Harpun®
InsektizidInsektizid zur Bekämpfung von Apfelwicklern, Birnenblattsaugern, Gewächshausmottenschildläusen (Weiße Fliege) und Schildläusen im Obst- Gemüse- und Zierpflanzenbau
Verkauf nur an Sachkundige. Nur für den beruflichen Anwender.Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
UFI CODE:
HPRX-PAV8-F301-8J9RWirkungsweise
Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe) Pyriproxyfen: 7C
Wirkungsspektrum
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete
| Pflanzen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Apfel | Apfelwickler |
| Birne | Birnenblattsauger (Cacopsylla pyricola) |
| Gurke | Gewächshausmottenschildlaus |
| Tomate | Gewächshausmottenschildlaus |
NACH ARTIKEL 51 ABS. 1 DER VERORDNUNG (EG) NR. 1107/2009 (ALT: §18A PFLSCHG) GENEHMIGTE ANWENDUNGEN
| Pflanzen/Objekte | Schadorganismen/Zweckbestimmung |
|---|---|
| Zierpflanzen | Schildlaus-Arten, Weiße Fliegen, Schildlaus-Arten |
Anwendung
Anwendung
GEMÜSEBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Tomate |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Gewächshausmottenschildlaus |
| Anwendungsbereich: | Gewächshaus |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Blütenstand sichtbar; Tomate: 1. Knospe einzeln stehend; Paprika und Aubergine:Blütenknospe sichtbar bis Vollreife; Paprika- und Auberginenfrüchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht |
| Anwendungszeitpunkt: | bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 zeitlicher Abstand der Behandlungen: mind. 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | max. Aufwandmenge pro Behandlung: 1,125l /ha max. Aufwandmenge für die Kultur bzw. das Kalenderjahr: 2,25l /ha max. laubwandflächenbezogene Aufwandmenge: 0,7 l/10.000 m² Laubwandfläche in 625 bis 938 l/10.000 m² Laubwandfläche Wasser |
| Wartezeit: | 3 Tage |
| Pflanzenerzeugnisse: | Gurke |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Gewächshausmottenschildlaus |
| Anwendungsbereich: | Gewächshaus |
| Stadium der Kultur: | Von 1. Blütenansatz mit verlängertem Fruchtknoten am Hauptspross sichtbar bis Vollreife: Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht |
| Anwendungszeitpunkt: | bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 zeitlicher Abstand der Behandlungen: mind. 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | max. Aufwandmenge pro Behandlung: 1,125 l/ha max. Aufwandmenge für die Kultur bzw. das Kalenderjahr: 2,25 l/ha max. laubwandflächenbezogene Aufwandmenge: 0,7 l/10.000 m² Laubwandfläche in 625 bis 938 l/10.000 m² Laubwandfläche Wasser |
| Wartezeit: | 14 Tage |
OBSTBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Apfel |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Apfelwickler |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Fruchtdurchmesser bis 10 mm (Nachblütefruchtfall) bis Fruchtdurchmesser bis 40 mm; Frucht steht aufrecht; T-Stadium: Fruchtunterseite und Stiel bilden ein T |
| Anwendungszeitpunkt: | bei Beginn der Eiablage |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 zeitlicher Abstand der Behandlungen: mind. 14 Tage |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | max. Aufwandmenge pro Behandlung: 1 l/ha max. Aufwandmenge für die Kultur bzw. das Kalenderjahr: 2 l/ha max. laubwandflächenbezogene Aufwandmenge: 0,8 l/10.000 m² Laubwandfläche in 480 bis 800 l/10.000 m² Laubwandfläche Wasser |
| Wartezeit: | 98 Tage |
reduzierte Abstände: 75 % 20,90 % 15
| Pflanzenerzeugnisse: | Birne |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Birnenblattsauger (Cacopsylla pyricola) |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Stadium der Kultur: | Von Knospenschwellen: erstes deutliches Anschwellen der Blütenstandsknospen; Knospenschuppen werden länger und bekommen hellere Partien bis Fruchtdurchmesser bis 10 mm (Nachblütefruchtfall) |
| Stadium Schadorganismus: | Von l1 bis l3 |
| Anwendungszeitpunkt: | nach dem Auftreten der ersten Larven , ausgenommen Blütezeit |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 1 In der Kultur bzw. je Jahr: 1 |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | max. Aufwandmenge pro Behandlung: 1 l/ha max. Aufwandmenge für die Kultur bzw. das Kalenderjahr: 1 l/ha max. laubwandflächenbezogene Aufwandmenge: 1 l/10.000 m² Laubwandfläche in 600 bis 1.000 l/10.000 m² Laubwandfläche Wasser |
