Sunfire®

Herbizid

SUNFIRE ist ein Herbizid zur Bekämpfung von Acker-Fuchsschwanz, Einjährigem Rispengras und Gemeinem Windhalm in Winterweichweizen, Wintergerste, Winterroggen und Wintertriticale.

Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln. Verkauf nur an Sachkundige. Nur für den beruflichen Anwender.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

UFI CODE:

MQMX-G0SJ-F005-NE71

Wirkungsweise

SUNFIRE ist ein Herbizid mit dem Wirkstoff Flufenacet welcher überwiegend über die Wurzeln und den Keimspross der Pflanze und in geringem Maße über die Blätter aufgenommen wird. Eine ausreichende Bodenfeuchte ist essentiell für eine gute Wirksamkeit des Produktes. Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe) Flufenacet: K3 / 15


Wirkungsmechanismus-Gruppe (HRAC/WSSA-Kode) Flufenacet: 15

Wirkungsspektrum

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Kulturen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Winterweichweizen (TRZAW), Wintertriticale (TTLWI), Winterroggen (SECCW), Wintergerste (HORVW)Ackerfuchsschwanz (ALOMY, Alopecurus myosuroides), Windhalm (APESV, Apera spica-venti), Einjährige Rispe (POAAN, Poa annua)

Wirkungsspektrum
sehr gut bis gut bekämpfbar

Ackerfuchsschwanz (ALOMY, Alopecurus myosuroides), Einjährige Rispe (POAAN, Poa annua), Windhalm (APESV, Apera spica-venti)

weniger gut bekämpfbar

Vogelmiere, Ausfallraps

nicht ausreichend bekämpfbar

Zweikeimblättrige Unkräuter

Anwendung

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Die Applikation von SUNFIRE kann vor bzw. nach dem Auflaufen der Unkräuter durchgeführt werden. Die besten Ergebnisse gegen entsprechende Unkräuter werden erzielt, wenn es innerhalb von 7 Tagen nach der Anwendung regnet. Die Dauerwirkung kann sich bei langen Trockenzeiten, auf Böden mit einem hohen Kd-Wert, dort, wo organische Bodenbestandteile 6 % übersteigen sowie in mineralstoffreichen Böden verringern. Nach der Anwendung von SUNFIRE sollte der Boden nicht bearbeitet werden, da dadurch die Wirksamkeit gegen Ungräser vermindert wird. Die Anwendung sollte nicht bei stärkerem Wind stattfinden, um ein mögliches Abdriften in angrenzende Kulturen zu vermeiden. Während anhaltender oder gravierender Dürre oder Frost sollte ebenfalls auf die Anwendung verzichtet werden. Bei sehr nassem Wetter vor und nach der Anwendung und insbesondere wenn der Boden wassergesättigt ist, kann es zu vermindertem Wachstum der Pflanzen und somit zu Ernteeinbußen kommen.

Bodenarten
SUNFIRE kann auf allen Arten von Mineralböden angewendet werden. Nicht auf Böden mit mehr als 10 % organischen Bodenbestandteilen verwenden. Auf steinigem oder kiesigem Boden können Pflanzenschäden entstehen, insbesondere wenn es nach der Anwendung stark regnet. Auf Böden mit hohem Tonanteil ist die Wirksamkeit gegen Acker-Fuchsschwanz verringert. Nicht anzuwenden auf wassergesättigten Böden oder Böden, die zu Staunässe neigen.

Saatbettbereitung
Bei der Vorbereitung der Saatfläche sollte Mulch und Stroh gleichmäßig bis zu 15 cm tief eingearbeitet werden. Die Saatfläche muss eine feine, feste Bodenbeschaffenheit aufweisen. Zu lockere oder klumpige Saatflächen vor Anwendung verdichten. Nach Anwendung des Produkts im Vorauflauf können lose Erdklumpen mit einem Durchmesser von mehr als 7,5 cm die
Wirksamkeit gegen Ungräser vermindern und dazu führen, dass die Saat nicht ordnungsgemäß bedeckt ist und es somit zu Pflanzenschäden kommt.

Lagerung
Getrennt von Lebens- und Futtermittel, unzugänglich für Kinder und nur in der verschlossenen Originalverpackung aufbewahren.

Entsorgung
Nicht mit dem Hausmüll entsorgen. Reste nicht in den Ausguss oder das WC leeren. Zu Problemstoffsammelstellen bringen. Produktreste und seine Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen (TRZAW), Wintertriticale (TTLWI), Winterroggen (SECCW), Wintergerste (HORVW)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Ackerfuchsschwanz (ALOMY, Alopecurus myosuroides)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor dem Auflaufen (Herbst), bis BBCH 13 (3-Blattstadium: 3. Laubblatt entfaltet, Spitze des 4. Blattes sichtbar)
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,48 l/ha (Auf mittleren bis schweren Böden)
Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha
Wartezeit: keine

