Aatiram 65

Beizmittel

Zulassung
041616-00

Wirkstoff:

650,4 g/l Thiram (54,2 Gew.-%)

Formulierung:

Suspensionskonzentrat zur Saatgutbehandlung (FS)

Bienen:

nicht gefährdet (B3)
ArtikelnummerPackungsgrößen
10026294200 l Fass
100262971000 l Container
1006937520 l Kanister

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Aatiram 65 ist eine wässrige Flüssigbeize im Acker- und Gemüsebau. Aatiram 65 enthält den Wirkstoff TMTD und schützt das Saatgut vor boden- und samenbürtigen Auflaufkrankheiten. Zusätzlich fördert der Wirkstoff die Triebkraft der Kulturen: die jungen Pflanzen laufen rascher auf und entwachsen so dem anfälligen Jugendstadium. Aatiram 65 ist ausgezeichnet pflanzen- und sortenverträglich.


Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsspektrum

VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete)Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
ErbseAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Futtererbse (Saatgut)Fusarium-Arten
GurkeAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
KohlgemüseAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
KohlrübeAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Mais (Saatgut)Fusarium-Arten
PorreeAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
RadieschenAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
RettichAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
SpeisezwiebelAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
SpinatAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Zuckerrübe, Futterrübe (Saatgut)Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten, Aphanomyces-Arten)

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Zusätzlich zu den festgesetzten Anwendungsgebieten hat die Zulassungsbehörde die Anwendung dieses Produktes in zusätzlichen Anwendungsgebieten genehmigt. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind in diesem zusätzlichen Anwendungsgebiet nicht immer ausreichend geprüft. Daher liegen die in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen möglichen Schäden im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit vom dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung).

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
AckerbohneAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
Lupine-ArtenAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
ZuckermaisFusarium-Arten
ZwiebelgemüseAuflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)

Anwendung

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zuckerrübe, Futterrübe (Saatgut)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten, Aphanomyces-Arten)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 15,4 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 20 ml/ha (entsprechend maximal 1,3 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 100.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Mais (Saatgut)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium-Arten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 46 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 115 ml/ha (entsprechend maximal 2,5 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 50.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Futtererbse (Saatgut)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium-Arten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 300 ml/dt
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 960 ml/ha (entsprechend maximal 3,2 dt Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Erbse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 2 ml/kg
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 440 ml/ha (entsprechend maximal 220 kg Saatgut pro ha)
Wartezeit: GemüsebauDie Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Gurke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 5 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 13,5 ml/ha (entsprechend maximal 2,7 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 100.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 3 ml/kg
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 36 ml/ha (entsprechend maximal 12 kg Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Radieschen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 40 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 120 ml/ha (entsprechend maximal 3 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 1 Mio. Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Rettich
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 3 ml/kg
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 30 ml/ha (entsprechend maximal 10 kg Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Kohlgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 0,05 ml/1000 Korn
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 5 ml/ha (entsprechend maximal 0,6 kg Saatgut pro ha bzw. 100.000 Korn pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Kohlrübe
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 10 ml/kg
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 7 ml/ha (entsprechend maximal 0,7 kg Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Spinat
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 100 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 700 ml/ha (entsprechend maximal 7 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 1 Mio. Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Porree
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 3 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 15 ml/ha (entsprechend maximal 5 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 250.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Speisezwiebel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten (Pythium spp.))
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 3 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 30 ml/ha (entsprechend maximal 10 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 250.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen



ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Lupine-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 250 ml/dt
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 625 ml/ha (entsprechend maximal 2,5 dt Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Ackerbohne
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 300 ml/dt
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 750 ml/ha (entsprechend maximal 2,5 dt Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zuckermais
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Fusarium-Arten
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 46 ml pro Einheit Saatgut

Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 115 ml/ha (entsprechend maximal 2,5 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 50.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Zwiebelgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 3 ml pro Einheit Saatgut
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 30 ml/ha (entsprechend maximal 10 Saatgut-Einheiten pro ha; 1 Einheit umfasst 250.000 Korn)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Pflanzenerzeugnisse:Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Auflaufkrankheiten (ausgen. Pythium-Arten)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Saat
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: Saatgutbehandlung
Aufwandmenge: 10 ml/kg
Hinweis zum Mittelaufwand: maximaler Mittelaufwand 18,75 ml/ha (entsprechend maximal 1,875 kg Saatgut pro ha)
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.

Mischbarkeit/Technik

Technik

Aatiram 65 ist anwenderfertig und braucht nicht mit Wasser verdünnt zu werden. Je nach Saatgutqualität und Beizprozess können Farbklebstoffkomponenten (FKL-Produktlinie) zugemischt werden. Auf eine gründliche Durchmischung der Beizflüssigkeit ist zu achten.

Zur Beachtung:
Folgende Kennzeichnung muss auf Verpackungen mit gebeiztem Saatgut angebracht werden:
"Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen".
"Das behandelte Saatgut einschließlich enthaltener oder beim Sävorgang entstehender Stäube vollständig in den Boden einbringen".

