Cuprozin® progress

Fungizid/Bakterizid

Zulassung
006895-00
Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland.

Wirkstoff:

383,8 g/l Kupferhydroxid (28,8 Gew.-%) (Kupfergehalt 250 g/l)

Formulierung:

Suspensionskonzentrat (SC)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
1070490312x5 l Kanister

Piktogramm:

GHS05 , GHS07 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

Fungizid gegen pilzliche und bakterielle Schaderreger an Kartoffeln, Hopfen, Weinreben, Obst, Gemüse und Zierpflanzen.

Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise

Cuprozin progress enthält den Wirkstoff Kupferhydroxid und ist als Suspensionskonzentrat (SC) formuliert. Cuprozin progress wird als reines Kontaktfungizid und -bakterizid vorbeugend gegen pilzliche und bakterielle Krankheitserreger eingesetzt. Die Wirkung beruht auf der Verhinderung von Pilz- bzw. Bakterieninfektionen. Bei einem Kontakt mit Cuprozin progress nimmt der Krankheitserreger in starkem Maße passiv Kupfer auf, wodurch die Infektion unterbunden wird. Wichtig für die volle Wirksamkeit von Cuprozin progress ist ein möglichst lückenloser Spritzbelag auf der Pflanzenoberfläche. Spritztechnik und Wassermenge sollten in jedem Fall eine gründliche Benetzung aller zu behandelnden Pflanzenteile gewährleisten. Durch seine spezielle Formulierung ist Cuprozin progress auf der Pflanze äußerst haftfähig. Es wird auch von nachfolgendem Regen nur sehr langsam wieder abgespült und hat deshalb eine lange Wirkungsdauer.


Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Kupferhydroxid: M1

Wirkungsspektrum

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
GurkeFalscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)
KartoffelKraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) , Schwarzbeinigkeit (Erwinia carotovora) (nur zur Befallsminderung)
KernobstSchorf (Venturia spp.) , Obstbaumkrebs (Nectria galligena)
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)
Speisezwiebel Falscher Mehltau (Peronospora destructor)
SteinobstPilzliche Blattfleckenerreger
Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben)Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
Zierpflanzen Bakterielle Blattfleckenerreger

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Zusätzlich zu den festgesetzten Anwendungsgebieten hat die Zulassungsbehörde die Anwendung dieses Produktes in zusätzlichen Anwendungsgebieten genehmigt. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind in diesem zusätzlichen Anwendungsgebiet nicht immer ausreichend geprüft. Daher liegen die in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen möglichen Schäden im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit vom dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung).

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Aprikose, PfirsichKräuselkrankheit (Taphrina deformans)
BrombeereRankenkrankheit (Rhabdospora ruborum)
ErdbeereEckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae)
Flaschenkürbis, Garten-Kürbis, Moschus-Kürbis, Riesenkürbis (mit genießbarer Schale) Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
HeidelbeereTriebsterben (Godronia cassandrae)
Himbeerartiges Beerenobst Phragmidiumrost-Arten
HimbeereBrennfleckenkrankheit (Gloeosporium necator), Rutensterben (Didymella applanata)
Johannisbeerartiges BeerenobstBlattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis) , Säulenrost (Cronartium ribicola)
KernobstFeuerbrand (Erwinia amylovora) , Phytophthora cactorum
KnollensellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Patisson, Zucchini (mit genießbarer Schale)Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Pflaume, ZwetschgeNarrentaschenkrankheit (Taphrina pruni)
Salat-ArtenFalscher Mehltau (Bremia lactucae)
Schalotte, Knoblauch, PerlzwiebelFalscher Mehltau (Peronospora destructor)
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten, Spinat und verwandte Arten, Stielmus, Blattkohle, Kohlrübe (Nutzung als Baby-Leaf-Salat) Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
Spinat und verwandte Arten Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
Steinobst Pseudomonas syringae , Valsa leucostoma
TomateBlattfleckenkrankheit (Septoria lycopersici), Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
WalnussBakterienbrand (Xanthomonas juglandis)
Weinrebe (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila) , Schwarzfäule (Guignardia bidwellii)
Wurzel- und Knollengemüse; ausgenommen: Möhre, KnollenselleriePilzliche Blattfleckenerreger
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger
Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln)Falscher Mehltau (Peronospora destructor)

Anwendung

Hinweise zur Sachgerechten Anwendung

Erläuterung zur Anzahl der Behandlungen:
Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z.B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird.

