Neudosan® Neu

Insektizid/Akarizid

Zulassung
034207-60
Gelistet in der Betriebsmittelliste für den ökologischen Landbau in Deutschland.

Wirkstoff:

515 g/l Fettsäure-Kaliumsalze (Kali-Seife)

weitere Bestandteile:

ca. 40 g/l Dodecanol als Netzmittel

Formulierung:

Wasserlösliches Konzentrat (SL)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)
ArtikelnummerPackungsgrößen
1090491061x10 l Kanister

Piktogramm:

GHS07 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Kontaktinsektizid und Akarizid gegen Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen im Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau.

Vor Frost schützen. Nur für den beruflichen Anwender.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise

Die Wirkstoffe von Neudosan Neu sind Kaliumsalze natürlicher Fettsäuren. Insgesamt kommen in der Natur 50 natürliche Fettsäuren vor. Neudosan Neu enthält im wesentlichen drei Fettsäuren, deren insektizide Wirkung besonders gut ist. Diese Fettsäuren werden aus Rapsöl gewonnen und anschließend mit Kalilauge verseift. Der Wirkstoff zerstört die Zellstruktur weichhäutiger Insekten, sodass die Zellinhaltsstoffe austreten. Die Schädlinge vertrocknen gewissermaßen in der Spritzbrühe. Zusätzlich werden die Atmungsorgane (Tracheen) geschädigt. Nach Antrocknen des Spritzbelages ist keine insektizide Aktivität mehr vorhanden. Durch die Spritzung mit Neudosan Neu werden die Schädlinge bereits nach kurzer Zeit abgetötet. Im Gegensatz zu Insektiziden, die das Nervensystem der Insekten angreifen, bleiben die abgetöteten Schädlinge noch kurzzeitig an den Blättern haften, bevor sie eintrocknen und herabfallen. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die tropfnasse Spritzung von Blattober- und -unterseiten. Wirkt nur auf direkt getroffene Schädlinge. Weiches Wasser (z.B. Regenwasser) ist vorzuziehen, hartes Wasser kann die Wirkung herabsetzen. Neudosan Neu wirkt in der Regel sowohl gegen Larven und Nymphen, als auch gegen erwachsene Tiere.


Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe) Fettsäure-Kaliumsalze (Kali-Seife): unbekannt

Wirkungsspektrum

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
BeerenobstBlattläuse
Blatt- und StielgemüseBlattläuse (ausgenommen: Grüne Salatblattlaus/Große Johannisbeerblattlaus)
Blattgemüse, StielmusBlattläuse (ausgenommen: Grüne Salatblattlaus/Große Johannisbeerblattlaus)
Frische KräuterBlattläuse
FruchtgemüseBlattläuse, Spinnmilben , Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen
Gemüsekulturen (Jungpflanzenanzucht)Blattläuse
Hülsengemüse (zur Verwendung als Trockengemüse)Blattläuse
KernobstBlattläuse (ausgenommen: Blutlaus), Blattsauger-Arten (Psylla-spec.), Spinnmilben
KohlgemüseBlattläuse, Weiße Fliegen
SprossgemüseBlattläuse
SteinobstBlattläuse
Wurzel- und KnollengemüseBlattläuse
ZierpflanzenBlattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen
ZwiebelgemüseBlattläuse

Anwendung

Hinweise zur Sachgerechten Anwendung

Bei Befallsbeginn 2 %ig spritzen, d.h. 200 ml auf 10 l Wasser. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist die tropfnasse Spritzung von Blattober- und Unterseiten. Wirkt nur auf direkt getroffene Schädlinge. Weiches Wasser (z. B. Regenwasser) verwenden, hartes Wasser kann die Wirkung herabsetzen. Neudosan Neu wirkt in der Regel sowohl gegen Larven und Nymphen als auch gegen erwachsene Tiere. Anwendung frühmorgens bei niedrigen Temperaturen vornehmen. Behandlung insbesondere bei Weißen Fliegen und Spinnmilben im Abstand von 5 bis 7 Tagen wiederholen. Max. 5 Anwendungen (bei Gemüsejungpflanzen max. 2 Anwendungen).

Besondere Anwendungsempfehlungen:
Die Neudosan Neu-Anwendung sollte generell nicht in praller Sonne und bei großer Hitze durchgeführt werden, da sonst die Wirksamkeit nachlässt bzw. Pflanzenschäden auftreten können.

Erfolgskontrolle:
Abgetötete Schädlinge bleiben zuweilen an den Blättern haften.