| Wartezeit: | 126 Tage |
reduzierte Abstände: 75 % 20,90 % 15
Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen
ZIERPFLANZENBAU
| Pflanzenerzeugnisse: | Zierpflanzen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Schildlaus-Arten |
| Anwendungsbereich: | Freiland |
| Anwendungszeitpunkt: | Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf oder nach Befallsbeginn, ausgenommen Blütezeit |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 zeitlicher Abstand der Behandlungen: mind. 14 Tage |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 1 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 250 bis 2000 l/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
reduzierte Abstände: 50 % 10 m, 75 % 10 m, 90 % *
NW606 Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
SF275-EVZB Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung bis Ende der Vegetationsperiode oder Ende der Kulturführung in Zier- und Baumschulpflanzen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
SF276-21ZB Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 21 Tagen nach der Anwendung in Zier- und Baumschulpflanzen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
| Pflanzenerzeugnisse: | Zierpflanzen |
|---|---|
| Schadorganismus/Zweckbestimmung: | Weiße Fliegen, Schildlaus-Arten |
| Anwendungsbereich: | Gewächshaus |
| Anwendungszeitpunkt: | Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen |
| Max. Zahl der Behandlungen: | In der Anwendung: 2 In der Kultur bzw. je Jahr: 2 zeitlicher Abstand der Behandlungen: mind. 10 Tage |
| Anwendungstechnik: | spritzen |
| Aufwandmenge: | 1,125 l/ha |
| Wasseraufwandmenge: | 500 bis 2000 l/ha |
| Wartezeit: | Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung. |
SF276-21ZB Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 21 Tagen nach der Anwendung in Zier- und Baumschulpflanzen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
Mischbarkeit/Technik
Mischbarkeit
Harpun ist mit vielen handelsüblichen Pflanzenschutzmitteln mischbar.Es ist allerdings nicht mischbar mit Produkten, die den Wirkstoff Dodin enthalten.
Ansetzen der Spritzbrühe
Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als nötig. Behälter restlos entleeren. Spritztank zur Hälfte mit der erforderlichen Wassermenge füllen und Rührwerk einschalten. Die benötigte Menge Harpun zugeben und die restliche Wassermenge einfüllen. Rührwerk auch während der Ausbringung nicht ausschalten.Reinigung
Das Ausbringungsgerät nach der Anwendung sorgfältig reinigen. Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und auf der behandelten Fläche ausbringen. Innenwände mit einem Wasserstrahl abspritzen oder integrierte Reinigungsdüsen verwenden. Spritztank noch einmal mit klarem Wasser ausspülen und Spülflüssigkeit auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen. Die Anwendung von Agroclean® hat sich bewährt.Spritzgeräte regelmäßig prüfen lassen!
Verträglichkeit
Harpun ist sehr pflanzenverträglich.In keiner bisher getesteten Kultur wurden Unverträglichkeiten unter Verwendung der maximal zugelassenen Aufwandmengen und Anzahl Anwendungen beobachtet.
Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Arten und Sorten empfehlen wir jedoch im Vorfeld Testspritzungen durchzuführen, um die Verträglichkeit unter regionalen Bedingungen im Einzelfall zu testen.
Umweltverhalten
Nutzorganismen
NB6611 Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten. NN2002 Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.NN3001 Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
Wasserorganismen
NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW265 Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.Gewässerschutz
NW470 Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.Anwenderschutz
Hinweise für den sicheren Umgang
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
SS206 Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.