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Kartoffel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 37 bis BBCH 91
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7 - 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: maximal 400 l/ha
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).
Der Gesamtmittelaufwand pro ha und Jahr beträgt maximal 12 Liter (entspricht 3.000 g Reinkupfer) und darf nicht überschritten werden.

Pflanzenerzeugnisse:Kartoffel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schwarzbeinigkeit (Erwinia carotovora) (nur zur Befallsminderung)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: bis BBCH 03
Anwendungszeitpunkt: vor dem Legen ODER beim Legen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Pflanzgutbehandlung
Aufwandmenge: 14 ml/dt
Wasseraufwandmenge: 100 l/ha beim Legen
26-36 ml/dt vor dem Legen
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Maximaler Mittelaufwand: 476 ml/ha.
VA213 Anwender dürfen pro Arbeitstag nicht mehr als 50 t Kartoffeln behandeln.
SF182 Beim Umgang mit behandelten Kartoffeln sind Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) zu tragen.
SF615 Für die Kartoffelbehandlung bei der Einlagerung im Spritzverfahren dürfen nur Geräte mit geeigneter Abschirmung zur Vermeidung von Abdrift verwendet werden.

WEINBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 11 bis BBCH 81
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 7
In der Kultur bzw. je Jahr: 7
im Abstand von 8 - 12 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 0,4 l/ha
ES 61: 0,8 l/ha
ES 71: 1,2 l/ha
ES 75: 1,6 l/ha
Wasseraufwandmenge: Basisaufwand: maximal 400 l/ha
ES 61: maximal 800 l/ha
ES 71: maximal 1.200 l/ha
ES 75: maximal 1.600 l/ha
Wartezeit: 21 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.). Der Gesamtmittelaufwand pro ha und Jahr beträgt maximal 12 Liter (entspricht 3.000 g Reinkupfer) und darf nicht überschritten werden.

HOPFENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Hopfen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 37 bis BBCH 89
Stadium Schadorganismus: Sekundärinfektion
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7 bis 14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: bis BBCH 37: 2,4 l/ha
bis BBCH 55: 3,6 l/ha
über BBCH 55: 5,4 l/ha
Wasseraufwandmenge: bis BBCH 37: maximal 1.200 l/ha
bis BBCH 55: maximal 1.800 l/ha
über BBCH 55: in maximal 2.700 l/ha
Wartezeit: 7 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.). Der Gesamtmittelaufwand pro ha und Jahr beträgt maximal 16 Liter (entspricht 4.000 g Reinkupfer) und darf nicht überschritten werden.

OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schorf (Venturia spp.)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: vor der Blüte
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 8
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
im Abstand von 14 bis 21 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 0,5 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.). Mittelaufwand vor der Blüte von 0,5 l/ha und je m Kronenhöhe abfallend auf 0,25 l/ha und je m Kronenhöhe.
Der Gesamtmittelaufwand pro ha und Jahr beträgt maximal 12 Liter (entspricht 3.000 g Reinkupfer) und darf nicht überschritten werden.

(WH915) In Abhängigkeit von der Witterung und der Sortenempfindlichkeit gegenüber Kupfer können Unverträglichkeitserscheinungen auftreten.
WP7371 Berostung bei empfindlichen Sorten möglich.
WW709 Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schorf (Venturia spp.)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab Walnussgröße der Früchte
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
im Abstand von 14 bis 21 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 0,5 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).
Mittelaufwand ab Walnussgröße der Früchte von 0,25 l/ha und je m Kronenhöhe ansteigend auf 0,5 l/ha und je m Kronenhöhe.
Der Gesamtmittelaufwand pro ha und Jahr beträgt maximal 12 Liter (entspricht 3.000 g Reinkupfer) und darf nicht überschritten werden.

