TASK® (Unit Area Package UAP)

Herbizid

Zulassung
034457-00

TASK Komponente A

Formulierung:

Wasserdispergierbares Granulat (WG)

Wirkstoff:

32,5 g/kg Rimsulfuron (3,25 Gew.-%) ,
609 g/kg Dicamba (60,9 Gew.-%) (als Natrium-Salz 670 g/kg)

Piktogramm:

GHS05 , GHS09

Signalwort:

Gefahr

TASK Komponente B


Formulierung:

Flüssiger Formulierungshilfsstoff (FHS)

Wirkstoff:

900 g/l Isodecylalkoholethoxylat (90 Gew.-%)

Piktogramm:

GHS05 , GHS07

Signalwort:

Gefahr
ArtikelnummerPackungsgrößen
1080490204x1 (4x307g + 1x1l) Stück
1080490214x1 (4x600g + 2x1l) Stück

Herbizid gegen Hühnerhirse und einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Mais.

TASK®-Komponente A und TASK®-Komponente B müssen in Tankmischung gemeinsam ausgebracht werden.

Anwendung nur durch berufliche Anwender zulässig.


Zur Vermeidung von Nachteilen ist die genaue Beachtung der Gebrauchsanleitung wichtig.
Sicherheitsdatenblatt

Wirkungsweise

TASK ist ein Herbizid mit systemischer Wirkung über Blatt und in eingeschränktem Maße auch über den Boden. Es enthält die Wirkstoffe Rimsulfuron und Dicamba. Rimsulfuron gehört zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe, deren Wirkungsmechanismus in die Gruppe B der HRAC (Herbicide Resistance Action Committee)-Klassifizierung eingestuft ist. Der Wirkstoff Dicamba gehört zur Gruppe der Benzoesäurederivate, dessen Wirkungsmechanismus in die Gruppe O der HRAC -Klassifizierung eingestuft ist. Rimsulfuron wird überwiegend von den Blättern aufgenommen und sehr schnell in der Pflanze verteilt. In empfindlichen Pflanzen hemmt Rimsulfuron das Enzym Acetolactat-Synthase (ALS), das für die Bildung wichtiger Aminosäuren notwendig ist. Nach Aufnahme tritt bei sensiblen Unkräutern ein sofortiger Wachstumsstillstand an Spross und Wurzel ein, der folgende Absterbeprozess kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Dicamba wird hauptsächlich über die Blätter und zu geringeren Teilen auch über den Boden aufgenommen. In empfindlichen Pflanzen beeinträchtigt Dicamba die Weiterleitung und die Funktion der Auxine. Das Wachstum und damit die Nährstoff- und Wasserkonkurrenz der gegenüber TASK empfindlichen Unkräuter und Ungräser zur Kulturpflanze endet praktisch mit der Behandlung. Die beste und schnellste Wirkung erzielt TASK bei warmem, wüchsigem Wetter. In Maispflanzen werden die Wirkstoffe schnell abgebaut. * Dicamba: ein Wirkstoff erforscht und entwickelt durch Novartis Pflanzenschutz AG, Basel, Schweiz.


Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe) Rimsulfuron: B , Dicamba: O

Wirkungsspektrum

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
MaisHühnerhirse und einjährige zweikeimblättrige Unkräuter

Wirkungsspektrum


(WH9161)



- TASK erzielt die beste Wirkung auf kleine, intensiv wachsende Schadgräser und Unkräuter.

- Hirsearten werden ab dem 2-Blattstadium bis zur Bestockung erfasst.

- Borstenhirse und Flughafer sollen zum Behandlungszeitpunkt 3 - 4 Blätter ausgebildet haben.

- Die Unkräuter sollten sich zum Zeitpunkt der Behandlung im 2 - 6-Blattstadium befinden.

- Bei warmem, wüchsigem Wetter auf trockene Pflanzen spritzen.

TASK bekämpft ein breites Spektrum an Unkräutern und Schadgräsern und erzielt gegen aufgelaufene Wurzelunkräuter, wie z. B. Ackerwinde, Zaunwinde, Distel und Quecken eine gute Wirkung, sofern ausreichend Blattmasse, jedoch noch kein Blütenstand, gebildet wurde. Nachaufläufer werden nicht erfasst.