Anwendung

GEMÜSEBAU

Pflanzenerzeugnisse:Blattgemüse, Stielmus
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse (ausgenommen: Grüne Salatblattlaus/Große Johannisbeerblattlaus)
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Stadium der Kultur: für kopfbildende Salate nur bis BBCH 41
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: - Pflanzengröße bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
WP732 Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
Pflanzenerzeugnisse:Blatt- und Stielgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse (ausgenommen: Grüne Salatblattlaus/Große Johannisbeerblattlaus)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: für kopfbildende Salate nur bis BBCH 41
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn und bei Befall, unter Beachtung der Schadensschwelle
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzenhöhe bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe von 50 bis 125cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Frische Kräuter
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Fruchtgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse, Spinnmilben
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen oder nach Befallsbeginn
oder ab Warndienstaufruf
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzenhöhe bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe von 50 bis 125cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe über 125 cm: 36 l/ha in 1800 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Fruchtgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Pflanzengröße über 125 cm: 36 l/ha in 1800 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
WP732 Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
Pflanzenerzeugnisse:Gemüsekulturen (Jungpflanzenanzucht)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung:2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
WP732 Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
Pflanzenerzeugnisse:Hülsengemüse (zur Verwendung als Trockengemüse)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzenhöhe bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe von 50 bis 125cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe über 125 cm: 36 l/ha in 1800 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Kohlgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse, Weiße Fliegen
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzenhöhe bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe von 50 bis 125cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Sprossgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
WP732 Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
Pflanzenerzeugnisse:Wurzel- und Knollengemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Freiland und Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzenhöhe bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzenhöhe von 50 bis 125cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Für die Anwendung im Gewächshaus gilt:
WP732 Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
Pflanzenerzeugnisse:Zwiebelgemüse
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzenhöhe bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

OBSTBAU

Pflanzenerzeugnisse:Beerenobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: 20 l/ha
Wasseraufwandmenge: in 1000 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Kernobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse (ausgenommen: Blutlaus), Blattsauger-Arten (Psylla-spec.), Spinnmilben
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: 10 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

Pflanzenerzeugnisse:Steinobst
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: 10 l/ha und je m Kronenhöhe
Wasseraufwandmenge: in 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).

ZIERPFLANZENBAU

Pflanzenerzeugnisse:Zierpflanzen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Blattläuse, Spinnmilben, Weiße Fliegen
Anwendungsbereich: Gewächshaus
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 5
In der Kultur bzw. je Jahr: 5
im Abstand von 5 bis 7 Tagen
Anwendungstechnik: spritzen, behandeln bis zur sichtbaren Benetzung
Aufwandmenge: Pflanzengröße bis 50 cm: 18 l/ha in 900 l Wasser/ha
Pflanzengröße 50 bis 125 cm: 27 l/ha in 1350 l Wasser/ha
Pflanzengröße über 125 cm: 36 l/ha in 1800 l Wasser/ha
Wartezeit: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung (N).
WP732 Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

Neudosan Neu sollte solo ausgebracht werden. Wenn entgegen dieser Empfehlung Mischungen verwendet werden, dann sollte die Pflanzenverträglichkeit unbedingt vorher getestet werden. Bei Mischungen sollte Neudosan Neu als letzte Komponente beigegeben werden. Neudosan Neu ist nicht mischbar mit Promanal® Neu, Spruzit® Neu und Düngern. Der Zusatz von Netzmitteln ist nicht erforderlich und wegen eventueller Pflanzenschäden auch nicht empfehlenswert.

Ansetzen der Spritzbrühe

Bitte verwenden Sie beim Ansetzen der Spritzbrühe ein Antischaummittel, wie z.B. CERTIS® Schaumstopp.

Technik

Neudosan Neu ist ein reines Kontaktmittel. Daher müssen die Pflanzen von allen Seiten vollständig benetzt werden. Eine Ausbringung im Nebelverfahren ist nicht möglich. Spritzbrühe mit weichem Wasser ansetzen. Neudosan Neu sollte mit weichem Leitungswasser oder Regenwasser angesetzt werden. Bei Wasserhärten von über 15 °dH lässt die Wirksamkeit nach. Auch hohe Eisengehalte im Wasser können die Wirksamkeit herabsetzen. Die Spritzung sollte bei niedrigen Temperaturen und geringer Sonneneinstrahlung erfolgen. Daher Neudosan Neu in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend anwenden, wenn die Temperaturen niedriger sind und die Luftfeuchtigkeit höher ist. Je länger die Pflanzenoberfläche nach der Spritzung feucht bleibt (mind. 10 Min.), umso besser ist die Wirksamkeit des Präparates.

Verträglichkeit

Zierpflanzenbau, Baumschulen:
Veilchen, Fuchsien, Alpenveilchen, Efeu, Pantoffelblumen, Weihnachtssterne, Christdorn, Farne, Dracaenenarten und Sonnenblumen können auf die Behandlung mit Neudosan Neu empfindlich reagieren.
Bei Gewächshausrosen können direkt nach dem Wiederaustreiben in der lichtarmen Jahreszeit unter Umständen Schäden nach einer Behandlung mit Neudosan Neu auftreten. Neudosan Neu ist nicht blütenverträglich.
Bei Nordmanntannen kann es unter Umständen zu Nadelverbräunungen kommen.
Vor der Behandlung größerer Bestände sollten unbedingt einige Pflanzen auf Empfindlichkeit getestet werden.
Obstbau:
Bei Spritzungen während der Blütezeit hat Neudosan Neu eine leicht ausdünnende Wirkung. Empfindliche Apfelsorten können bei der Behandlung während und kurz nach der Blüte mit Berostungen reagieren. Weiterhin können unter Umständen Blattschäden auftreten.
Einige Zwetschgensorten (z. B. Ersinger) können ihre typische Blaufärbung verlieren. Gemüsebau: Neudosan Neu zeichnet sich hier durch eine allgemein gute Pflanzenverträglichkeit aus.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). NN3001 Das Mittel wird als schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
NN410 Das Mittel wird als schädigend für Populationen von Bestäuberinsekten eingestuft. Anwendungen des Mittels in die Blüte sollten vermieden werden oder insbesondere zum Schutz von Wildbienen in den Abendstunden erfolgen.
NN1002 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.

