Katana®

Herbizid

Katana ist ein Herbizid zur Bekämpfung von einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Unkräutern im Weinbau und in Weihnachtsbäumen

Vor Frost schützen. Verkauf nur an Sachkundige. Nur für den beruflichen Anwender.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

UFI CODE:

5MJ2-KQ54-0V0U-SUP9

Wirkungsweise

Katana gehört zur Wirkstoffgruppe der Sulfonylharnstoffe. Der Wirkstoff wird sowohl über das Blatt als auch über die Wurzeln von den Pflanzen aufgenommen. Mit dem Saftstrom findet eine Verteilung in der Pflanze statt. Die herbizide Wirkung erfolgt über die Hemmung des Enzyms Acetolactat Synthase (ALS) in den Zellen der Unkräuter und Gräser. Diese stellen das Wachstum unverzüglich ein, verfärben sich, und sterben anschließend langsam ab. Aufgrund seiner Blatt- und Bodenwirkung verhindert Katana auch den Neuauflauf aus Samen und besitzt eine Wirkungsdauer von mehreren Monaten.


Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe) Flazasulfuron: 2

Wirkungsspektrum

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Kulturen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC)Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter (3ANDIT), Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (3ANMNT)
Weinreben (VITVI); Ab dem 4. StandjahrEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter (3ANDIT), Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (3ANMNT)

Wirkungsspektrum
sehr gut bis gut bekämpfbar

Breitblättrige Unkräuter:
Ackergauchheil, Acker-Senf, Hahnenfuß-Arten, Hederich, Hirtentäschelkraut, Kamille-Arten, Klettenlabkraut, Leguminosen, Rauhaariger Amarant, Taubnessel-Arten, Vogelmiere, Wicken-Arten, Zottiges Weidenröschen

Gräser:
Blutrote Fingerhirse, Trespen-Arten

gut bekämpfbar

Breitblättrige Unkräuter:
Bingelkraut, Brombeeren, Gänsefuß-Arten, Geranium-Arten, Gemeines Kreuzkraut, Kanadisches Berufskraut, Kleine Brennnessel, Knöterich-Arten, Löwenzahn-Arten, Malve-Arten, Melde-Arten, Schmalblättriges Weidenröschen, Storchschnabel, Weinbergs-Lauch, Wilde Möhre

Gräser:
Fadenfingerhirse, Flughafer, Hühnerhirse

weniger gut bekämpfbar

Breitblättrige Unkräuter:
Ackerschachtelhalm, Gänsedistel-Arten, Lattich

Gräser:
Einjähriges Rispengras, Quecke

nicht ausreichend bekämpfbar

Breitblättrige Unkräuter:
Ackerwinde (unterdrückbar), Acker-Kratzdistel, Ehrenpreis-Arten, Erdrauch, Krauser Ampfer, Stumpfblättriger Ampfer, Schwarzer Nachtschatten, Spitz-Wegerich, Zaun-Wicke

Anwendung

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Die ganzflächige Anwendung darf nur bis zum Knospenaufbruch durchgeführt werden. In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und speziellen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit sollte daher unter betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden.

Spätere Anwendungen, nach dem Austrieb, sollten als Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung erfolgen. In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und speziellen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit sollte daher unter betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden.

Anwendung

WEINBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weinreben (VITVI); Ab dem 4. Standjahr
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter (3ANDIT), Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (3ANMNT)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Während der Vegetationsperiode, bei 10 - 20 cm Unkrauthöhe
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Zeitlicher Abstand in Tagen: -
Anwendungstechnik: Spritzen in der Reihe
Aufwandmenge: 200 g/ha (behandelte Teilfläche)
Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha (behandelte Teilfläche)
Wartezeit: 90 Tage