Zur Erweiterung des Wirkungsspektrums und zur Bekämpfung von Nachaufläufern empfehlen wir die Zumischung eines Bodenherbizides (z. B. Successor® T, Spectrum® Aqua Pack oder Gardo® Gold)




gut bekämpfbar

Ungräser

Vom Auflaufen bis zur Bestockung:



Ackerfuchsschwanz

Ausfallgetreide

Flughafer

Hirse, Borsten-

Hirse, Hühner-

Rispengras, Einjähriges

Windhalm, Gemeiner



Unkräuter

Ackerwinde

Amarant**-Arten

Gänsefuß, Arten

Gänsedistel, Arten

Hederich

Hellerkraut, Acker-

Hirtentäschelkraut

Hohlzahn-Arten

Kamille-Arten

Klettenlabkraut

Knöterich, Ampferblättriger

Knöterich, Floh-

Knöterich, Landwasser-*

Knöterich, Vogel-*

Melde, Gemeine

Raps, Ausfall-+1

Senf, Acker-

Sonnenblume, Ausfall-+2

Taubnessel-Arten

Vogelmiere

Zaunwinde




weniger gut bekämpfbar

Ungräser

Fingerhirse-Arten (gut bekämpft bis Unkraut-Stadium BBCH 13).



Unkräuter

Bingelkraut, Einjähriges

Gänsefuß, Bastard-

Gänsefuß, Vielsamiger

Kamille, Strahllose

Knöterich, Winden

Nachtschatten, Schwarzer

Stiefmütterchen, Acker




nicht ausreichend bekämpfbar

Ehrenpreis, Efeublättriger

Schachtelhalm, Acker-

Ziest, Sumpf-



* = nur bei Einsatz bis BBCH 14 des Unkrautes gute Wirkung

** = auch triazinresistente Arten

+1 = Keine ausreichende Wirkung auf Clearfield®-Sorten

+2 = Keine ausreichende Wirkung auf tribenuronmethyl-tolerante Sonnenblumensorten




Anwendung

Hinweise zur Sachgerechten Anwendung

Zusammen mit der Komponente A muss immer eine entsprechende Menge der Komponente B (0,5 l/ha je 600 g Dose Komponente A) in Tankmischung ausgebracht werden.

Mischungen
Verwenden Sie immer den gesamten Inhalt der Dose (TASK-Komponente A) zur Herstellung der Spritzbrühe (keine Teilmengenentnahme möglich)!

Standardempfehlung - kleine Unkräuter und Ungräser
Unkräuter bis 4 Blatt-Stadium einschließlich Ehrenpreis und aufgelaufener Winde, Hühnerhirse bis Bestockungsbeginn, Borstenhirse bis 3 Blattstadium, samenbürtige Weidelgräser, Windhalm und Ackerfuchsschwanz:
Mischung von 1 Dose TASK-Komponente A + 0,25l TASK-Komponente B für 1,0 ha (entspricht ca. 300 g/ha + 0,25 l/ha) mit Bodenherbiziden wie Successor® T, Spectrum® Aqua Pack oder Gardo® Gold spritzen.

Späte Anwendung - Problemunkräuter und -ungräser
Unkräuter bis 6-Blattstadium, aufgelaufene Wurzelunkräuter wie Disteln, Winde, Ampfer.
Hühnerhirse während Bestockung, Faden- und Bluthirse bis 3 Blattstadium, Borstenhirse bis Bestockungsbeginn, inkl. Quecke, Flughafer (bis Bestockung), Ausfallgetreide bis Mitte Bestockung, wurzelbürtiges Weidelgras und Grünroggen:
Mischung von 1 Dose TASK-Komponente A für 0,81 ha + 0,3 l/ha TASK -Komponente B mit Bodenherbiziden wie Successor® T, Spectrum® Aqua Pack oder Gardo Gold spritzen.

Bei starken Ampferproblemen im Mais empfehlen wir den Zusatz von 15 g/ha Harmony® SX® sowohl bei Soloeinsatz von TASK als auch bei Einsatz in Mischung mit Successor® T oder Gardo® Gold.
Grundsätzlich sollte TASK eingesetzt werden, wenn sich Schadgräser und Unkräuter im empfindlichen Stadium befinden (siehe Wirkungsspektrum).