(WH915) In Abhängigkeit von der Witterung und der Sortenempfindlichkeit gegenüber Kupfer können Unverträglichkeitserscheinungen auftreten.
WP7371 Berostung bei empfindlichen Sorten möglich.
WW709 Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.
Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Obstbaumkrebs (Nectria galligena)
Anwendungsbereich: Freiland nur zur Befallsminderung
Stadium der Kultur: nach der Ernte
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
im Abstand von mindestens 21 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).
WW750 Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.
Pflanzenerzeugnisse:Steinobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pilzliche Blattfleckenerreger
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: bis vor der Blüte
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7 bis 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Steinobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pilzliche Blattfleckenerreger
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: nach der Ernte
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7 bis 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Speisezwiebel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Peronospora destructor)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 13 bis BBCH 48
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7 - 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 3 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Spargel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Laubkrankheit (Stemphylium botryosum)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 31 bis BBCH 93
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7 - 14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: 800 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Möhre
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Möhrenschwärze (Alternaria dauci)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 13 bis BBCH 47
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7 - 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Gurke
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: von BBCH 13 bis BBCH 79
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
im Abstand von 5 - 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 3,1 l/ha
Wasseraufwandmenge: 600 l/ha
Wartezeit: 3 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

ZIERPFLANZENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zierpflanzen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Bakterielle Blattfleckenerreger
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 31 bis 91
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: Pflanzengröße bis 50 cm:
In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6

Pflanzengröße 50 bis 125 cm:
In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 6

Pflanzengröße über 125 cm:
In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 6

im Abstand von 5 bis 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 2,0 l/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 2,4 l/ha
Pflanzengröße über 125 cm: 3,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: maximal 1.000 l/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: maximal 1.200 l/ha
Pflanzengröße über 125 cm: maximal 1.500 l/ha
Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen



OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Aprikose, Pfirsich
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kräuselkrankheit (Taphrina deformans)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 00-59
Anwendungszeitpunkt: kurz vor dem Knospenschwellen bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7-14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Brombeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Rankenkrankheit (Rhabdospora ruborum)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 5-7 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 500 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Erdbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Eckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-97
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome nach der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 7
In der Kultur bzw. je Jahr: 7
im Abstand von 7-10 Tagen als Reihenbehandlung
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,8 l/ha
Wasseraufwandmenge: 1000 bis 2000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Erdbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Eckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 15-67
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 7
im Abstand von 7-10 Tagen als Reihenbehandlung
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,8 l/ha
Wasseraufwandmenge: 1000 bis 2000 l/ha
Wartezeit: Freiland: 3 Tage; Gewächshaus: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).
Freiland: mit Dreidüsengabel spritzen.

Pflanzenerzeugnisse:Himbeerartiges Beerenobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Phragmidiumrost-Arten
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 5-7 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 500 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Heidelbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Triebsterben (Godronia cassandrae)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 5-7 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 500 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Himbeere
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Brennfleckenkrankheit (Gloeosporium necator), Rutensterben (Didymella applanata)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 5-7 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 500 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Johannisbeerartiges Beerenobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 5-7 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 500 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Johannisbeerartiges Beerenobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Säulenrost (Cronartium ribicola)
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 5-7 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: 500 bis 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Feuerbrand (Erwinia amylovora)
Anwendungsbereich: Freiland zur Minderung des Infektionspotentials
Stadium der Kultur: BBCH 61-74
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 8
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 0,25 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).
Die Anwendung sollte nur in Sorten bzw. Anlagen erfolgen, in denen eine mögliche Berostung der vorhandenen Früchte zu tolerieren ist. Dazu gehören z.B. Junganlagen ohne Früchte oder mit wenigen Früchten, Mostobstanlagen und die Anwendung nach Hagelschlag (dadurch besteht ein erhöhtes Feuerbrandrisiko in gefährdeten Anlagen und die Früchte sind bereits durch den Hagel beschädigt).
WP7371 Berostung bei empfindlichen Sorten möglich.
Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Phytophthora cactorum
Anwendungsbereich: Freiland zur Befallsminderung
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7-14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Streichen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).
Die Anwendung sollte zur gezielten Behandlung im gefährdeten Stammbereich erfolgen.