Anwendungsbestimmung
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen
(SE110) Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
(SF275-EEOS) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SF275-21GE) Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen innerhalb von 21 Tagen nach der Anwendung in Gemüse lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
(SS228) Wenn wiederholter Kontakt mit frisch behandelten Kulturen während der Applikation nicht vermieden werden kann, sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und ein flüssigkeitsdichter Schutzanzug zu tragen.
Erste Hilfe
Erste Hilfe Maßnahmen
Erste-Hilfe-Maßnahmen allgemein : Sofort einen Arzt rufen.Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Einatmen : Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Hautkontakt : Haut mit viel Wasser abwaschen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Augenkontakt : Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen
nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen. Sofort einen Arzt rufen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen nach Verschlucken : Kein Erbrechen auslösen. Sofort einen Arzt rufen.
Erste-Hilfe-Maßnahmen für Ersthelfer : Ersthelfer werden mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet.
Lagerung/Entsorgung/Hinweise
Entsorgung
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA® sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA® mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de.Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.
Spritzbrühereste vermeiden! Nie mehr Spritzbrühe ansetzen, als unbedingt gebraucht wird.
Kennzeichnung gemäß CLP
Piktogramm:
GHS05 , GHS07 , GHS08 , GHS09Signalwort:
GefahrGefahrenhinweise:
H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.H318 Verursacht schwere Augenschäden.
H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise:
P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P301+P330+P331 BEI VERSCHLUCKEN: Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P308+P311 BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P403+P233 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P501 Inhalt/Behälter einem Sammelpunkt für gefährliche Stoffe oder dem Sondermüll nach den örtlichen Bestimmungen / regional / national / oder international zuführen.
Ergänzende Kennzeichnungselemente:
EUH 066 Wiederholter Kontakt kann zu spröder oder rissiger Haut führen.EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
SP1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.
Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmäßige Verwender erhältlich.
Notrufnummer: Carechem 24: +49 (0) 89 220 61012.
Haftung
Haftung
Durch sorgfältige Prüfung ist erwiesen, dass das Produkt bei Einhaltung unserer Gebrauchsanleitung für die empfohlenen Zwecke geeignet ist. Da die Lagerung und Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus der Lagerung und Anwendung aus. Wir haften für gleichbleibende Qualität des Produktes, das Lagerungs- und Anwendungsrisiko tragen wir nicht. Die Anwendung des Produkts in Anwendungsgebieten, die nicht in der Gebrauchsanleitung beschrieben sind, insbesondere in anderen als den dort genannten Kulturen, ist von uns nicht geprüft. Dies gilt insbesondere für Anwendungen, die zwar von einer Zulassung oder Genehmigung durch die Zulassungsbehörde erfasst sind, aber von uns hier nicht empfohlen werden. Wir schließen deshalb jegliche Haftung für eventuelle Schäden aus einer solchen Anwendung aus. Vielfältige, insbesondere auch örtlich oder regional bedingte, Einflussfaktoren können die Wirkung des Produktes beeinflussen. Hierzu gehören z.B. Witterungs- und Bodenverhältnisse, Kulturpflanzensorten, Fruchtfolge, Behandlungstermine, Aufwandmengen, Mischungen mit anderen Produkten, die nicht den obigen Angaben zur Mischbarkeit entsprechen, Auftreten wirkstoffresistenter Organismen (wie z. B. Pilzstämme, Pflanzen, Insekten), Spritztechnik etc. Unter besonders ungünstigen Bedingungen kann deshalb eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden. Für solche Folgen kann der Hersteller oder Vertreiber keine Haftung übernehmen.Registrierte Marke
Harpun®: reg. WZ der GALENIKA-FITOFARMACIJA d.o.o.Zulassungsinhaber: GALENIKA-FITOFARMACIJA d.o.o. Trzascka cesta 515 SL 1351 Brezovica pri Ljublj SLOWENIEN
Hersteller: GALENIKA-FITOFARMACIJA a.d. Batajnicki drum bb SRB 11080 Zemun
Vertriebspartner: Certis Belchim B.V. Niederlassung DeutschlandPelikanplatz 3 D 30177 Hannover Telefon 0511- 59 29 5800 Telefax Beratungsnummer 0800 8300 301