Tolclofos-Methyl 25 SC

Fungizid

Zulassung
008121-00

Wirkstoff:

250 g/l Tolclofos-Methyl (25 Gew.%)

Formulierung:

Suspensionskonzentrat (SC)

Bienen:

nicht gefährdet (B3)
ArtikelnummerPackungsgrößen
1070490434x5 l Kanister

Piktogramm:

GHS07 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Beizmittel gegen Rhizoctonia solani an Kartoffeln;

Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise

Tolclofos-Methyl 25 SC ist ein flüssiges Beizmittel gegen knollenbürtige Infektionen mit Rhizoctonia solani, dem Haupterreger der Auflaufkrankheiten an Kartoffeln (Pockenkrankheit, Wurzeltöterkrankheit, Weißhosigkeit oder Stängelfäule).


Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Tolclofos-Methyl: F3

Wirkungsspektrum

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Kartoffel (zur Pflanzguterzeugung)Rhizoctonia solani
SpeisekartoffelRhizoctonia solani

Anwendung

Hinweise zur Sachgerechten Anwendung



Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Speisekartoffel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Rhizoctonia solani
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Knolle im Ruhestadium, nicht gekeimt bis Ende der Keimruhe: Keime 2-3 mm (BBCH 00 bis 03)
Anwendungszeitpunkt: beim Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 60 ml/dt
Wasseraufwandmenge: maximal 80 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: maximaler Mittelaufwand 2,04 l/ha (entsprechend maximal 34 dt Pflanzkartoffeln/ha)
SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
Pflanzenerzeugnisse:Kartoffel (zur Pflanzguterzeugung)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Rhizoctonia solani
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Knolle im Ruhestadium, nicht gekeimt bis Ende der Keimruhe: Keime 2-3 mm (BBCH 00 bis 03)
Anwendungszeitpunkt: beim Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 60 ml/dt
Wasseraufwandmenge: maximal 80 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: maximaler Mittelaufwand 2,7l/ha (entsprechend maximal 45 dt Pflanzkartoffeln pro ha).
SB199 Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.
SS2202 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
Pflanzenerzeugnisse:Speisekartoffel
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Rhizoctonia solani
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Knolle im Ruhestadium, nicht gekeimt bis Ende der Keimruhe: Keime 2-3 mm (BBCH 00 bis 03)
Anwendungszeitpunkt: vor dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 60 ml/dt
Wasseraufwandmenge: maximal 2l/t
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: maximaler Mittelaufwand 2,04 l/ha (entsprechend 34 dt Pflanzkartoffeln/ha)
SF280 Es ist sicherzustellen, dass bei Tätigkeiten mit direktem Kontakt zu den behandelten Kartoffeln nach der Anwendung und bis einschließlich Pflanzen der Knollen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
SS207-1 Bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels sind Arbeitskleidung, festes Schuhwerk, Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und ein flüssigkeitsdichter Schutzanzug zu tragen.
SS332-1 Bei der Reinigung der Applikationstechnik sind Arbeitskleidung, festes Schuhwerk, Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und ein flüssigkeitsdichter Chemikalienschutzanzug zu tragen.
Pflanzenerzeugnisse:Kartoffel (zur Pflanzguterzeugung)
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Rhizoctonia solani
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Knolle im Ruhestadium, nicht gekeimt bis Ende der Keimruhe: Keime 2-3 mm (BBCH 00 bis 03)
Anwendungszeitpunkt: vor dem Pflanzen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
Anwendungstechnik: spritzen
Aufwandmenge: 60 ml/dt
Wasseraufwandmenge: maximal 2l/t
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).
Sonstige Hinweise: maximaler Mittelaufwand 2,7 l/ha (entsprechend maximal 45 dt Pflanzkatoffeln pro ha)
SF280 Es ist sicherzustellen, dass bei Tätigkeiten mit direktem Kontakt zu den behandelten Kartoffeln nach der Anwendung und bis einschließlich Pflanzen der Knollen lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk getragen werden.
SS207-1 Bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels sind Arbeitskleidung, festes Schuhwerk, Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und ein flüssigkeitsdichter Schutzanzug zu tragen.
SS332-1 Bei der Reinigung der Applikationstechnik sind Arbeitskleidung, festes Schuhwerk, Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) und ein flüssigkeitsdichter Chemikalienschutzanzug zu tragen.

