Difenofin®

Fungizid

Fungizid zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten an Zuckerrübe, Karotte, Spargel, Knollensellerie und Apfel

Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln. Verkauf nur an Sachkundige. Nur für den beruflichen Anwender.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.

UFI CODE:

AA50-A07Q-E00H-P0WQ

Wirkungsweise

DIFENOFIN® ist ein systemisch wirkendes Fungizid, dessen Wirkstoff Difenoconazol schnell über die Blätter und Stängel aufgenommen wird und im Pflanzengewebe verteilt wird. DIFENOFIN® kann aufgrund seiner vorbeugenden Wirkung protektiv eingesetzt werden. Aufgrund seiner befallshemmenden Wirkung ist jedoch auch ein kurativer Einsatz des Produktes möglich.


Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Difenoconazol: G1

Wirkungsspektrum

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Kulturen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Apfel (MABSD)Schorf (VENTSP, Venturia sp.)
Karotten (DAUCS)Echter Mehltau (ERYSHE, Erysiphe heraclei), Möhrenschwärze (ALTEDA, Alternaria dauci)
Spargel (ASPOF)Laubkrankheit (STEMBO, Stemphylium botryosum), Rost (PUCCAS, Puccinia asparagi)
Zuckerrübe (BEAVA)Cercospora-Blattfleckenkrankheit (CERCBE, Cercospora beticola)

NACH ARTIKEL 51 ABS. 1 DER VERORDNUNG (EG) NR. 1107/2009 (ALT: §18A PFLSCHG) GENEHMIGTE ANWENDUNGEN

Kulturen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Knollensellerie (APUGR)Blattfleckenkrankheit (SEPTAP, Septoria apiicola)

Anwendung

Hinweise zur sachgerechten Anwendung

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.
Schäden an der Kultur möglich.
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
Klassifikation des/der Wirkstoffe(s) gemäß Fungicide Resistance Action Committee (FRAC): Wirkmechanismus (FRAC CODE): 3 / G1

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zuckerrübe (BEAVA)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Cercospora-Blattfleckenkrankheit (CERCBE, Cercospora beticola)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von BBCH 39 (Bestandesschluss: Über 90 % der Pflanzen benachbarter Reihen berühren sich) bis BBCH 49 (Rübenkörper hat erntefähige Größe erreicht)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 10 - 28
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 - 400 l/ha
Wartezeit: 28 Tage

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Karotten (DAUCS)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau (ERYSHE, Erysiphe heraclei), Möhrenschwärze (ALTEDA, Alternaria dauci)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von BBCH 41 (Beginn des Dickenwachstums der Rübe, Wurzel bzw. Knolle [Durchmesser größer als 0,5 cm]) bis BBCH 79 (Früchte haben artspezifische Größe erreicht)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 7 - 14
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 - 800 l/ha
Wartezeit: 21 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Spargel (ASPOF)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Laubkrankheit (STEMBO, Stemphylium botryosum), Rost (PUCCAS, Puccinia asparagi)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Nach der Ernte
Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. nach Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 - 800 l/ha
Wartezeit: keine

OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Apfel (MABSD)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schorf (VENTSP, Venturia sp.)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von BBCH 61 (Beginn der Blüte: etwa 10 % der Blüten geöffnet)
Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
Zeitlicher Abstand in Tagen: mind. 5 - 10
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 0,075 l/ha/m Kronenhöhe (max. 0,225 l/ha)
Wasseraufwandmenge: max. 500 l/ha/m Kronenhöhe
Wartezeit: 28 Tage

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen



GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Knollensellerie (APUGR)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattfleckenkrankheit (SEPTAP, Septoria apiicola)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von BBCH 13 (3. Laubblatt entfaltet)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 - 600 l/ha
Wartezeit: 21 Tage

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

DIFENOFIN® kann mit verschiedenen gebräuchlichen Pflanzenschutzmitteln ausgebracht werden, sofern die zugelassenen Anwendungszeiträume sowohl von DIFENOFIN® als auch die des Mischungspartners eingehalten werden.
Bei der Tankmischung mit anderen Produkten ist auf eine ausreichende Wassermenge zu achten.
Alle Auflagen der Produkte in der Tankmischung sind zu beachten.
Für eventuell negative Auswirkungen von uns nicht empfohlener Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei weiteren Fragen zur Mischbarkeit wenden Sie sich an die Certis Belchim-Beratungs-Hotline zum Ortstarif, Tel.-Nr. +43 3112 21381

Ansetzen der Spritzbrühe

Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden.
Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Es ist daher sinnvoll, die erforderliche Spritzflüssigkeitsmenge genau zu berechnen.
Insbesondere bei größeren Spritzbehältern bietet sich die Verwendung eines Durchflussmengenmessgerätes bei der Tankbefüllung an. Beim Ansetzvorgang wird die Verwendung von üblicher Schutzausrüstung empfohlen.
1. Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen.
2. Rührwerk einschalten (Nenndrehzahl).
3. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln!
4. Produkt über die Einspülvorrichtung oder direkt in den Tank geben.
5. Entleerte Präparatbehälter sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzbrühe beigeben.
6. Tank mit Wasser auffüllen.
7. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen.