Pflanzenerzeugnisse:Winterweichweizen (TRZAW), Wintertriticale (TTLWI), Winterroggen (SECCW), Wintergerste (HORVW)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Windhalm (APESV, Apera spica-venti), Einjährige Rispe (POAAN, Poa annua)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Vor dem Auflaufen (Herbst), bis BBCH 13 (3-Blattstadium: 3. Laubblatt entfaltet, Spitze des 4. Blattes sichtbar)
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,36 l/ha (Auf mittleren bis schweren Böden)
Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha
Wartezeit: keine

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

SUNFIRE kann mit verschiedenen gebräuchlichen Pflanzenschutzmitteln ausgebracht werden, sofern die zugelassenen Anwendungszeiträume sowohl von SUNFIRE als auch die des Mischungspartners eingehalten werden. Bei der Tankmischung mit anderen Produkten ist auf eine ausreichende Wassermenge zu achten. Alle Auflagen der Produkte in der Tankmischung sind zu beachten. Für eventuell negative Auswirkungen von uns nicht empfohlener Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.

Ansetzen der Spritzbrühe

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen. Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Technik

Spritzgerät regelmäßig auf einem Prüfstand testen lassen. Gerät auslitern und den gewünschten Düsenausstoß kontrollieren.
Es ist sinnvoll, eine genaue Behälterskala am Spritztank anzubringen (beim Gerätehersteller erhältlich).
Füllen Sie den Tank des Spritzgeräts zur Hälfte mit Wasser und schalten Sie das Rührwerk ein. Schütteln Sie das Produkt mehrmals vor dem Öffnen, um eine gute Mischung zu gewährleisten, und fügen Sie unter ständigem Rühren die angegebene Menge SUNFIRE in den Tank.
Füllen Sie den Tank mit Wasser auf und lassen Sie das Rührwerk laufen, bis die Spritzarbeit beendet ist. Bei der Verwendung von Mischpartnern sind die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sorgfältig zu beachten. Jedes Produkt sollte separat in den Tank des Spritzgeräts gegeben werden und sich vollständig aufgelöst haben, bevor ein weiteres Produkt hinzugefügt wird. Stellen Sie sicher, dass alle Behälter gründlich mithilfe des integrierten Druckreinigers oder per Hand durch dreimaliges Ausspülen gereinigt werden. Spülwasser aus der Behälterreinigung dem Spritztank beifügen und Behälter sicher entsorgen. Stellen Sie bei der Anwendung des Produkts sicher, dass die Ungräser gleichmäßig bedeckt werden, indem Sie angemessene Düsen verwenden. Verwenden Sie SUNFIRE in 200-400 l/ha Wasser. Für Spritzgeräte, die auf Traktoren oder Anhängern montiert sind, wird eine Fahrgeschwindigkeit von 6-8 km/h empfohlen, um das Risiko einer ungleichmäßigen Verteilung aufgrund von starken Schwankungen des Spritzgestänges zu verme
iden. Eine langsamere Geschwindigkeit wird empfohlen, wenn die Ungräser von der Kulturpflanze oder von Unkraut bedeckt sind und
schwierige Bodenverhältnisse bestehen.

Reinigung

Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gespült werden:
- Technisch unvermeidlich anfallende Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.
- Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, abspritzen. Ein geeignetes Reinigungsmittel (z. B. Agroclean®: Dosierung 100 g / 100 Liter Wasser) zugeben, das Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten und anschließend 15-30 Minuten einwirken lassen. Im Anschluss die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten
Fläche ausbringen.
- Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks, wie oben beschrieben, abspritzen. Rührwerk für 10 Minuten einschalten. Anschließend die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen.
- Die grobe Reinigung der Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen.

Nachbau

Nach der normalen Ernte:
Für die Folgekulturen nach der Anwendung von SUNFIRE gibt es keine Einschränkungen. Bodenbearbeitung von mindestens 15 cm, bevor Sie einkeimblättrige Pflanzen säen, außer im Falle von Weizen, Gerste, Tritcale, Roggen oder Mais.
Im Falle von vorzeitigem Umbruch:
Pflügen Sie mindestens 15 cm tief. Folgekulturen können danach ausgesät werden: Weizen, Gerste, Triticale oder Roggen ohne Einschränkungen und alle breitblättrige Kulturen, die im Frühjahr gesät werden, aber frühestens acht Wochen nach der Anwendung des Produkts.
Die Empfehlungen zu Folgekulturen der jeweiligen Tankmischungs- und Kombinationsprodukte sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Verträglichkeit

Bei der Ausbringung ist äußerste Vorsicht geboten, um zu vermeiden, dass der Sprühnebel auf angrenzende Kulturen abdriftet. Nicht anzuwenden bei Pflanzen, die aufgrund von Schädlingen, Krankheit, Staunässe, schlechter Vorbereitung der Saatfläche oder vorhergehender chemischer Behandlung bereits gestresst sind. Die Saat sollte mit einer Schicht von mindestens 3,2 cm abgesetzter Erde bedeckt sein. Oberflächlich gesäte Pflanzen sollten erst im Nachauflauf behandelt werden. Nicht in den Boden einarbeiten. Nicht bei Untersaat anwenden.

