurz vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 170 g/ha
Wasseraufwandmenge: 1.000 bis 2.000 l/ha Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Sonstige Hinweise: Anwendungstechnik: mit Dreidüsengabel

Pflanzenerzeugnisse:Erdbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Freifressende Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Ab Beginn der Bildung von Seitentrieben
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abtand: 7 bis 10 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 170 g/ha
Wasseraufwandmenge: 1.000 bis 2.000 l/ha Wasser
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (Z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Sonstige Hinweise: Anwendungstechnik: mit Dreidüsengabel

WEINBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Nutzung als Keltertraube)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia)
Anwendungsbereich: Ertragsanlagen
Stadium der Kultur: Von Fruchtansatz; Fruchtknoten beginnen sich zu vergrößern; Putzen der Beeren wird abgeschlossen bis Beginn der Reife, Beeren beginnen hell zu werden (bzw. beginnen sich zu verfärben)
Stadium Schadorganismus: Imagines und Larven
Anwendungszeitpunkt: bei Befall, unter Beachtung der Schadensschwelle
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anwendungstechnik: spritzen oder sprühen
Aufwandmenge: ES 71: 150 g/ha in maximal 800 l/ha Wasser
ES 75: 187,5 g/ha in maximal 800 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage

ZIERPFLANZENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zierpflanzen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schmetterlingsraupen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Abstand: 10 bis 14 Tage
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 85 g/ha in 600 l/ha Wasser
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 128 g/ha in 900 l/ha Wasser
Pflanzengröße über 125 cm: 170 g/ha in 1.200 l/ha Wasser
Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.
Sonstige Hinweise: SS421: Kopfbedeckung aus festem Stoff mit breiter Krempe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels in geschlossenen Räumen.

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

Steward® ist mit vielen im Weinbau, Obstbau und Gemüsebau verwendeten Insektiziden, Fungiziden und Herbiziden mischbar.
Bei Verwendung mehrerer Produkte in einer Tankmischung können unvorhergesehene Wechselwirkungen auftreten. Generell sind die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sowie die Grundsätze der Guten Landwirtschaftlichen Praxis zu beachten. Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlene Tankmischungen haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Ansetzen der Spritzbrühe

Die verwendeten Spritzgeräte müssen frei von Resten anderer Mittel sein. Wir empfehlen dringend, die Spritze entsprechend den Gebrauchsanleitungen vorher verwendeter Präparate zu reinigen.
1. Lassen Sie Ihre Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand kontrollieren und einstellen.
2. Füllen Sie den Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge.
3. Messen Sie die benötigte Menge Steward® ab und geben Sie sie bei laufendem Rührwerk direkt in den Tank.
4. Falls Sie ein weiteres Produkt zumischen möchten, achten Sie darauf, dass sich vor Zugabe des Mischpartners das erste Produkt vollständig gelöst hat.
5. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanleitungen aller Mischpartner.
6. Füllen Sie abschließend die restliche Wassermenge bei laufendem Rührwerk auf.
7. Bringen Sie die Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufenden Rührwerk aus
8. Während des Spritzens Rührwerk laufen lassen
9. Nicht mehr Spritzbrühe ansetzen als benötigt wird.

Reinigung

Vor nachfolgendem Einsatz des Spritzgerätes in anderen Kulturen muss das gesamte Spritzgerät einschließlich der Spritzleitungen sorgfältig gereinigt werden:
• Spritze vollständig auf dem Feld leerspritzen.
• Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter Fläche verspritzen.
• Spritze zweimal hintereinander spülen. Dabei jeweils mindestens 20 % des Tankvolumens mit Wasser auffüllen.
• Im ersten Reinigungsdurchgang ein geeignetes Reinigungsmittel zugeben. Die Innenflächen des Tanks mit Wasserstrahl bzw. Reinigungsdüsen abspritzen. Rührwerk für 15 Minuten einschalten.
• Nach jedem Spülvorgang die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen.
• Reinigen Sie Filter, Düsen und Spritzgestänge separat.

Verträglichkeit

Steward® wird nach bisherigen Erfahrungen in den empfohlenen Aufwandmengen von allen Kulturpflanzen gut vertragen.