Pflanzenerzeugnisse:Pflaume, Zwetschge
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Narrentaschenkrankheit (Taphrina pruni)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 00-59
Anwendungszeitpunkt: vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 100 bis 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Steinobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pseudomonas syringae
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Blüte und nach der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Steinobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pseudomonas syringae
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: vor der Blüte oder nach der Ernte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7-10 Tage
Anwendungstechnik: Streichen
Aufwandmenge: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Steinobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Valsa leucostoma
Anwendungsbereich: Freiland zur Befallsminderung
Stadium der Kultur: BBCH 91-59
Anwendungszeitpunkt: nach der Ernte bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: maximal 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Walnuss
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Bakterienbrand (Xanthomonas juglandis)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 01-87
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 3
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: 1,4 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 100 bis 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Anwendungsbereich: Gewächshaus - Jungpflanzenanzucht
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Flaschenkürbis, Garten-Kürbis, Moschus-Kürbis, Riesenkürbis (mit genießbarer Schale)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Anwendungsbereich: Freiland (nur zur Befallsminderung)
Stadium der Kultur: ab BBCH 15
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
im Abstand von 5-14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 600 l/ha
Wartezeit: 3 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Knollensellerie
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 41
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 10-14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 600 l/ha
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Wurzel- und Knollengemüse; ausgenommen: Möhre, Knollensellerie
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pilzliche Blattfleckenerreger
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Ab 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
Abstand: 7 bis 10 Tag(e)
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Hinweis zur Anzahl der Behandlungen:
Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand von 12 l/ha nicht überschritten wird

Pflanzenerzeugnisse:Kohlrabi
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Peronospora parasitica)
Anwendungsbereich: Freiland und im Gewächshaus
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7 bis 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 14 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen Anzahl zur Anzahl der Behandlungen: Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter
Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand von 12 l/ha nicht überschritten wird

Pflanzenerzeugnisse:Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Radieschen, Rettich, Erbse, Salat-Arten, Spinat und verwandte Arten, Stielmus, Blattkohle, Kohlrübe (Nutzung als Baby-Leaf-Salat)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Stadium der Kultur: Von 1. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet; Erste Laubblätter entfaltet bis 8. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Abstand: 7 bis 10 Tag(e)
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 2l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha Wasser
Wartezeit: 7 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen:
Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand von 12 l/ha nicht überschritten wird

Pflanzenerzeugnisse:Schalotte, Knoblauch, Perlzwiebel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Peronospora destructor)
Anwendungsbereich: Freiland zur Nutzung als Trockenzwiebel
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndienstaufruf
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 3 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Zwiebelgemüse (Nutzung als Bundzwiebeln)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Peronospora destructor)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 16
Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7 - 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 7 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Salat-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Stadium der Kultur: Ab 3. Laubblatt bzw. Blattpaar oder Blattquirl entfaltet
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
Abstand: 7 bis 10 Tag(e)
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 7 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen:
Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand von 12 l/ha nicht überschritten wird

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Salat-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 7 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Salat-Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
Anwendungsbereich: Gewächshaus - Jungpflanzenanzucht
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Spinat und verwandte Arten
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: ab BBCH 13
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 6
In der Kultur bzw. je Jahr: 6
im Abstand von 7-10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 14 Tage

Pflanzenerzeugnisse:Patisson, Zucchini (mit genießbarer Schale)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Anwendungsbereich: Freiland (nur zur Befallsminderung)
Stadium der Kultur: ab BBCH 15
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
im Abstand von 5-14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: 600 l/ha
Wartezeit: 3 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Pflanzenerzeugnisse:Tomate
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattfleckenkrankheit (Septoria lycopersici), Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani), Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
Anwendungsbereich: Gewächshaus (nur zur Befallsminderung)
Stadium der Kultur: ab BBCH 51
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr:3
im Abstand von min. 14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 2 l/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 3 l/ha
Pflanzengröße über 125 cm: 4 l/ha
Wasseraufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 600 l/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 900 l/ha
Pflanzengröße über 125 cm: 1200 l/ha
Wartezeit: 7 Tage
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

WEINBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila)
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis, bis vor der Blüte
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 3
In der Kultur bzw. je Jahr: 7
im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: Basisaufwand: 2,5 l/ha
ES 61: 5 l/ha
Wasseraufwandmenge: Basisaufwand: 200 bis 400 l/ha
ES 61: 400 bis 800 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand von 12 l/ha nicht überschritten wird.