Zur Beachtung
Temperatur
- TASK nur bei Temperaturen von 8°C bis max. 25 °C und nicht bei extremen Temperaturschwankungen zwischen Tag (über 25 °C) und Nacht (unter 8 °C) einsetzen.
- Keine Anwendung mit TASK an Tagen mit hohen Temperaturen über 25 °C, verbunden mit starker Sonneneinstrahlung, durchführen.
- In einer Kälteperiode in Verbindung mit nachhaltigen Niederschlägen TASK nicht einsetzen. Nach einer solchen Periode TASK erst wieder einsetzen, wenn sich die Maispflanzen erholt und eine Wachsschicht gebildet haben.
- TASK nicht bei Frost, Frostgefahr und in bereits frostgeschädigten Maisbeständen einsetzen.
- Nicht bei sich sehr langsam erwärmenden Böden einsetzen.
- Nicht bei anhaltender Trockenheit anwenden.
Niederschlag
- TASK nicht bei kühler, feuchter Witterung anwenden.
- Nicht bei Staunässe anwenden.
- Nicht auf regen- oder taunasse Pflanzen, solange sich Wasser auf Blättern oder in der Blatttüte befindet, spritzen.
- Zur Ausnutzung der vollen Blattaktivität sollte für 3 Stunden nach der Spritzung kein Niederschlag fallen.
- Niederschläge kurz nach der Spritzung sowie stark abfallende Temperaturen können den Bekämpfungserfolg mindern. Die Maispflanzen müssen eine Wachsschicht gebildet haben.
Aussaattiefe
- Auf eine ausreichende Saattiefe von zumindest 4 cm ist zu achten.

Bei Nichtbeachtung der Vorsichtsmaßnahmen sind Blattaufhellungen, Einkürzungen und Verdrehungen bei den Kulturpflanzen möglich, die aber in der Regel keinen Einfluss auf den Ertrag haben. TASK kann auch auf Flächen eingesetzt werden, auf denen Vorsaat- oder Nachsaatherbizide angewendet wurden.

Sonstige Hinweise:
- Nicht im Zuchtgarten, in Inzuchtlinien sowie in Zuckermais anwenden.
- Keine Anwendung in Beständen, die zur Saatguterzeugung dienen.
- Nicht in Beständen, die unter Nährstoffmangel, Krankheiten oder Schädlingsbefall leiden, einsetzen.
- Eine mechanische Unkrautbekämpfung sollte frühestens eine Woche nach der Anwendung von TASK durchgeführt werden.

Notfalltelefon: 069 / 643508409
0800-181-7059 (gebührenfrei innerhalb Deutschlands)

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Mais
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Hühnerhirse und einjährige zweikeimblättrige Unkräuter
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: bis zum 4-Blattstadium (BBCH 09-14)
Anwendungszeitpunkt: Frühjahr, nach dem Auflaufen
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 383 g/ha TASK-Komponente A + 0,3 l/ha TASK-Komponente B
Wasseraufwandmenge: 200 bis 400 l/ha
Wartezeit: 60 Tage
Sonstige Hinweise: Im Nachauflaufverfahren spritzen.
TASK mit der praxisüblichen Wasseraufwandmenge ausbringen. Auf gute Benetzung der Schadgräser und Unkräuter ist jedoch zu achten (bei dichtem Bestand Wasseraufwandmenge 400 l/ha). 200 l Wasser/ha sollten nicht unterschritten werden.
WP734 Schäden an der Kulturpflanze möglich.

Mischbarkeit/Technik

Mischbarkeit

TASK ist mischbar mit HARMONY® SX®, Successor®5 T, Gardo®2 Gold, Spectrum®6 Aqua Pack und Callisto®2
Bei Mischungen von TASK ist die Gebrauchsanleitung der Mischpartner unbedingt zu beachten.

Bei Verwendung mehrerer Produkte in einer Tankmischung können unvorhergesehene Wechselwirkungen auftreten. Generell sind die Gebrauchsanleitungen der Mischpartner zu beachten sowie die Grundsätze der Guten Landwirtschaftlichen Praxis. Für eventuell negative Auswirkungen von durch uns nicht empfohlene Tankmischungen haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bitte fordern Sie im Einzelfall telefonische Beratung unter der Hotline: 0800 - 8300 301 an.

TASK darf nicht mit bentazonhaltigen Produkten, Ölen oder Blattdüngern gemischt werden. Derartige Produkte beeinflußen den Abbau von Rimsulfuron in Mais negativ.
Mit TASK behandelte Maisbestände dürfen nicht mit Insektiziden auf Basis organischer Phosphorsäureester oder Thiocarbamaten behandelt werden. Insektizide mit anderen Wirkstoffen können Sie jedoch problemlos einsetzen.