Resistenzmanagement

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen verwenden.
Wenn Insektizide mit dem gleichen Wirkungsmechanismus wiederholt oder mehrere Jahre auf dem gleichen Feld eingesetzt werden, können natürlich vorkommende, weniger empfindliche Arten überleben, sich verbreiten und in dem Feld dominant werden.
Einige Insekten haben Resistenzen gegenüber handelsüblichen Produkten entwickelt.
Treten solche Resistenzen auf, reichen die empfohlenen Aufwandmengen der entsprechenden Produkte nicht aus, um die Populationen unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten.
Die Entwicklung von Resistenzen kann vermieden oder verzögert werden, indem andere Mittel mit verschiedenen Wirkungsmechanismen eingesetzt werden. Das Entstehen von Resistenzen ist nicht vorhersehbar; beachten Sie deshalb bitte die Empfehlungen der regionalen Beratung zur Vermeidung der Resistenzentwicklung.
Steward® enthält den Wirkstoff Indoxacarb, dessen Wirkungsmechanismus in die Gruppe 22 (Voltage-dependent sodium channel blockers), Untergruppe 22A (Indoxacarb), der IRAC- Klassifizierung eingestuft ist.
Wiederholte und ausschließliche Anwendung von Steward® oder anderen Insektiziden der Gruppe 22 können zur Bildung resistenter Insektenstämme in etlichen Kulturen führen. Es wird daher empfohlen, Steward® als Bestandteil der lokalen Resistenzmanagementstrategien für die entsprechenden Anwendungsbereiche zu etablieren, einschliesslich kulturtechnischer und biologischer Bekämpfungsverfahren sowie Wechsel von Insektiziden mit verschiedenen Wirkungsweisen gegen nachfolgende Generationen.
Folgende Maßnahmen werden zur Vermeidung oder Verzögerung einer Resistenzbildung
gegenüber Steward® empfohlen:
• Bei der Bekämpfung von Schädlingen, die in mehreren Generationen pro Jahr auftreten, sollte Steward® und andere Insektizide der Gruppe 22 nicht in zwei direkt aufeinanderfolgenden Generationen eingesetzt werden.
• Mehrere Anwendungen von Steward® und anderen Insektiziden der Gruppe 22 zur Bekämpfung der gleichen Generation des Schädlings sind möglich.
• Wurde eine Schädlingsgeneration mit Steward® und anderen Insektiziden der Gruppe 22 behandelt, sollten in der darauffolgenden Generation wirksame Insektizide mit
einem anderen Wirkungsmechanismus eingesetzt werden.
•"Integrated pest management" Techniken sind in das Gesamtprogramm zur Schädlingsbekämpfung einzubeziehen.
• Insektenpopulationen sind in Bezug auf Wirkungsabfall im Feld zu überwachen.
Zusätzliche Informationen zu Resistenz, Wirkungsweise und Überwachung sind auf der Webseite des Insecticide Resistance Action Committee (IRAC) unter
http://www.irac-online.org. zu finden.
siehe auch Wirkmechanismus

Umweltverhalten

Nutzorganismen

Entsprechend der Fachmeldung des BVL vom 20.03.2015 wird empfohlen, dass Tankmischungen mehrerer Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Insektizide zum Schutz von Bienen nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden sollten, auch wenn die einzelnen Mischungspartner als bienenungefährlich eingestuft sind.
Entsprechend den Grundsätzen guter landwirtschaftlicher Praxis wird empfohlen, in blühenden oder von Bienen beflogenen Pflanzen, STEWARD® allein oder in Mischung mit anderen Pflanzenschutzmitteln erst nach dem täglichen Bienenflug anzuwenden.
Bei Einsatz von Hummelvölkern in Obstanlagen wird empfohlen, dass die Hummelkästen am Tag der Behandlung mit STEWARD® und am Folgetag geschlossen bleiben.
Bei Einsatz von Hummelvölkern im Gewächshaus wird empfohlen, dass die Hummelvölker vor der Behandlung mit STEWARD® entfernt werden und erst nach einer Wartezeit von 72 Stunden wieder eingesetzt werden.
NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). NN134 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
NN160 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft.
NN191 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Episyrphus balteatus (Schwebfliege) eingestuft.
NN2842 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
NN3844 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius colemani (Brackwespe) eingestuft.
NN385 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Diaeretiella rapae (Brackwespe) eingestuft.

Wasserorganismen

NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Gewässerschutz

Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Gewässerschutz (siehe gesonderten Abschnitt "Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen")

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB110 Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
EO005-1 SPo 5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages.
EO005-2 SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften.
SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW604) Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten, soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat.