Pflanzenerzeugnisse:Weinrebe (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Schwarzfäule (Guignardia bidwellii)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: BBCH 11-81
Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 10
In der Kultur bzw. je Jahr: 10
im Abstand von 7 - 10 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen oder Sprühen
Aufwandmenge: - Basisaufwand: 0,4 l/ha
- ES 61: 0,8 l/ha
- ES 71: 1,2 l/ha
- ES 75: 1,6 l/ha
Wasseraufwandmenge: - Basisaufwand: maximal 400 l/ha
- ES 61: maximal 800 l/ha
- ES 71: maximal 1200 l/ha
- ES 75: maximal 1600 l/ha
Wartezeit: 21 Tage
Sonstige Hinweise: Anzahl der Behandlungen: bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene esamtmittelaufwand von 16 l/ha nicht überschritten wird.

ZIERPFLANZENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zierpflanzen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Pilzliche Blattfleckenerreger
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Stadium der Kultur: ab BBCH 12
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 4
In der Kultur bzw. je Jahr: 4
im Abstand von 10 bis 14 Tagen
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 2,0 l/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 3 l/ha
Wasseraufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: maximal 1.000 l/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: maximal 1.500 l/ha
Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
Sonstige Hinweise: Erläuterungen zur Anzahl der Behandlungen beachten (s.o.).

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

Nach unseren Erfahrungen ist Cuprozin progress mit den handelsüblichen Fungiziden, Insektiziden und Düngern wie z.B. Dithane® NeoTec, Frutogard® M, Valbon®, Zinkuran® flüssig mischbar.
Im Weinbau und Gemüsebau können Mischungen mit Frutogard® M zu Nekrosen führen.
Nicht mit AHL mischen.

Ansetzen der Spritzbrühe

Cuprozin progress unter Umrühren bzw. bei laufendem Rührwerk der erforderlichen Wassermenge zusetzen.

Technik

Wasseraufwandmenge und Spritztechnik sollten eine allseitige, gleichmäßige Benetzung auf allen gefährdeten Pflanzenteilen gewährleisten.
Spritzbrühereste vermeiden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als unbedingt gebraucht wird.

Reinigung

Spritzgerät und -leitungen sowie Filtersysteme sollten nach jedem Gebrauch gründlich gereinigt werden, um Düsenverstopfungen zu vermeiden. Die Reinigung mit Agroclean® hat sich bewährt. Spülwasser bzw. Restbrühe auf die zuvor behandelte Fläche ausbringen.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). NN134 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
NN370 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft.
NN3842 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
NO686 Das Mittel wird als schädigend für Regenwurmpopulationen eingestuft.

Wasserorganismen

NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

EO005-2 SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften.
SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SE110 Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS120 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
SS2101 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
SF275-EEHO Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Hopfen bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
SF276-EEOS Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Obstbaumkulturen und in Strauchbeerenobst bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden.
SF276-EEWE Es ist sicherzustellen, dass bei Nachfolgearbeiten/Inspektionen mit direktem Kontakt zu den behandelten Pflanzen/Flächen nach der Anwendung in Weinbau bis einschließlich Ernte lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk sowie Schutzhandschuhe getragen werden. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten. Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


Für die Anwendung in Kernobst (Schorf, ab Walnussgröße), Johannisbeer,- und Himbeerartiges Beerenobst (Freiland), Himbeere (Freiland), Heidelbeere (Freiland), Brombeere, Kartoffel (Phytophthora), Knollensellerie, Wurzel- und Knollengemüse (ausgen.: Möhre, Knollensellerie), Kohlrabi (Freiland), Weinreben, Zierpflanzen, Speisezwiebeln, Zwiebelgemüse (Bundzwiebel), Gurken, Zucchini, Patisson, Kürbis, Kopfkohle (Freiland), Salat-Arten (Freiland), Spargel sowie Spinat und verwandte Arten, Knoblauch, Schalotten und Perlzwiebeln gilt: (NW605-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
Kernobst (Schorf, ab Walnussgröße): reduzierte Abstände: 50% 10 m, 75% 10 m, 90% *.
Kartoffeln (Phytophthora), Knollensellerie, Zierpflanzen (Pflanzenhöhe bis 50 cm), Speisezwiebeln, Zwiebelgemüse (Bundzwiebel), Möhre, Salat-Arten, Kopfkohle, Wurzel- und Knollengemüse (ausgen.: Möhre, Knollensellerie), Kohlrabi, Knoblauch, Perlzwiebel, Schalotte, Spinat und verwandte Arten: reduzierte Abstände: 50% 5 m, 75% *, 90% *.
Weinrebe gegen Falscher Mehltau und Schwarzfäule: reduzierte Abstände: 50% 10 m, 75% 5 m, 90% *.