FORST, ZIERPFLANZENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter (3ANDIT), Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (3ANMNT)
Anwendungsbereich: Christbaumkulturen, Schmuckreisigkulturen, Freiland
Stadium der Kultur: Vor dem Austrieb der Kultur
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr, bei 10 - 20 cm Unkrauthöhe
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Zeitlicher Abstand in Tagen: -
Anwendungstechnik: Spritzen in der Reihe, Mit Abschirmvorrichtung
Aufwandmenge: 200 g/ha (behandelte Teilfläche)
Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha (behandelte Teilfläche)
Wartezeit: keine

Pflanzenerzeugnisse:Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter (3ANDIT), Einjährige einkeimblättrige Unkräuter (3ANMNT)
Anwendungsbereich: Christbaumkulturen, Schmuckreisigkulturen, Freiland
Stadium der Kultur: Nach dem Austrieb
Anwendungszeitpunkt: Während der Vegetationsperiode, bei 10 - 20 cm Unkrauthöhe
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Zeitlicher Abstand in Tagen: -
Anwendungstechnik: Spritzen in der Reihe, Mit Abschirmvorrichtung
Aufwandmenge: 200 g/ha (behandelte Teilfläche)
Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha (behandelte Teilfläche)
Wartezeit: keine

Mischbarkeit/Technik

Ansetzen der Spritzbrühe

Spritzbehälter zur Hälfte mit Wasser füllen, die Katana Menge genau berechnen und abwiegen und bei laufendem Rührwerk beimischen. Tank mit Wasser auffüllen und eventuelle Tankmischpartner erst nach Katana zusetzen. Zur Berechnung der benötigten Aufwandmenge kann der Katana Aufwandmengen - Kalkulator benutzt werden. Katana muss sorgfältig aufgelöst werden. (Dies gilt vor allem beim Einsatz in Rückenspritzen). Die fertige Spritzbrühe ist umgehend auszubringen. Überdosierung ist zu vermeiden. Abdrift ist zu vermeiden.

Technik

Anwendungstechnik:
Wasseraufwandmenge 200 - 800 l/ha

Anwendungsempfehlung:
WEINBAU
Der Einsatz von Katana sollte in der Vegetationsperiode, vorzugsweise vor dem Austrieb der Reben, bei einer Unkrauthöhe von 10 - 20 cm erfolgen. Sollten die Reben schon ausgetrieben haben, dürfen keine grünen Rebteile benetzt werden.
Beim Einsatz nach dem Austrieb der Reben sind Stockaustriebe rechtzeitig vor der Behandlung mit Katana zu entfernen und Abdrift ist zu vermeiden. Die Anwendung von Katana wird in der Regel als Unterstockbehandlung durchgeführt. Die
Aufwandmenge ist entsprechend der Zeilenbreite und der zu behandelnden Fläche zu berechnen. Der Einsatz erfolgt ab dem 4. Standjahr der Reben. Die Anwendung von Katana ist bis ein Jahr vor der Rodung der Anlage möglich. Bis zu 6 Stunden nach der Behandlung sollte kein Niederschlag fallen.

Bei früher Anwendung:
200 g/ha Katana + 4-5 l/ha Glyphosate (Glyphosat, 360 g/l)

Bei Frühsommeranwendung:
150 g/ha Katana + 4-5 l/ha Glyphosate (Glyphosat, 360 g/l)

Beim Einsatz mit Rückenspritzen:
2 g Katana+ 50 ml Glyphosat (Glyphosat, 360 g/l) auf 10 Liter Wasser (gut durchmischen) für 100 m2

Glyphosat und Flazasulfuron ergänzen sich in Ihrer Wirkung auf die Unkräuter. Bei Einsatz von Katana solo empfehlen wir den Zusatz eines Netzmittels um die Wirkstoffaufnahme der Unkräuter zu verbessern.

WEIHNACHTSBÄUME
Katana kann in Fichten und Tannenarten sowie in Ziergehölzen zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden (ausgenommen in Baumschulen).