Für die Anwendung in Weinbau, Gemüsebau (Blumenkohle, Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Zuckermais), Mais und für geringfügige Verwendungen im Obstbau (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeerartiges Beerenobst) und Gemüsebau Freiland (Chinakohl, Grünkohl, Endivien, Salate, Melisse, Minze-Arten) gilt:
(NW642) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig (§ 6 Absatz 2 PflSchG). Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


Für die Anwendung im Gemüsebau, Freiland (Kohlrabi, Radieschen, Rettich) und Tabak gilt:
(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


Für die Anwendung in Kernobst bei frühen Anwendungen (ab BBCH 55) gegen Kleiner Frostspanner, Schalen- und Fruchtschalenwickler, freifressende Schmetterlingsraupen und in Steinobst gegen Kleiner Frostspanner und Pfirsichwickler gilt:
(NT106) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.


Für die Anwendung in Kernobst bei frühen Anwendungen (ab BBCH 55) gegen Kleiner Frostspanner, Schalen- und Fruchtschalenwickler, freifressende Schmetterlingsraupen gilt:
(NW605) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten.
reduzierte Abstände: 50% 5,75% *,90% *


(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
15 m


Für die Anwendung in Kernobst bei späten Anwendungen (ab BBCH 72) gegen Apfelwickler, Schalen- und Fruchtschalenwickler, Wickler-Arten gilt:
(NT105) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.


Für die Anwendung in Kernobst bei späten Anwendungen (ab BBCH 72) gegen Apfelwickler, Schalen- und Fruchtschalenwickler, Wickler-Arten und in Steinobst gegen Kleiner Frostspanner und Pfirsichwickler gilt:
(NW609) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Dieser Abstand muss nicht eingehalten werden, wenn die Anwendung mit einem Gerät erfolgt, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
5 m


Für die Anwendung in Weinreben gilt:
(NT104) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht möglich, muss bei der Anwendung ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.

Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise :
Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen.
Einatmen :
An die frische Luft bringen. Nach schwerwiegender Einwirkung Arzt hinzuziehen. Künstliche Beatmung und/oder Sauerstoff kann notwendig sein.
Hautkontakt :
Beschmutzte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen. Sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen. Beim Auftreten von Hautreizungen oder allergischen Reaktionen einen Arzt hinzuziehen. Beschmutzte Kleidung vor Wiedergebrauch waschen.
Augenkontakt :
Vorhandene Kontaktlinsen, wenn möglich, entfernen. Auge offen halten und langsam und behutsam während 15-20 Minuten mit Wasser ausspülen. Bei anhaltender Augenreizung einen Facharzt aufsuchen.
Verschlucken :
Arzt aufsuchen. KEIN Erbrechen herbeiführen außer auf Anweisung des Arztes oder des Behandlungszentrums für Vergiftungsfälle. Ist der Verunfallte bei Bewusstsein: Mund mit Wasser ausspülen.

Hinweise für den Arzt:

Symptomatische Behandlung.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Im Originalbehälter lagern. In korrekt beschrifteten Behältern aufbewahren.Behälter dicht geschlossen an einem trockenen, kühlen und gut gelüfteten Ort aufbewahren. An einem Platz lagern, der nur berechtigten Personen zugänglich ist. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten.
Keine besonderen Beschränkungen zur Zusammenlagerung mit anderen Produkten.

Entsorgung

Leere und unbrauchbar gemachte Packungen der kommunalen Abfallbeseitigung zuführen. Produktreste nicht dem Hausmüll beigeben, sondern in Originalverpackung bei den entsorgungspflichtigen Körperschaften anliefern. Gegebenenfalls Stadt- oder Kreisverwaltung um Auskunft bitten.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

(H302) Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
(H371) Kann die Organe schädigen _oder alle betroffenen Organe nennen, sofern bekann_ _Expositionsweg angeben, sofern schlüssig belegt ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht_.
(H410) Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

(P308) BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
(P260) Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
(P391) Verschüttete Mengen aufnehmen.
(P501) Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.
(P264) Nach Gebrauch Hände gründlich waschen.
(P270) Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

(EUH 208-0037) Enthält Indoxacarb. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
(EUH 401) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Zulassungsinhaber: Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG Stader Elbstraße 28D 21683 Stade
Beratungsnummer

Vertriebspartner: Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG Stader Elbstraße 28D 21683 StadeTelefon (04141) 9204-0