Zierpflanzen: Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm: reduzierte Abstände: 50% 10 m, 75% 10 m, 90% 5 m.
Weinrebe (Roter Brenner), Zierpflanzen (Pflanzenhöhe über 125 cm), Johannisbeer,- und Himbeerartiges Beerenobst, Himbeere, Heidelbeere, Brombeere: reduzierte Abstände: 50% 15 m, 75% 10 m, 90% 5 m.
Gurke, Spargel, Zucchini, Patisson, Kürbis: reduzierte Abstände: 50% 5 m, 75% 5 m, 90% *.


Für die Anwendung in Kernobst (Schorf, ab Walnussgröße), Johannisbeer,- und Himbeerartiges Beerenobst (Freiland), Himbeere (Freiland), Heidelbeere (Freiland), Brombeere, Kartoffel (Phytophthora), Knollensellerie, Wurzel- und Knollengemüse (ausgen.: Möhre, Knollensellerie), Kohlrabi (Freiland), Weinreben, Zierpflanzen, Speisezwiebeln, Zwiebelgemüse (Bundzwiebel), Gurken, Zucchini, Patisson, Kürbis, Kopfkohle (Freiland), Salat-Arten (Freiland), Spargel sowie Spinat und verwandte Arten, Knoblauch, Schalotten und Perlzwiebeln gilt: (NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Kernobst (Schorf, ab Walnussgröße), Weinrebe (Falscher Mehltau, Schwarzfäule): 15 m.
Speisezwiebeln, Spargel, Möhre, Salat-Arten, Kopfkohle, Spinat und verwandte Arten: 10m.
Kartoffeln, Gurke, Zucchini, Patisson, Kürbis, Knoblauch, Schalotte, Perlzwiebel, Zwiebelgemüse (Bundzwiebel), Knollensellerie,
Wurzel- und Knollengemüse (ausgen.: Möhre, Knollensellerie), Kohlrabi, Zierpflanzen bis 50 cm): 5 m.
Weinrebe (Roter Brenner), Zierpflanzen (Pflanzenhöhe 50 bis 125 cm und über 125 cm), Johannisbeer,- und Himbeerartiges Beerenobst, Himbeere, Heidelbeere, Brombeere: 20 m.


Für die Anwendung in Hopfen, Kernobst (Obstbaumkrebs, Feuerbrand und Schorf, vor der Blüte) sowie Steinobst gilt: (NW607-1 ) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Hopfen: reduzierte Abstände: 75% 20 m, 90% 15 m.
Kernobst: (Feuerbrand und Schorf, vor der Blüte): reduzierte Abstände: 50% 20 m, 75% 15 m, 90% 10 m.
Kernobst: (Obstbaumkrebs): reduzierte Abstände: 75% 20 m, 90% 15 m.
Steinobst (Pseudomonas syringae und pilzliche Blattfleckenerreger, bis vor der Blüte, Valsa leucostoma, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Zwetschge), Walnuss: reduzierter Abstand: 90% 20 m;
Steinobst (pilzliche Blattfleckenerreger, nach der Ernte): reduzierte Abstände: 75% 15 m, 90% 10 m.


Für die Anwendung in Erdbeeren im Freiland gilt: (NW608-1 ) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
5 m.


Für die Anwendung im Kernobst (Nectria), in Weinreben (Roter Brenner) und im Steinobst gegen pilzliche Blattfleckenerreger (nach der Ernte) gilt: (NT101) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.


Für die Anwendung im Steinobst gegen Pseudomonas syringae (bis vor der Blüte und nach der Ernte), pilzliche Blattfleckenerreger (bis vor der Blüte) und Valsa leucostoma sowie für die Anwendung in Aprikose, Pfirsich, Pflaume, Zwetschge und Walnuss gilt: (NT102) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.


Für die Anwendung im Hopfen gilt: (NT107) Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Zusätzlich muss die Anwendung in einer darauf folgenden Breite von mindestens 20 m mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.