Beizvorgang (Feuchtbeizgerät):
Die Beizung kann in jedem Feuchtbeizgerät nach Anweisung des Herstellers durchgeführt werden. Im Gerät dürfen keine Beizmittelreste anderer Produkte vorhanden sein, daher vor dem Einsatz unbedingt säubern! Um eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden, muss bei kontinuierlich arbeitenden Geräten von Zeit zu Zeit die richtige Einstellung des Beizmittelzulaufes überprüft werden.

Reinigung

Aatiram 65 ist wasserhaltig. Beim Wechsel zwischen wasserhaltigen Beizen ist eine gründliche Reinigung mit Wasser ausreichend. Alte Beizmittel müssen vollständig beseitigt sein! Düsen, soweit vorhanden, mit Isopropanol auswaschen. Feste Rückstände von Beizmitteln sind aus Behältern, Leitungen usw. zu entfernen.

Verträglichkeit

Aatiram 65 ist ausgezeichnet pflanzenverträglich. Keimfähigkeit und Triebkraft werden nicht beeinträchtigt.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

NB663 Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3). NN160 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft.
NN165 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft.

Wasserorganismen

NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Gewässerschutz

Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Gewässerschutz (siehe gesonderten Abschnitt "Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen")

Saumstrukturen

Beachten Sie bitte die Anwendungsbestimmungen zum Schutz von Saumstrukturen (siehe gesonderten Abschnitt "Von der Zulassungsbehörde festgelegte Anwendungsbestimmungen").

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB110 Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
SB165 Der Genuss von Alkohol vor, während und nach dem Arbeiten mit dem Pflanzenschutzmittel muss unterbleiben.
SF613 Beim Absacken des gebeizten Saatgutes auf funktionierende Staubabsaugung achten.
SF6142 Beim Umgang mit gebeiztem Saatgut Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen.
SF6161 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen beim Absacken des Saatgutes.
SF618 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen beim Reinigen der Beizgeräte.
SS1201 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des Mittels.
SS2203 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.
SS6201 Gummischürze tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.
ST1202 Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels.
ST1261 Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Absacken des Saatgutes.
ST1271 Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen beim Reinigen des Beizgerätes.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW467) Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NH677) Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Verschüttetes Saatgut sofort zusammenkehren und entfernen."


(NH682) Auf Packungen mit gebeiztem Saatgut ist folgende Kennzeichnung anzubringen: "Das behandelte Saatgut einschließlich enthaltener oder beim Sävorgang entstehender Stäube vollständig in den Boden einbringen."

Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise:
Betroffene an die frische Luft bringen. Mit Produkt verunreinigte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen. Bei Bewusstlosigkeit Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage. Vergiftungssymptome können erst nach vielen Stunden auftreten, deshalb ärztliche Überwachung mindestens 48 Stunden nach einem Unfall.
Nach Einatmen:
Den Betroffenen an die frische Luft bringen und ruhig lagern. Sofort Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt:
Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen. Sofort mit Wasser und Seife abwaschen und gut nachspülen. Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt:
Augen bei geöffnetem Lidspalt mehrere Minuten unter fließendem Wasser abspülen und Arzt konsultieren. Falls Kontaktlinsen vorhanden, diese erst nach 5 Minuten entfernen, dann das Auge weiter spülen.
Nach Verschlucken:
Mund mit reichlich Wasser ausspülen; nicht verschlucken. Kein Erbrechen herbeiführen, sofort Arzthilfe hinzuziehen und Gebrauchsanleitung oder Sicherheitsdatenblatt vorzeigen.
Wichtigste akute und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen:
Keine weiteren relevanten Informationen verfügbar.
Gefahren:
Gefahr der Verschlimmerung durch Alkoholgenuß. Der Wirkstoff ist ein Dithiocarbamat.
Hinweise auf ärztliche Soforthilfe oder Spezialbehandlung:
Symptomatische Behandlung (Dekontamination, Vitalfunktionen), kein spezifisches Antidot bekannt.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Anforderung an Lagerräume und Behälter:
Nur im Originalgebinde aufbewahren.
Zusammenlagerungshinweise:
Getrennt von Nahrungs-, Genuss- und Futtermitteln lagern. Nicht zusammen mit Säuren lagern.
Weitere Angaben zu den Lagerbedingungen:
In gut verschlossenen Gebinden kühl und trocken lagern. Behälter an einem gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor Hitze und direkter Sonnenbestrahlung schützen. Vor Frost schützen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de. Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Einstufung und Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

(H332) Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
(H317) Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
(H373) Kann die Leber schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. Expositionsweg: Verschlucken.
(H410) Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

(P260) Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
(P280) Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
(P271) Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
(P312) Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/... anrufen.
(P302+P352) BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
(P501) Inhalt/Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

Enthält Thiram (ISO), 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
(EUH 401) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
Verpackung darf nicht wieder verwendet werden.
Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage erhältlich.
Anwendung nur durch berufliche Anwender zulässig.

Haftung

Zulassungsinhaber: Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG Stader Elbstraße 28D 21683 Stade
Beratungsnummer

Vertriebspartner: Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG Stader Elbstraße 28D 21683 StadeTelefon (04141) 9204-0