Resistenzmanagement


Einige Arten von einjährigen Gräsern (z. B. Acker-Fuchsschwanz, Flughafer und Welsches Weidelgras) haben Resistenzen gegenüber Herbiziden entwickelt, die zu einer geringen Wirksamkeit führen können. Es sollte daher eine Strategie zur Vorbeugung un dem Umgang mit solchen Resistenzen angwendet werden.
Biotypen von Acker-Fuchsschwanz mit hoher metabolischer Resistenz können nicht vollständig bekämpft werden. Nutzen Sie so weit wie möglich vorbeugende ackerbauliche Maßnahmen (z. B. Fruchtfolge etc.). Verwenden Sie Tankmischungen oder Spritzfolgen von Herbiziden mit verschiedenen Wirkungsmechanismen in der Kultur oder Fruchtfolge. Für die Bekämpfung von herbizidresistenten Ungräsern verwenden Sie SUNFIRE immer in einer Tankmischung oder in Spritzfolgen mit effektiven Graminiziden, die andere Wirkungsmechanismen besitzen. Die Anwendung sollte durchgeführt werden, bevor die Ungräser aufgelaufen sind. Bei späterer Anwendung wenden Sie die Produkte/Mischungen im Nachauflauf bei kleinen, im Wachstum befindlichen Ungräsern an. Bei einer zu erwartenden hohen Resistenz wird dadurch das Risiko der Resistenzentwicklung gemindert.

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone von 5 m zu Oberflächengewässern einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.
Auf abtragsgefährdeten Flächen ist zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung in Oberflächengewässer ein Mindestabstand von 10 m einzuhalten. Dieser Mindestabstand kann durch abtriftmindernde Maßnahmen nicht weiter reduziert werden.
Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
Abbauprodukte können ins Grundwasser gelangen.
SP 1 - Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
SPe 4 - Zum Schutz von Gewässerorganismen bzw. Nichtzielpflanzen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.
Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.
Giftig für Regenwürmer.
Zum Schutz von Nicht-Ziel-Arthropoden/Pflanzen ist eine Abdrift in angrenzendes Nichtkulturland zu vermeiden und das Pflanzenschutzmittel in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzendem Nichtkulturland (ausgenommen Feldraine, Hecken und Gehölzinseln unter 3 m Breite sowie Straßen, Wege und Plätze) mit abtriftmindernder Technik (Abtriftminderungsklasse mind. 50% gemäß Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) auszubringen.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

SONSTIGE AUFLAGEN UND HINWEISE
Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode, wobei die Anwendung nur alle 2 Jahre auf derselben Fläche erfolgen darf. Keine zusätzlichen Anwendungen mit anderen Mitteln, die den Wirkstoff Flufenacet enthalten.
Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Herbicide Resistance Action Committee (HRAC): Wirkmechanismus (HRAC GRUPPE): K3 / 15.
Schäden an der Kultur möglich.


Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise:
Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereit ahlten.
Nach Einatmen:
Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Nach Hautkontakt:
Kontaminierte Kleidung ausziehen. Mit viel Wasser waschen. Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/arztliche Hilfe hinzuziehen. Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen. Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen.
Nach Augenkontakt:
Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spühlen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen. Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/arztliche Hilfe hinzuziehen.
Nach Verschlucken:
Mund ausspülen. GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.

Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Behälter trocken, dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor Frost schützen. Vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Entsorgung

Diesen Stoff und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen. Leere, gut gereinigte Packung geordneter Sammelstelle mit kontrollierter Übernahme übergeben.

Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS07 , GHS08 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P264 Nach Gebrauch ... gründlich waschen.
P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P280 Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
P301+P312 BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/... anrufen.
P330 Mund ausspülen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt / Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 208-0033 Enthält Flufenacet und 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Haftung

Durch sorgfältige Prüfung ist gewährleistet, dass das jeweilige Produkt bei Einhaltung der Gebrauchsanleitung dem empfohlenen Zwecken voll und ganz entspricht. Da die Lagerung und Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und von uns nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten vorauszusehen sind, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus Lagerung und Anwendung aus. Wir haften für die Qualität unserer Produkte, das Anwendungs- und Lagerungsrisiko tragen wir nicht. Für die Anwendung der Produkte ist allein die Gebrauchsanleitung auf dem Etikett maßgebend!

Registrierte Marke

SUNFIRE®: reg. WZ Mitsui AgriScience International SA/NV
Agroclean®: reg. WZ Certis Belchim B.V.
Zulassungsinhaber und für die Endkennzeichnung verantwortlich: Mitsui AgriScience International S.A./N.V. Avenue de Tervueren 270 BE 1150 Brüssel
+Hersteller: Mitsui AgriScience International S.A./N.V. Avenue de Tervueren 270 BE 1150 Brüssel
+Vertriebspartner: Certis Belchim B.V. Niederlassung Österreich Grazer Straße 34 / Top 3.4 AT 8200 Gleisdorf Telefax Beratungsnummer +43 3112 21381
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