Einsatz vor Austrieb der Kultur:
200 g/ha Überkopfspritzung
Einsatz nach Austrieb der Kultur:
150 g/ha Unterblattspritzung
Einsatz in Junganlagen nach der Pflanzung:
100 - 150 g/ha Überkopfspritzung

Bei Anwendung nach der Pflanzung auf abgesetztes Pflanzbeet achten. Die Bäume dürfen noch nicht ausgetrieben haben.

Nach eigenen Erfahrungen bringt eine Mischung von Katana mit glyphosathaltigen Mitteln eine Ergänzung im Wirkungsspektrum. Bei Einsatz von Katana solo empfehlen wir den Zusatz eines Netzmittels um die Wirkstoffaufnahme der Unkräuter zu verbessern. Eine Haftung für Mischungen mit anderen Herbiziden wird jedoch nicht übernommen. Einsatz bis ein Jahr vor Rodung möglich.

Reinigung

Andere Kulturen reagieren empfindlich auf den Wirkstoff von Katana. Das Ausbringungsgerät muss deshalb nach der Anwendung von Katana sorgfältig gereinigt werden. Die Reinigung kann ausschließlich mit einem alkalischen Reiniger wie z. B. Agroclean durchgeführt werden. Aktivkohle ist nicht zur Spritzenreinigung geeignet.
- Technisch unvermeidlich anfallende Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.
- Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, abspritzen. Ein geeignetes Reinigungsmittel (z. B. Agroclean®: Dosierung 100 g / 100 Liter Wasser) zugeben, das Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten und anschließend 15-30 Minuten einwirken lassen. Im Anschluss die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche ausbringen.
- Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks, wie oben beschrieben, abspritzen. Rührwerk für 10 Minuten einschalten. Anschließend die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen.
- Die grobe Reinigung der Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen.

Nachbau

Einsatz bis ein Jahr vor der Rodung möglich.

Verträglichkeit

Für Indikation 1 - Weinreben (VITVI) gilt:
Katana sollte nicht mit grünen Rebteilen oder den Wurzeln der Rebe in Berührung kommen. Bei Kontakt der Spritzbrühe mit grünen Rebteilen können Aufhellungen an den Blattadern sowie kürzere Internodienabstände vorübergehend beobachtet werden, die sich unter wüchsigen Bedingungen wieder auswachsen. Sorten bzw. Unterlagen, die Katana nicht vertragen, sind uns bisher nicht bekannt.

Für die Indikatione 4 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC) gilt:
Spätere Anwendungen, nach dem Austrieb, sollten als Zwischenreihenbehandlung mit Abschirmung erfolgen. In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und speziellen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit sollte daher unter betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden.

Für die Indikationen 3 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC), 4 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC) gilt:
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

Resistenzmanagement


Katana enthält den Wirkstoff Flazasulfuron, welcher zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe zählt, deren Wirkungsmechanismus von HRAC (Herbicide Resistance Action Committee) in die Gruppe 2 eingestuft wurde. Werden diese Herbizide über mehrere Jahre auf derselben Stelle eingesetzt, ist eine Selektion von resistenten Biotypen möglich.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.



Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!


Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.


Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.


Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.


Zum Schutz von Nichtzielpflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abdriftmindernder Technik (Abdriftminderungsklasse mind. 75% gemäß Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.


Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand von 20 m einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
1 - Weinreben (VITVI)


Abbauprodukte können ins Grundwasser gelangen.


SP 1 - Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)


SPe 4 - Zum Schutz von Gewässerorganismen bzw. Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.


Eine Handausbringung des Mittels ist nicht zulässig.


Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone von 10 m zu Oberflächengewässern einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
1 - Weinreben (VITVI), 3 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC), 4 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC)


SONSTIGE AUFLAGEN UND HINWEISE
Die behandelte Teilfläche darf maximal 30 % der Gesamtfläche umfassen.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
1 - Weinreben (VITVI)

Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Herbicide Resistance Action Committee (HRAC): Wirkmechanismus (HRAC GRUPPE): 2

Grüne Teile der Kulturpflanzen (wie z.B. nicht verholzte Pflanzenteile und Blattorgane) dürfen weder direkt noch indirekt durch Spritzflüssigkeit getroffen werden, anderenfalls sind Schäden an der Kulturpflanze möglich.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
1 - Weinreben (VITVI)

Anwendung von Mitteln mit diesem(n) Wirkstoff(en) nur alle 2 Jahre auf derselben Fläche.

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Die behandelte Teilfläche darf maximal 45 % der Gesamtfläche umfassen.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
3 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC), 4 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC)

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
3 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC), 4 - Nadelgehölze (3FOCC), Ziergehölze (Nadelgehölze) (3ORCC)




Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Maßnahmen:
Bei Unwohlsein Arzt hinzuziehen. Nach Einatmen: Opfer an die frische Luft bringen. Atemschwierigkeiten: Arzt/medizinischen Dienst konsultieren.
Nach Hautkontakt:
Mit Wasser spülen. Verwendung von Seife ist erlaubt. Bei andauernder Reizung einen Arzt konsultieren.
Nach Augenkontakt:
Mit Wasser spülen. Bei andauernder Reizung einen Augenarzt konsultieren.
Nach Verschlucken:
Mund mit Wasser spülen. Kein Erbrechen herbeiführen.
Bei Unwohlsein:
Arzt/medizinischen Dienst konsultieren.

Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Getrennt von Lebens- und Futtermitteln sowie unzugänglich für Kinder und nur in der verschlossenen Originalpackung aufbewahren.

Entsorgung

Diesen Stoff und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen. Leere, gut gereinigte Packung geordneter Sammelstelle mit kontrollierter Übernahme übergeben.

Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenbestimmende Komponente:

Flazasulfuron

Gefahrenhinweise:

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt / Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Haftung

Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass das Produkt bei Einhaltung unserer Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Da die Lagerung und Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus der Lagerung und Anwendung aus. Wir haften für gleichbleibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht. Die Anwendung des Produkts in Anwendungsgebieten, die nicht in der Gebrauchsanleitung beschrieben sind, insbesondere in anderen als den dort genannten Kulturen, ist von uns nicht geprüft. Dies gilt insbesondere für Anwendungen, die zwar von einer Zulassung oder Genehmigung durch die Zulassungsbehörde erfasst sind, aber von uns hier nicht empfohlen werden. Wir schließen deshalb jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus einer solchen Anwendung aus. Vielfältige, insbesondere auch örtlich oder regional bedingte, Einflussfaktoren können die Wirkung des Produktes beeinflussen. Hierzu gehören z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Kulturpflanzensorten, Fruchtfolge, Behandlungstermine, Aufwandmengen, Mischungen mit anderen Produkten, die nicht den obigen Angaben zur Mischbarkeit entsprechen, Auftreten wirkstoffresistenter Organismen (wie z. B. Pilzstämme, Pflanzen, Insekten), Spritztechnik etc. Unter besonders ungünstigen Bedingungen kann deshalb eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden. Für solche Folgen kann der Hersteller oder Vertreiber keine Haftung übernehmen.

Registrierte Marke

Katana®: reg. WZ ISK, Ltd, Japan
Agroclean®: reg. WZ Certis Belchim B.V.
Zulassungsinhaber und für die Endkennzeichnung verantwortlich: ISK Biosciences Europe N.V. Pegasus Park, De Kleetlaan 12b BE 1831 Diegem Telefon +32 (0)2 627 86 11
+Hersteller: ISK Biosciences Europe N. V. Pegasus Park, De Kleetlaan 12B BE 1831 Diegem Telefon +32 (0)2 627 86 11
+Vertriebspartner: Certis Belchim B.V. Niederlassung Österreich Grazer Straße 34 / Top 3.4 AT 8200 Gleisdorf Telefax Beratungsnummer +43 3112 21381
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