Eradicoat® Max
AkarizidInsektizid/Akarizid zur Bekämpfung von Weiße Fliege und Gemeine Spinnmilbe in Fruchtgemüse (Nachtschatten- und Kürbisgewächse), Erdbeeren und Zierpflanzenkulturen
Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln. Verkauf nur an Sachkundige. Nur für den beruflichen Anwender.Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
UFI CODE:
YQN0-R0JA-M00D-3W0YWirkungsweise
Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe) Maltodextrin: nicht festgelegt
Wirkungsspektrum
Zugelassene Indikationen
| Kulturen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Erdbeeren (FRAAN) | Gemeine Spinnmilbe (TETRUR, Tetranychus urticae) |
| Fruchtgemüse Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) (3FCVC), Fruchtgemüse Nachtschattengewächse (Solanaceae) (3FSVC) | Gemeine Spinnmilbe (TETRUR, Tetranychus urticae), Weiße Fliege (Mottenschildlaus) (TRIAVA, Trialeurodes vaporariorum) |
| Zierpflanzenkulturen (3ORTC) | Gemeine Spinnmilbe (TETRUR, Tetranychus urticae), Weiße Fliege (Mottenschildlaus) (TRIAVA, Trialeurodes vaporariorum) |
Anwendung
Anwendung
GEMÜSEBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Fruchtgemüse Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) (3FCVC), Fruchtgemüse Nachtschattengewächse (Solanaceae) (3FSVC) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Gemeine Spinnmilbe (TETRUR, Tetranychus urticae) |
| Anwendungsbereich: | Unter Glas |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befall bzw. ab Erreichen von Schadschwellen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 5 In der Kultur bzw. je Jahr: 5 |
| Zeitlicher Abstand in Tagen: | mind. 3 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen oder Sprühen bis zur sichtbaren Benetzung |
| Aufwandmenge: | 20 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) 40 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) 60 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wasseraufwandmenge: | max. 1000 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) max. 2000 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) max. 3000 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wartezeit: | keine |
| Pflanzenerzeugnisse: | Fruchtgemüse Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) (3FCVC), Fruchtgemüse Nachtschattengewächse (Solanaceae) (3FSVC) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Weiße Fliege (Mottenschildlaus) (TRIAVA, Trialeurodes vaporariorum) |
| Anwendungsbereich: | Unter Glas |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befall bzw. ab Erreichen von Schadschwellen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 5 In der Kultur bzw. je Jahr: 5 |
| Zeitlicher Abstand in Tagen: | mind. 3 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen oder Sprühen bis zur sichtbaren Benetzung |
| Aufwandmenge: | 20 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) 40 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) 60 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wasseraufwandmenge: | max. 1000 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) max. 2000 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) max. 3000 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wartezeit: | keine |
OBSTBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Erdbeeren (FRAAN) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Gemeine Spinnmilbe (TETRUR, Tetranychus urticae) |
| Anwendungsbereich: | Unter Glas |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befall bzw. ab Erreichen von Schadschwellen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 5 In der Kultur bzw. je Jahr: 5 |
| Zeitlicher Abstand in Tagen: | mind. 3 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen oder Sprühen bis zur sichtbaren Benetzung |
| Aufwandmenge: | 20 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | max. 1000 l/ha |
| Wartezeit: | keine |
ZIERPFLANZENBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Zierpflanzenkulturen (3ORTC) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Gemeine Spinnmilbe (TETRUR, Tetranychus urticae) |
| Anwendungsbereich: | Unter Glas |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befall bzw. ab Erreichen von Schadschwellen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 5 In der Kultur bzw. je Jahr: 5 |
| Zeitlicher Abstand in Tagen: | mind. 3 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen oder Sprühen bis zur sichtbaren Benetzung |
| Aufwandmenge: | 20 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) 40 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) 60 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wasseraufwandmenge: | max. 1000 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) max. 2000 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) max. 3000 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wartezeit: | keine |
| Pflanzenerzeugnisse: | Zierpflanzenkulturen (3ORTC) |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Weiße Fliege (Mottenschildlaus) (TRIAVA, Trialeurodes vaporariorum) |
| Anwendungsbereich: | Unter Glas |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befall bzw. ab Erreichen von Schadschwellen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 5 In der Kultur bzw. je Jahr: 5 |
| Zeitlicher Abstand in Tagen: | mind. 3 |
| Anwendungstechnik: | Spritzen oder Sprühen bis zur sichtbaren Benetzung |
| Aufwandmenge: | 20 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) 40 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) 60 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wasseraufwandmenge: | max. 1000 l/ha (Pflanzenhöhe bis 50 cm) max. 2000 l/ha (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm) max. 3000 l/ha (Pflanzenhöhe über 125 cm) |
| Wartezeit: | keine |
Mischbarkeit/Technik
Mischbarkeit
Bei Fragen zur Mischbarkeit rufen Sie bitte unsere Beratungs-Hotline (Tel. 0800 8300 301) an.Ansetzen der Spritzbrühe
Spritztank zur Hälfte mit Wasser füllen, Rührwerk einschalten. Eradicoat® Max zugeben und unter Umrühren den Tank mit Wasser auffüllen. Spritzbrühereste vermeiden; nur so viel Spritzbrühe ansetzen wie tatsächlich benötigt wird.Technik
Beim Ausbringen von Eradicoat® Max ist auf eine vollflächige Benetzung der Blattober- und Unterseiten zu achten. Zur Erlangung einer guten Wirksamkeit ist der Kontakt mit dem Schädling essentiell. Der Bestand sollte mit hoher Wasseraufwandmenge bis kurz vor dem Ablaufen der Spritzbrühe behandelt werden.Reinigung
Nach der Anwendung von Eradicoat® Max alle Teile der Spritzgeräte gut mit Wasser durchspülen. Die Reinigung mit Agroclean® hat sich bewährt. Anfallende Spülflüssigkeit nach der Gerätereinigung auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.Verträglichkeit
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit hängen stark von der Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen ab. Mögliche Schäden liegen daher im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit vor dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung).Im Gemüsebau kann an glatten Früchten (z.B. Auberginen) nach mehrfachen Behandlungen mit Eradicoat® Max eine leicht klebrige Oberfläche zurückbleiben.