Empfohlene Reihenfolge bei der Mischung von Pflanzenschutzmitteln
1. Wasserlösliche Folienbeutel: WSB
2. Wasserlösliche Granulate: SG
3. Wasserdispergierbare Granulate: WG
4. Wasserlösliche Pulver: WP
5. Suspensionskonzentrate: SC
6. Verkapselte Suspensionen: CS
7. Suspo-Emulsionen: SE
8. Dispersionen in Öl: OD
9. Emulsionen, Öl in Wasser: EW
10. Emulsionskonzentrate: EC
11. Netzmittel (Tenside), Formulierungshilfsstoffe
12. Flüssigdünger und Spurennährstoffe
13. Driftverzögerer

Bei Produkten in Folienbeuteln, bei Pulvern und Granulaten sollte der nächste Mischpartner erst zugegeben werden, wenn eine vollständige Auflösung erfolgt ist.

Ansetzen der Spritzbrühe

Die verwendeten Spritzgeräte müssen frei von Resten anderer Mittel sein. Wir empfehlen dringend, die Spritze entsprechend den Gebrauchsanleitungen vorher verwendeter Präparate zu reinigen.
- Lassen Sie Ihre Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand kontrollieren und einstellen.
- Geben Sie die benötigte Anzahl der Dosen der TASK-Komponente A (Granulat) in den zu 1/4 bis 1/2 gefüllten Spritztank.
- Verwenden Sie immer den gesamten Inhalt der Dose (TASK-Komponente A) zur Herstellung der Spritzbrühe (keine Teilmengenentnahme möglich).
- Das Granulat löst sich innerhalb von wenigen Minuten in Wasser auf.
- Falls Sie TASK in Mischung ausbringen wollen, nach dem vollständigen Auflösen des Granulates den gewünschten Mischpartner dazugeben.
- Abschließend geben Sie die benötigte Menge TASK-Komponente B (Formulierungshilfsstoff) hinzu.
- Die restliche Wassermenge bei laufendem Rührwerk auffüllen.
- Während des Spritzens Rührwerk laufen lassen.

Reinigung

Vor nachfolgendem Einsatz des Spritzgerätes in anderen Kulturen als Mais muss das gesamte Spritzgerät einschließlich der Spritzleitungen sorgfältig gespült werden:
- Spritze vollständig auf dem Feld leerspritzen.
- Technisch unvermeidbare Restmenge im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen und bei laufendem Rührwerk auf behandelter Fläche verspritzen.
- Spritze zweimal hintereinander spülen. Dabei jeweils mindestens 20% des Tankvolumens mit Wasser auffüllen.
- Im ersten Reinigungsdurchgang ein spezielles Reinigungsmittel für Sulfonylharnstoffe zugeben. Die Innenflächen des Tanks mit Wasserstrahl bzw. Reinigungsdüsen abspritzen. Rührwerk für 15 Minuten einschalten.
- Nach jedem Spülvorgang die Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behandelten Fläche verspritzen.
- Reinigen Sie Filter, Düsen und Spritzgestänge separat.

Geeignete Reinigungsmittel
Aufgrund eigener Erfahrungen empfehlen wir die Verwendung von Agroclean® oder All Clear® Extra.
Die Gebrauchsanleitung des eingesetzten Spritzenreinigers ist zu beachten.

Nachbau

(WH960) Nachbaueinschränkungen bestehen nach dem zulassungsgemäßen Einsatz von TASK bei normaler Fruchtfolge nicht. Den Anbau von Winterraps und Zwischenfrüchten im Anwendungsjahr empfehlen wir nicht, wenn der Wirkstoffabbau durch Bodentrockenheit verzögert ist. Sollte ein vorzeitiger Umbruch erforderlich werden, kann erneut Mais nachgebaut werden.

Verträglichkeit

Nach bisherigen Erfahrungen wird TASK von den meisten in Deutschland geprüften Silo- und Körnermaissorten gut vertragen, wenn keine ungünstigen Bedingungen vor, während und nach der Anwendung herrschen.
Maisbestände, die mit TASK behandelt wurden oder werden sollen, dürfen nicht zusätzlich mit einem Insektizid auf der Basis organischer Phosphorsäure-Ester oder Thiocarbamate behandelt werden, um Mais-Unverträglichkeiten zu vermeiden. Dies gilt für Tankmischungen und Behandlungsfolgen während vier Wochen vor und nach der Anwendung von TASK. Die Anwendung von TASK ist möglich auf Flächen, die vor, während oder nach der Saat mit Insektiziden auf Pyrethroid-, Neonicotinoid- oder Carbamat-Wirkstoffbasis behandelt wurden.