(NT620-1) Die maximale Gesamtaufwandmenge von 3000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr darf auf derselben Fläche - mit Ausnahme von 4000 g Reinkupfer pro Hektar und Jahr im Hopfenbau und gegen Schwarzfäule im Weinbau - auch in Kombination mit anderen Kupfer enthaltenden Pflanzenschutzmitteln nicht überschritten werden.


(NH621) Reinkupfergehalt von Cuprozin progress: 250 g/l.


Für die Anwendung im Weinbau gilt: (NT621-1) In einem Fünfjahreszeitraum (der das aktuelle Jahr und die vorausgegangenen vier Kalenderjahre umfasst) darf in der Summe eine Gesamtaufwandmenge von 17.500 g Reinkupfer pro Hektar im Weinbau nicht überschritten werden.


Für die Anwendung im Weinbau gilt: (NT622) In den Jahren, in denen eine Gesamtaufwandmenge von 3.000 g Reinkupfer pro Hektar im Weinbau überschritten wird, ist dies unter Angabe der tatsächlich verwendeten Menge und der Größe der behandelten Rebfläche flächengenau der zuständigen Behörde des Landes bis zum 30. November des jeweiligen Jahres zu melden.


Für die Anwendung im Weinbau gilt: (NT623) Im Weinbau sind die Gesamtaufwandmengen je Hektar und Jahr flächengenau in geeigneter Form zu dokumentieren; die Aufzeichnungen sind mindestens 5 Jahre aufzubewahren.

Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise
Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen und vor Wiederverwendung gründlich reinigen. Bei Gefahr der Bewusstlosigkeit, Lagerung und Transport in stabiler Seitenlage.
Nach Einatmen
Betroffene Person aus der Gefahrenzone bringen. Für Frischluft sorgen. Bei unregelmäßiger Atmung/Atemstillstand: künstliche Beatmung. Sofort Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt
Sofort abwaschen mit Wasser und Seife. Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen. Auge unter Schutz des unverletzten Auges 10 - 15 Minuten unter fließendem Wasser bei weitgespreizten Lidern spülen. Augenärztliche Behandlung.
Nach Verschlucken
Sofort ärztlichen Rat einholen. Mund gründlich mit Wasser spülen. Bewusstlosen Personen darf nichts eingeflößt werden.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Behälter dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Nicht zusammen mit Lebensmitteln lagern.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA® sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA® mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de.
Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS05 , GHS07 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

Gefahrenbestimmende Komponente:

Kupferdihydroxid

Gefahrenhinweise:

H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
H318 Verursacht schwere Augenschäden.
H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.

Sicherheitshinweise:

P261 Einatmen von Nebel / Dampf / Aerosol vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P501 Inhalt/Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
SP1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.

Haftung

Haftung

Da die Anwendung des Mittels und die während der Anwendung herrschenden Gegebenheiten, z. B. das Wetter, außerhalb unseres Einflusses liegen, übernehmen wir nur eine Haftung für gleichbleibende Beschaffenheit.

Registrierte Marke

Cuprozin®: reg. WZ Spiess-Urania Chemicals GmbH
Dithane®: reg. WZ Indofil Industries B.V.
Valbon®: reg. WZ Kumiai Chemical Industry Co., Ltd., Japan
Zinkuran®: reg. WZ Certis Europe B.V.
Agroclean®: reg. WZ Certis Europe B.V.
Frutogard®: reg. WZ Certis Europe B.V.
PAMIRA®: reg. IVA (Industrieverband Agrar)
Zulassungsinhaber: Spiess-Urania Chemicals GmbH Frankenstraße 18 bD 20097 HamburgTelefon 040-23652-0 Telefax 040-23652-255
Hersteller: Spiess-Urania Chemicals GmbH Frankenstraße 18 BD 20097 HamburgTelefon (040) 23 652-0 Telefax (040) 23 652-255
Vertriebspartner: Certis Europe B.V. Frankenstraße 18 b D 20097 HamburgTelefon + 49 40 60772640-0 Telefax Beratungsnummer 0800 8300 301

Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel, Biozide und andere Produkte
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“
Für andere Produkte: „Dünger, Zusatzstoffe, u.a. vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“