Reinigung

Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gespült werden:
- Technisch unvermeidlich anfallende Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.
- Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer integrierten Reinigungsdüse, abspritzen.
Ein geeignetes Reinigungsmittel (AGROCLEAN®: Dosierung 100 g/100 Liter Wasser) zugeben, das Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten und anschließend 15-30 Minuten einwirken lassen.
Im Anschluss die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen.
- Ca. 10-20 % des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und dabei Innenflächen des Tanks, wie oben beschrieben, abspritzen. Rührwerk für 10 Minuten einschalten. Anschließend die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen.
- Die grobe Reinigung der Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen.

Resistenzmanagement


Für die Indikation in Apfel gilt:
Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst in Mischung mit einem Kontaktfungizid und im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Für die Indikation in Karotten, Spargel und Apfel gilt:
Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

Für die Indikation in Karotten, Spargel, Knollensellerie und Apfel gilt:
Die Maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

Giftig für Regenwürmer.
Vorsicht, Pflanzenschutzmittel!
SP 1 - Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
SPe 4 - Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht auf versiegelten Oberflächen wie Asphalt, Beton, Kopfsteinpflaster (Gleisanlagen) bzw. in anderen Fällen, die ein hohes Abschwemmungsrisiko bergen, ausbringen.
Bei Vorliegen der in der Liste der abdriftmindernden Pflanzenschutzgeräte bzw. -geräteteile (Erlass des BMLFUW vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung) genannten Voraussetzungen ist die Anwendung des jeweiligen, der Abdriftminderungsklasse entsprechenden reduzierten Mindestabstandes zu Oberflächengewässern zulässig.
Für Kinder und Haustiere unerreichbar aufbewahren.
Originalverpackungen oder entleerte Behälter nicht zu anderen Zwecken verwenden.
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
Eine nicht bestimmungsgemäße Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
Gebrauchsanleitung:
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanweisung einzuhalten.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:

BETROFFENE INDIKATIONEN:
1 - Zuckerrübe (BEAVA)

ABSTANDSAUFLAGEN


EinsatzgebietAnwendungsartAbstand in mAbdriftminderungsklasse
Ackerbau Spritzen 10 Regelabstand
Ackerbau Spritzen 550%
Ackerbau Spritzen 5 75%
Ackerbau Spritzen 1 90%

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten, wobei eine Anwendung nur mit Pflanzenschutzgeräten bzw. -geräteteilen, die im Erlass des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vom 10.07.2001, GZ. 69.102/13-VI/B9a/01 in der jeweils geltenden Fassung, gelistet sind, zulässig ist:

BETROFFENE INDIKATIONEN:
5 - Apfel (MABSD)

ABSTANDSAUFLAGEN


EinsatzgebietAnwendungsartAbstand in mAbdriftminderungsklasse
ObstbauSpritzen/Sprühen2075 %
ObstbauSpritzen/Sprühen1590 %
ObstbauSpritzen/Sprühen1095 %


Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:

BETROFFENE INDIKATIONEN:
3 - Spargel (ASPOF)

ABSTANDSAUFLAGEN


EinsatzgebietAnwendungsartAbstand in mAbdriftminderungsklasse
GemüsebauSpritzen550 %
GemüsebauSpritzen175 %
GemüsebauSpritzen190 %
GemüsebauSpritzen5Regelabstand

Zum Schutz von Gewässerorganismen durch Abschwemmung auf abtragsgefährdeten Flächen ist in jedem Fall eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern (davon mindestens 5 m bewachsener Grünstreifen) einzuhalten:

BETROFFENE INDIKATIONEN:
2 - Karotten (DAUCS), 4 - Knollensellerie (APUGR)

ABSTANDSAUFLAGEN


EinsatzgebietAnwendungsartAbstand in mAbdriftminderungsklasse
GemüsebauSpritzen10Regelabstand
GemüsebauSpritzen550 %
GemüsebauSpritzen575 %
GemüsebauSpritzen590 %

Zum Schutz von Gewässerorganismen nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern anwenden. In jedem Fall ist eine unbehandelte Pufferzone mit folgendem Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten:

BETROFFENE INDIKATIONEN:
2 - Karotten (DAUCS), 4 - Knollensellerie (APUGR)

ABSTANDSAUFLAGEN


EinsatzgebietAnwendungsartAbstand in mAbdriftminderungsklasse
GemüsebauSpritzen10Regelabstand
GemüsebauSpritzen550 %
GemüsebauSpritzen575 %
GemüsebauSpritzen190 %

SONSTIGE AUFLAGEN UND HINWEISE
Schäden an der Kultur möglich.