Im Zierpflanzenbau kann es bei direkter Behandlung von Blüten zu Unverträglichkeiten kommen.
Umweltverhalten
Nutzorganismen
Schädlich für Nützlinge.
Schädlich für bestäubende Insekten.
Anwendungsbestimmung
Weitere Gefahren- und Sicherheitshinweise
SP 1 - Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
Originalverpackung oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.
Schädlich für Nützlinge.
Schädlich für bestäubende Insekten.
SONSTIGE AUFLAGEN UND HINWEISE
Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Insecticide Resistance Action Committee (IRAC): Wirkmechanismus (IRAC GRUPPE): nicht klassifiziert.
Eine Anwendung ist nur in begehbaren, ortsfesten, in sich abgeschlossenen Gewächshäusern zulässig.
Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
4 - Zierpflanzenkulturen (3ORTC), 5 - Zierpflanzenkulturen (3ORTC)
Insgesamt nicht mehr als 5 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode.
In die Gebrauchsanweisung ist eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen aufzunehmen, für die der vorgesehene Pflanzenschutzmittelaufwand verträglich oder unverträglich ist.
BETROFFENE INDIKATIONEN:
4 - Zierpflanzenkulturen (3ORTC), 5 - Zierpflanzenkulturen (3ORTC)
Erste Hilfe
Erste Hilfe Maßnahmen
Allgemeine Hinweise:Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
Nach Einatmen:
Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen. Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Nach Hautkontakt:
Kontaminierte Kleidung ausziehen. Mit viel Wasser waschen. Bei Hautreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen.
Nach Augenkontakt:
Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
Lassen Sie das Wasser nicht aus Richtung des nicht betroffenen Auges laufen. Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Nach Verschlucken:
Mund ausspülen. GIFTINFORMATIONSZENTRUM oder Arzt anrufen.
Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43
Lagerung/Entsorgung/Hinweise
Lagerung
Behälter trocken, dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut durchlüfteten Ort aufbewahren. Vor Frost schützen. Vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen.Entsorgung
Diesen Stoff und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen. Leere, gut gereinigte Packung geordneter Sammelstelle mit kontrollierter Übernahme übergeben.Kennzeichnung gemäß CLP
Piktogramm:
GHS05 , GHS07Signalwort:
GefahrGefahrenbestimmende Komponente:
D-Glucopyranose, Oligomer, decyl octyl GlycosideGefahrenhinweise:
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.H318 Verursacht schwere Augenschäden.
Sicherheitshinweise:
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P280 Schutzhandschuhe/Augenschutz tragen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/... anrufen.
P333+P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
P501 Inhalt / Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.
Ergänzende Kennzeichnungselemente:
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.Haftung
Haftung
Da die Anwendung des Mittels und die während der Anwendung herrschenden Gegebenheiten z.B. das Wetter außerhalb unseres Einflusses liegen, übernehmen wir nur eine Haftung für gleichbleibende Beschaffenheit.Eine Vielzahl an Einflussfaktoren, wie die Bodenverhältnisse, die Fruchtfolge, das Auftreten wirkstoffresistenter Pathogene (Insekten, Pflanzen und Pilze), Mischungen mit anderen Produkten, die nicht in dieser Gebrauchsanleitung ausdrücklich genannt werden, Applikationstermine und Aufwandmengen können die Wirksamkeit des Mittels beeinflussen. Ebenso kann es unter sehr ungünstigen Applikationsbedingungen zu einer Minderwirkung oder auch zu Schäden an der Kulturpflanze kommen. Für die Folgen der oben genannten Umstände können wir keine Haftung übernehmen.
Registrierte Marke
Agroclean®: reg. WZ Certis Belchim B.V.Eradicoat® Max: reg. WZ Certis Belchim B.V.
Zulassungsinhaber und für die Endkennzeichnung verantwortlich: Certis Belchim B.V. Stadsplateau 16 NL 3521 AZ Utrecht Telefon +31 30 200 1200
+Hersteller: Certis Belchim B.V. Stadsplateau 16 NL 3521 AZ Utrecht
+Vertriebspartner: Certis Belchim B.V. Niederlassung Österreich Grazer Straße 34 / Top 3.4 AT 8200 Gleisdorf Telefax Beratungsnummer +43 3112 21381