Als unverträglich für TASK haben sich nach bisherigen Erfahrungen (Stand 2018) folgende Sorten erwiesen:
GL Aldera, Nescio.
Die genannten Sorten können auch unter günstigen Anwendungsbedingungen durch TASK geschädigt werden.

Für nicht in Deutschland geprüfte Maissorten oder für neu zugelassene Maissorten informieren Sie sich bzgl. der Herbizidverträglichkeit bitte auch bei den Züchtern bzw. deren Vertriebspartnern.

Wirkung auf andere Kulturpflanzen
Breitblättrige Kulturpflanzen (z. B. Rüben, Raps, Leguminosen, Gemüse, Zierpflanzen) sowie Getreide und Futtergras sind sehr empfindlich gegenüber TASK. Direkte Abdrift der Spritzbrühe auf diese Kulturen oder Flächen, die für den Anbau solcher vorgesehen sind, ist unbedingt zu vermeiden. Vor nachfolgendem Einsatz des Spritzgerätes in anderen Kulturen als Mais muss das Gerät sorgfältig mit Agroclean® oder All Clear® Extra gereinigt werden. Bitte beachten Sie hierzu unsere Angaben im Absatz Spritzenreinigung.

Resistenzmanagement


TASK enthält die Wirkstoffe Dicamba und Rimsulfuron.
(WMO) Dicamba gehört zur Gruppe der Benzoesäurederivate, deren Wirkungsmechanismus in die Gruppe O der HRAC-Klassifizierung eingestuft ist.
(WMB) Rimsulfuron gehört zur Gruppe der Sulfonylharnstoffe, deren Wirkungsmechanismus in die Gruppe B der HRAC-Klassifizierung eingestuft ist; weitere Informationen siehe Internet http://www.plantprotection.org
Wenn diese Herbizide über mehrere Jahre auf demselben Feld eingesetzt werden, ist regional eine Selektion von resistenten Biotypen potenziell möglich.
Geeignete Resistenzvermeidungsstrategien sind zu berücksichtigen, wie z. B.:
- Wechsel von Herbiziden bzw. Spritzfolgen / Tankmischungen mit Herbiziden, die einen unterschiedlichen Wirkungsmechanismus besitzen
- Fruchtfolgegestaltung
- Bodenbearbeitung
- Saattermin.

Umweltverhalten

Nutzorganismen

NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4). NN2002 Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
NN1001 Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.

Wasserorganismen

NW262 Das Mittel ist giftig für Algen. NW265 Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen. NW263 Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere.

Gewässerschutz

NW642-1 Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.

Anwenderschutz


Hinweise für den sicheren Umgang

SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB110 Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
SE110 Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SF245-01 Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten.
SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS2101 Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel. Die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln sind zu beachten.
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln empfehlen wir grundsätzlich, Schutzkleidung und Schutzhandschuhe sowie zusätzlich Augen- / Gesichtsschutz zu tragen.
Handschuhe vor dem Ausziehen waschen. Jeweilige Gebrauchsanleitung der Hersteller von Schutzkleidung beachten.

Anwendungsbestimmung

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW642-1) Die Anwendung des Mittels in oder unmittelbar an oberirdischen Gewässern oder Küstengewässern ist nicht zulässig. Unabhängig davon ist der gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebene Mindestabstand zu Oberflächengewässern einzuhalten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


(NT108) Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Zusätzlich muss die Anwendung in einer darauf folgenden Breite von mindestens 20 m mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 75 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist weder der Einsatz verlustmindernder Technik noch die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind. Bei der Anwendung des Mittels ist ferner die Einhaltung eines Abstandes von mindestens 5 m nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind.

Erste Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen

Allgemeine Hinweise
Bei anhaltenden Beschwerden Arzt hinzuziehen. Kontaminierte Kleidung und Schuhe sofort ausziehen und vor Wiederverwendung gründlich reinigen.
Nach Einatmen
Betroffene Person aus der Gefahrenzone bringen. Für Frischluft sorgen. Bei unregelmäßiger Atmung/Atemstillstand: künstliche Beatmung.
Nach Hautkontakt
Sofort abwaschen mit Wasser und Seife.
Nach Augenkontakt
Kontaktlinsen entfernen. Auge unter Schutz des unverletzten Auges 10 - 15 Minuten unter fließendem Wasser bei weitgespreizten Lidern spülen. Augenärztliche Behandlung.
Nach Verschlucken
Sofort ärztlichen Rat einholen. Kein Erbrechen einleiten. Mund gründlich mit Wasser spülen. Bewusstlosen Personen darf nichts eingeflößt werden.