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden: 2 - Karotten (DAUCS), 3 - Spargel (ASPOF), 4 - Knollensellerie (APUGR), 5 - Apfel (MABSD)

Insgesamt nicht mehr als 1 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode: 3 - Spargel (ASPOF), 4 - Knollensellerie (APUGR)

Insgesamt nicht mehr als 2 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode: 1 - Zuckerrübe (BEAVA)

Insgesamt nicht mehr als 3 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode: 2 - Karotten (DAUCS)

Insgesamt nicht mehr als 4 Anwendung pro Kultur und Vegetationsperiode: 5 - Apfel (MABSD)

Mögliche Schäden an der Kultur liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders. Vor dem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit und Wirksamkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen: 4 - Knollensellerie (APUGR)


Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise:
Keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung und Schuhe ausziehen und vor Wiederverwendung gründlich reinigen.
Nach Einatmen:
Betroffene Person unter Einhaltung geeigneter Atemschutzmaßnahmen aus der Gefahrenzone bringen. Für Frischluft sorgen.
Nach Hautkontakt:
Bei Berührung mit der Haut mit Wasser und Seife abwaschen.
Nach Augenkontakt:
Kontaktlinsen entfernen. Auge unter Schutz des unverletzten Auges 10 - 15 Minuten unter fließendem Wasser bei weitgespreizten Lidern spülen.
Nach Verschlucken:
Sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. Kein Erbrechen einleiten. Mund gründlich mit Wasser spülen. Bewusstlosen Personen darf nichts eingeflößt werden.

Wichtigste akut und verzögert auftretende Symptome und Wirkungen:
Bei Aspiration (z.B. beim Erbrechen) Gefahr des Lungenödems und/oder der Pneumonie. Kontakt mit den Augen kann zu Reizungen führen

Vergiftungsinformationszentrale: +43 1 406 43 43

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Behälter trocken, dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor Frost schützen. Vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Entsorgung

Diesen Stoff und seinen Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen. Leere, gut gereinigte Packung geordneter Sammelstelle mit kontrollierter Übernahme übergeben.

Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS08 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

Gefahrenbestimmende Komponente:

Kohlenwasserstoffe, C 10-C 13, Aromaten, <1% Naphthalin

Gefahrenhinweise:

H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/ ... anrufen.
P331 KEIN Erbrechen herbeiführen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt / Behälter einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Haftung

Haftung

Da die Anwendung des Mittels und die während der Anwendung herrschenden Gegebenheiten z.B. das Wetter außerhalb unseres Einflusses liegen, übernehmen wir nur eine Haftung für gleichbleibende Beschaffenheit.
Eine Vielzahl an Einflussfaktoren, wie die Bodenverhältnisse, die Fruchtfolge, das Auftreten wirkstoffresistenter Pathogene (Insekten, Pflanzen und Pilze), Mischungen mit anderen Produkten, die nicht in dieser Gebrauchsanleitung ausdrücklich genannt werden, Applikationstermine und Aufwandmengen können die Wirksamkeit des Mittels beeinflussen. Ebenso kann es unter sehr ungünstigen Applikationsbedingungen zu einer Minderwirkung oder auch zu Schäden an der Kulturpflanze kommen. Für die Folgen der oben genannten Umstände können wir keine Haftung übernehmen.

Registrierte Marke

Difenofin®: reg.WZ Finchimica S.p.A.
Agroclean®: reg. WZ Certis Belchim B.V.
Zulassungsinhaber und für die Endkennzeichnung verantwortlich: Finchimica S.p.A. Via Lazio 13 IT 25025 Manerbio
+Hersteller: Finchimica S.p.A. Via Lazio 13 IT 25025 Manerbio
+Vertriebspartner: Certis Belchim B.V. Niederlassung Österreich Grazer Straße 34 / Top 3.4 AT 8200 Gleisdorf Telefax Beratungsnummer +43 3112 21381
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