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

Kartoffelanwendung:
Beim Einsatz von phosphathaltigen Flüssigdüngern wird empfohlen, die Mischverträglichkeit vor der Anwendung zu prüfen.
Zur Befallsminderung der Schwarzbeinigkeit empfehlen wir eine Zugabe von Cuprozin® progress (14 ml/dt) beim Legen oder vorm Legen.

Technik

Hinweise zur Anwendung an der Legemaschine:
Tolclofos-Methyl 25 SC wird auf die Kartoffeln gesprüht. Nur ein gleichmäßiger Sprühbelag auf der gesamten Knollenoberfläche gewährleistet einen sicheren Schutz. Die Beizung erfolgt beim Legen der Kartoffeln an der Pflanzmaschine. Tolclofos-Methyl 25 SC wird dabei auf die aus der Becherkette herabfallenden Knollen gesprüht. Hierzu werden maximal 2,04 l bezogen auf max. 34 dt Pflanzgut/ha (Speiseware) bzw. 2,7 l bezogen auf max. 45 dt Pflanzgut/ha (zur Pflanzguterzeugung) in maximal 80 l Wasser/ha verdünnt und mit entsprechenden Geräten, die von den Firmen Lechler und Spraying Systems angeboten werden, aufgesprüht. Die herabfallenden Knollen werden hierbei jeweils von 2 Düsen angesprüht, so dass sie allseitig benetzt werden. Die Aufwandmenge von Tolclofos-Methyl 25 SC ist mit der unverdünnten Anwendung des Mittels gleich. Die genaue Geräteeinstellung und ständige Überwachung ist Voraussetzung für das einwandfreie Arbeiten dieser Geräte.
- Die Beizung mit Tolclofos-Methyl 25 SC darf nur mit gesäuberten Geräten erfolgen, in denen sich keine Rückstände anderer Beizmittel mehr befinden.
- Auf eine gute Pflanzgutqualität muss geachtet werden. Das Pflanzgut muss in einwandfreiem Zustand sein, d.h. trocken und frei von Pilzkrankheiten, Schädlingen, bakterieller Fäulnis und Beschädigungen. Ansonsten kann der Auflauf, unabhängig von der Beizung, negativ beeinflusst werden.

Hinweise zur Anwendung im Lagerhaus:
Maximaler Mittelaufwand 2,04 l/ha bezogen auf maximal 34 dt Pflanzgut/ha (Speiseware) bzw. 2,7 l/ha bezogen auf maximal 45 dt Pflanzgut/ha (zur Pflanzguterzeugung) in maximal 2 l/t Wasser verdünnt.
Tolclofos-Methyl 25 SC wird unverdünnt mit der angegebenen Aufwandmenge von 60 ml/100 kg Pflanzgut im ULV-Verfahren gesprüht. Mit dem "Mafex®-Feinsprühgerät" der Firma Mantis ULV Sprühgeräte GmbH, Vierlander Straße 11a, D-21502 Geesthacht, steht ein stationäres Sprühgerät mit Rotationsdüsen zur Verfügung. Mittels Rollenbändern, die das Drehen der Knollen in einlagiger Schicht bewirken, werden die Pflanzkartoffeln an das auf dem Rollenband montierte und genau eingestellte Sprühgerät herangeführt. Dabei ist auf einen gleichmäßigen, einlagigen Kartoffelstrom zu achten. Tolclofos-Methyl 25 SC wird auf die Kartoffeln gesprüht. Nur ein gleichmäßiger Sprühbelag auf der gesamten Knollenoberfläche gewährleistet einen sicheren Schutz.
- Eine Vorratsbeizung, auch von Pflanzgut, das zum Vorkeimen bestimmt ist, ist möglich. Auch vorgekeimte Kartoffeln können behandelt werden. Die genaue Geräteeinstellung und ständige Überwachung ist Voraussetzung für das einwandfreie Arbeiten dieser Geräte.
- Die Beizung mit Tolclofos-Methyl 25 SC darf nur mit gesäuberten Geräten erfolgen, in denen sich keine Rückstände anderer Beizmittel mehr befinden.
- Auf eine gute Pflanzgutqualität muss geachtet werden. Das Pflanzgut muss in einwandfreiem Zustand sein, d.h. trocken und frei von Pilzkrankheiten, Schädlingen, bakterieller Fäulnis und Beschädigungen. Ansonsten kann der Auflauf, unabhängig von der Beizung, negativ beeinflusst werden.
- Empfehlung: Die Wasseraufwandmenge sollte aus eigenen Erfahrungen max. 5% betragen.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