Lagerung/Entsorgung/Hinweise

Lagerung

Produkt so lagern, dass Betriebsfremde und Kinder keinen Zugang haben.
Nicht zusammen mit Arzneimitteln, Lebensmitteln, Futtermitteln lagern.
Beim Lagern Zündquellen vermeiden - Nicht rauchen!
Trocken aufbewahren und so lagern, dass das Produkt nicht unter 4°C abkühlt.

Entsorgung

Leere Verpackungen nicht weiterverwenden. Leere und sorgfältig gespülte Verpackungen mit der Marke PAMIRA® sind an den autorisierten Sammelstellen des Entsorgungssystems PAMIRA® mit separiertem Verschluss abzugeben. Informationen zu Zeitpunkt und Ort der Sammlungen erhalten Sie von Ihrem Händler, aus der regionalen Presse oder im Internet unter www.pamira.de.
Produktreste nicht in den Hausmüll geben, sondern in Originalverpackungen bei der Sondermüllentsorgung Ihres Wohnortes anliefern.
Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Kennzeichnung gemäß CLP

TASK Komponente A:

Gefahrenhinweise:

H318 Verursacht schwere Augenschäden.
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Sicherheitshinweise:

P280 Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
P501 Inhalt/Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
EUH 208 Enthält Morwet 3008 Powder. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
SP1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.

Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmäßige Verwender erhältlich.

TASK Komponente B:

Gefahrenhinweise:

H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H318 Verursacht schwere Augenschäden.

Sicherheitshinweise:

P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261 Einatmen von Nebel / Dampf / Aerosol vermeiden.
P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
P280 Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P308+P311 BEI Exposition oder falls betroffen: GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P501 Inhalt/Behälter einer anerkannten Verbrennungsanlage zuführen.
P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Ergänzende Kennzeichnungselemente:

EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
EUH 071 Wirkt ätzend auf die Atemwege.
SP1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbringungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reinigen / indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern).
Leere Verpackungen nicht weiterverwenden.

Sicherheitsdatenblatt auf Anfrage für berufsmäßige Verwender erhältlich.

Haftung

Haftung

Wir gewährleisten, dass die Zusammensetzung des Produktes in der verschlossenen Originalpackung den auf dem Etikett gemachten Angaben entspricht. Für irgendwelche direkte oder indirekte Folgen aus unsachgemäßer oder vorschriftswidriger Lagerung oder Anwendung des Produktes sind wir nicht verantwortlich. Vielfältige, insbesondere örtlich bedingte Faktoren, wie z. B. Bodenbeschaffenheit, Pflanzensorten und Witterungsverhältnisse können zur Folge haben, dass entweder das Produkt nicht die volle gewünschte Wirkung hat oder Schädigungen an den behandelten Kulturpflanzen entstehen. Für solche Folgen haften wir nicht.

Registrierte Marke

TASK®: reg. WZ E.I. du Pont de Nemours and Company
Successor®: reg. WZ Cheminova Deutschland GmbH & Co KG
Gardo®: reg. WZ Syngenta Group Company
HARMONY®: reg. WZ E.I. du Pont de Nemours and Company
SX®: reg. WZ E.I. du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH
Clearfield®: reg. WZ BASF
Agroclean®: reg. WZ Certis Europe B.V.
All Clear®: reg. WZ E.I. du Pont de Nemours and Company
Dicamba: ein Wirkstoff erforscht und entwickelt durch Novartis Pflanzenschutz AG, Basel, Schweiz.
Spectrum®: reg. WZ BASF
Callisto®: reg. WZ Syngenta
PAMIRA®: reg. IVA (Industrieverband Agrar)
Zulassungsinhaber: DuPont Production Agriscience Deutschland GmbHTruderinger Str. 15D 81677 MünchenTelefon 089 455 33 - 0 Telefax 089 455 33 -111

Vertriebspartner: Certis Europe B.V. Frankenstraße 18 b D 20097 HamburgTelefon + 49 40 60772640-0 Telefax Beratungsnummer 0800 8300 301

Wichtiger Hinweis für Pflanzenschutzmittel, Biozide und andere Produkte
Für Pflanzenschutzmittel: „Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen“
Für Biozide: „Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“
Für andere Produkte: „Dünger, Zusatzstoffe, u.a. vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.“