Wasserorganismen

NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SF245-02 Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW470) Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(SS110-1) Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.


(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS206) Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.


Für die Freillandanwendung in Fruchtgemüse und Hülsengemüse gilt: (NT101) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.


Für die Freillandanwendung in Beerenobst, Steinobst und Kernobst gilt: (NT108) Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Zusätzlich muss die Anwendung in einer darauf folgenden Breite von mindestens 20 m mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.


Für die Freillandanwendung in Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse, Zwiebelgemüse, Blatt- und Stielgemüse gilt: (NW605-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse, Zwiebelgemüse, Blatt- und Stielgemüse: reduzierte Abstände: 50% 5 m, 75% 5 m, 90% *


Für die Freillandanwendung in Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse, Zwiebelgemüse, Blatt- und Stielgemüse gilt: (NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse, Zwiebelgemüse, Blatt- und Stielgemüse: 10m


Für die Freillandanwendung in Beerenobst, Fruchtgemüse, Hülsengemüse, Steinobst und Kernobst gilt: (NW607-1 ) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
Beerenobst: reduzierter Abstand: 90% 20 m
Fruchtgemüse, Hülsengemüse: reduzierte Abstände: 50% 20 m, 75 % 15 m, 90 % 10 m
Steinobst, Kernobst: reduzierter Abstand: 90% 20 m


Für die Freillandanwendung in Beerenobst, Fruchtgemüse, Hülsengemüse, Kohlgemüse, Steinobst, Kernobst, Wurzel- und Knollengemüse, Zwiebelgemüse, Blatt- und Stielgemüse gilt: (NW706) Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.

Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise
Keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Bei anhaltenden Beschwerden Arzt hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung und Schuhe ausziehen und vor Wiederverwendung gründlich reinigen.
Nach Einatmen
Betroffene Person unter Einhaltung geeigneter Atemschutzmaßnahmen aus der Gefahrenzone bringen. Für Frischluft sorgen.
Nach Hautkontakt
Bei Berührung mit der Haut abwaschen mit viel Wasser.
Nach Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen. Auge unter Schutz des unverletzten Auges 10-15 Minuten unter fließendem Wasser bei weitgespreizten Lidern spülen.
Nach Verschlucken
Sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen. Kein Erbrechen einleiten. Mund gründlich mit Wasser spülen. Bewusstlosen Personen darf nichts eingeflößt werden.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Behälter trocken, dicht geschlossen halten und an einem kühlen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Vor Frost schützen. Vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen. Nicht zusammen mit Lebensmitteln lagern. Nicht zusammen mit Futtermitteln lagern.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA® sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA® mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de.
Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.
Spritzbrühereste vermeiden! Nie mehr Spritzbrühe ansetzen, als unbedingt gebraucht wird.

Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS07 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

H315 Verursacht Hautreizungen.
H335 Kann die Atemwege reizen.
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P304+P340 BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
P312 Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P501 Inhalt/Behälter dem Sonderabfall zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
SP1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.

Haftung

Haftung

Da die Anwendung des Mittels und die während der Anwendung herrschenden Gegebenheiten, z. B. das Wetter, außerhalb unseres Einflusses liegen, übernehmen wir nur eine Haftung für gleichbleibende Beschaffenheit.

Registrierte Marke

Neudosan®: reg. WZ W. Neudorff GmbH KG
CERTIS®: reg. WZ Certis Europe B.V.
Promanal® : reg. WZ W. Neudorff GmbH KG
Spruzit®: reg. WZ W. Neudorff GmbH KG
PAMIRA®: reg. IVA (Industrieverband Agrar)
Zulassungsinhaber: W. NEUDORFF GmbH KG An der Mühle 3D 31860 EmmerthalTelefon +49 (0) 5155-624-0
Hersteller: W. Neudorff GmbH KG An der Mühle 3DE 31860 EmmerthalTelefon +49 (0) 5155-624-0
Vertriebspartner: Certis Europe B.V. Frankenstraße 18 b D 20097 HamburgTelefon + 49 40 60772640-0 Telefax Beratungsnummer 0800 8300 301

Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel, Biozide und andere Produkte
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“
Für andere Produkte: „Dünger, Zusatzstoffe, u.a. vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“

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