NB663 Aufgrund der durch die Zulassung festgelegten Anwendungen des Mittels werden Bienen nicht gefährdet (B3). NN1001 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Wasserorganismen

NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

Gewässerschutz

Für die Anwendung gegen Rhizoctonia solani an Kartoffeln gilt folgende Kennzeichnungsauflage:
NW642-1 Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB005 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.
SB010 Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
SB111 Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
SB166 Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.
SS110-1 Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel sind Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
SS2101 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS530 Gesichtsschutz tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise
Bei anhaltenden Beschwerden Arzt hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen und vor Wiederverwendung gründlich reinigen.
Nach Einatmen
Betroffene Person aus der Gefahrenzone bringen. Für Frischluft sorgen.
Nach Hautkontakt
Sofort abwaschen mit Wasser und Seife. Bei andauernder Hautreizung Arzt aufsuchen.
Nach Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen. Auge unter Schutz des unverletzten Auges 10 - 15 Minuten unter fließendem Wasser bei weitgespreizten Lidern spülen. Augenärztliche Behandlung.
Nach Verschlucken
Sofort ärztlichen Rat einholen. Mund gründlich mit Wasser spülen. Bewusstlosen Personen darf nichts eingeflößt werden. Kein Erbrechen einleiten.

Hinweise für den Arzt:

Kein Atropin!

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Behälter dicht geschlossen halten und an einem kühlen, frostfreien und gut gelüfteten Ort aufbewahren. Nicht zusammen mit Lebensmitteln lagern. Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln lagern.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA® sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA® mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de.
Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Kennzeichnung gemäß CLP

Piktogramm:

GHS07 , GHS09

Signalwort:

Achtung

Gefahrenhinweise:

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P302+P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser und Seife waschen.
P333+P313 Bei Hautreizung oder -ausschlag: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt/Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 208 Enthält O-(2,6-Dichloro-p-tolyl)-O,O-dimethylthiophosphat (Tolclofos-methyl). Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
SP1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.

Haftung

Haftung

Da die Anwendung des Mittels und die während der Anwendung herrschenden Gegebenheiten, z. B. das Wetter, außerhalb unseres Einflusses liegen, übernehmen wir nur eine Haftung für gleichbleibende Beschaffenheit.

Registrierte Marke

Cuprozin®: reg. WZ Spiess-Urania Chemicals GmbH
Mafex®: reg. WZ Mantis
PAMIRA®: reg. IVA (Industrieverband Agrar)
Zulassungsinhaber: Sumitomo Chemical Agro Europe S.A.S. Parc d'Affaires de Crécy 10A, Rue de la Voie LactéeFR 69370 Saint Didier au Mont d'Or

Vertriebspartner: Certis Europe B.V. Frankenstraße 18 b D 20097 HamburgTelefon + 49 40 60772640-0 Telefax Beratungsnummer 0800 8300 301

Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel, Biozide und andere Produkte
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“
Für andere Produkte: „Dünger, Zusatzstoffe, u.a. vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“